Der Son­ne ent­ge­gen:
Mit dem Renn­rad von Süd­ti­rol bis an den Gar­da­see

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    Der Son­ne ent­ge­gen:
    Mit dem Renn­rad von Süd­ti­rol bis an den Gar­da­see

    Bozen, die Lan­des­haupt­stadt Süd­ti­rols, und Tor­bo­le, eines der nörd­lichs­ten Dör­fer am Gar­da­see, lie­gen etwa 110 km von­ein­an­der ent­fernt. Wer die Stre­cke mit dem Auto fährt, braucht eine Stun­de und 15 Minu­ten, bis er am lago sitzt und bei einem Ape­ri­tif die Aus­sicht genie­ßen kann. Mit dem Renn­rad dau­ert es etwas län­ger – dafür ist der Weg umso schö­ner und die Freu­de umso grö­ßer, wenn man den See erreicht!

    Von unse­rem Dol­ce­Vi­ta Erleb­nis & Genuss Resort Lin­den­hof in Naturns aus, kön­nen Sie direkt ent­lang des Etsch­tal­rad­wegs erst in die Kur­stadt Meran und dann wei­ter in die Lan­des­haupt­stadt Bozen fah­ren. Von dort geht es dann in ca. 5 bis 6 Stun­den bis nach Tor­bo­le am Gar­da­see. Wer die Stre­cke etwas „abkür­zen“ möch­te, trans­por­tiert sein Rad mit dem Zug oder dem Bikes­hut­tle und steigt in Bozen oder gar erst in Tri­ent in den Etsch­tal­rad­weg ein. Doch eigent­lich wäre das scha­de: Denn mit dem Renn­rad durch Süd­ti­rol zu radeln und die sich ver­än­dern­de Land­schaft zu betrach­ten, ist ein ech­tes Erleb­nis!

    Renn­rad­tou­ren Süd­ti­rol: Gar­da­see, ich kom­me!

    Die Stre­cke bis nach Tor­bo­le gehört sicher­lich zu den schöns­ten Renn­rad­tou­ren in Süd­ti­rol und der benach­bar­ten Pro­vinz Tri­ent. Das liegt vor allem dar­an, dass sich auf die­sen 100 Kilo­me­tern die Land­schaft wun­der­bar wan­delt – und all­mäh­lich von einer alpi­nen Berg­land­schaft in eine medi­ter­ra­ne Seen­land­schaft über­geht.

    Ab in den Süden: Über­blick zur Rad­stre­cke

    Die 115 Kilo­me­ter von Bozen bis nach Tor­bo­le sind – mit einer ange­nom­me­nen Durch­schnitts­ge­schwin­dig­keit von ca. 20 km/h und einer Pau­se – in etwa 5 ½ bis 6 Stun­den zu bewäl­ti­gen. Die Stre­cke führt von Bozen aus auf dem Etsch­tal­rad­weg – der Teil ver­schie­de­ner Renn­rad­tou­ren in Süd­ti­rol ist – stets in Rich­tung Süden, vor­bei an Auer und Sal­urn wei­ter nach Tri­ent, Rovere­to und Tor­bo­le.

    Mit dem Renn­rad von Bozen nach Tor­bo­le: Details zur Tour

    In Bozen kön­nen Rad­ler direkt auf der Tal­fer­brü­cke am Ufer der Etsch oder über die Eisa­cku­fer­stra­ße in den Etsch­rad­weg ein­stei­gen. Ein­fach an der Rom­brü­cke in Bozen in den Eisack-Rad­weg ein­fah­ren und der Rou­te fol­gen, bis die­se in den Etsch­rad­weg mün­det.

    Auf dem gut aus­ge­schil­der­ten Etsch­tal­rad­weg nun wei­ter in Rich­tung Süden bis nach Lei­fers, Neu­markt und Sal­urn. Sal­urn bil­det die süd­li­che Lan­des­gren­ze Süd­ti­rols, bereits hier beginnt sich die Land­schaft zu wan­deln, von alpin zu medi­ter­ran: Die mäch­ti­gen Ber­ge wer­den zu Hügel, die Vege­ta­ti­on ver­än­dert sich. Neben der schö­nen, gut aus­ge­bau­ten Rad­stre­cke blü­hen Hibis­kus und Ole­an­der und machen die Tour zum Ver­gnü­gen.
    Die nächs­te grö­ße­re Sta­ti­on ist das char­man­te Städt­chen Tri­ent, das durch­aus einen Abste­cher wert ist. Sehens­wert ist sowohl das Stadt­zen­trum, als auch das Schloss Buon­con­siglio, das einen tol­len Pan­ora­ma­blick auf die Stadt bie­tet.

    Wer mag, nutzt bei Tri­ent die Land­stra­ße, um den Weg etwas abzu­kür­zen. Anschlie­ßend geht es, stets der Etsch ent­lang, ins klei­ne, aber fei­ne Rovere­to – mit­ten durch das Dorf. Die idea­le Gele­gen­heit, um sich bei einem Cap­puc­ci­no und einem Brio­che zu stär­ken! Hier endet der Etsch­tal­rad­weg.

    Nun quert der Weg die Etsch und zweigt nach Wes­ten in Rich­tung Mori und Riva del Gar­da ab. Fast geschafft! Von Mori aus wei­ter gen Wes­ten bis zum Pas­so San Gio­van­ni (der aller­dings nur 287 m hoch ist) ins Dorf Nago kurz vor dem Gar­da­see. Von Nago aus kann man die alte Stra­ße nach Tor­bo­le abfah­ren. Geschafft! Jetzt haben Sie sich Ihren Ape­ri­tif mit See­blick wirk­lich ver­dient!

    Mit dem Renn­rad von Süd­ti­rol zum Gar­da­see: Tipps & Wis­sens­wer­tes

    • Wer kann, unter­nimmt Renn­rad­tou­ren in Süd­ti­rol mög­lichst nicht am Wochen­en­de. Zwi­schen Anfang Juni und Anfang Sep­tem­ber herrscht an den Wochen­en­den viel Ver­kehr, ide­al für die Tour sind somit alle Wochen­ta­ge von Mon­tag bis Frei­tag.
    • Die per­fek­te Tages­zeit, um mit dem Renn­rad von Süd­ti­rol an den Gar­da­see zu fah­ren, ist der frü­he Mor­gen. Wer erst mit­tags star­tet, könn­te mit Gegen­wind fah­ren müs­sen.
    • Ein­keh­ren: In allen Dör­fern fin­den sich Restau­rants mit ita­lie­ni­scher Küche. Ent­lang der Rad­stre­cke gibt es auch klei­ne Imbiss­stu­ben, die den Vor­teil bie­ten, dass Rad­ler nicht von der Rad­stre­cke run­ter müs­sen. Etwa der Asgard Bici­Grill bei Nomi kurz vor Rovere­to. Auch in Tor­bo­le selbst gibt es natür­lich gute Restau­rants, etwa das Lokal „La Scar­pet­ta“, das etwas abseits vom See­ufer und vom Tru­bel am Ran­de von Tor­bo­le liegt. Beson­ders lecker sind die Anti­pas­ti und die aus­ge­zeich­ne­ten Fisch­ge­rich­te bzw. Vor­spei­sen mit Fisch, etwa die „Lin­gui­ne all’astice“, die Pas­ta mit Hum­mer.
    • Rück­weg: Wer am sel­ben Tag wie­der zurück möch­te, fährt am bes­ten zum Bahn­hof in Rovere­to (20 km von Riva del Gar­da ent­fernt) und steigt dort in den Zug ein. Aller­dings trans­por­tie­ren nicht alle Züge der ita­lie­ni­sche Bahn, Tre­ni­ta­lia genannt, Fahr­rä­der, son­dern nur jene, die mit den dafür vor­ge­se­he­nen Abstell­räu­men aus­ge­stat­tet sind. Zudem ist die Zahl der Fahr­rä­der, die mit­ge­nom­men wer­den dür­fen, begrenzt. Es ist also sinn­voll, sich bereits vor den Renn­rad­tou­ren in Süd­ti­rol bei der ita­lie­ni­schen Bahn zu erkun­di­gen (www.trenitalia.it). Außer­dem soll­te stets genü­gend Zeit ein­ge­plant wer­den, da die ita­lie­ni­schen Züge sehr oft in Ver­spä­tung sind, z. T. auch auf­grund der vie­len Streiks. Auch für die Fahr­rä­der muss ein Ticket bezahlt wer­den.

    Renn­rad­ur­laub in Süd­ti­rol

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