Die neue Rad-App – getes­tet von Welt­meis­tern und Lin­den­hof-Chef Joa­chim Nisch­ler

  • App Stilfserjoch Wette

    Die neue Rad-App – getes­tet von Welt­meis­tern und Lin­den­hof-Chef Joa­chim Nisch­ler

    Die Schweiz ist bekannt für ihre ein­zig­ar­ti­ge Gebirgs­land­schaft und für die Prä­zi­si­on der Pro­duk­te. Somit bie­tet der klei­ne Staat im Her­zen Euro­pas idea­le Vor­aus­set­zun­gen für einen Här­te­test der Extra­klas­se. Zwei Schwei­zer Rad­sport­welt­meis­ter tra­fen sich vor kur­zem in Naturns in Süd­ti­rol und plau­der­ten über Kar­rie­re, Trai­ning und sie stell­ten sich gemein­sam einem Test und Wett­be­werb – mit einer App! Bei die­sen bei­den Welt­meis­tern han­delt es sich um Alex Zül­le und Oscar Camenzind, bei­des sehr erfolg­rei­che Schwei­zer Ex-Rad­sport­ler, Welt­meis­ter sowie erfah­re­ne Etap­pen­sie­ger bei ver­schie­de­nen inter­na­tio­na­len Rad­ver­an­stal­tun­gen. Die bei­den sym­pa­thi­schen und boden­stän­di­gen Welt­klas­se-Sport­ler tra­fen sich im Rah­men der Renn­rad-Woche im Hotel Lin­den­hof, die ein­mal jähr­lich vom Gast­ge­ber Joa­chim Nisch­ler – selbst begeis­ter­ter Rad­fah­rer –  orga­ni­siert wird. Dabei haben die Hotel­gäs­te die Mög­lich­keit Tipps und Tricks von den Pro­fis zu ergat­tern und mit ihnen gemein­sam auf geführ­ten Rad­tou­ren die Gegend zu „befah­ren“.

    Ein etwas ande­rer Ver­gleich unter Rad­sport­lern

    Stilfserjochwette App

    Welt­meis­ter bei der Arbeit: Oskar Camenzind und Alex Zül­le tes­ten gemein­sam die App (links: Josef Bernhart/EURAC)

    Am Abend des 24. März 2015 gab es neben eini­gen Ein­bli­cken in den All­tag der Rad­pro­fis auch noch einen etwas ande­ren Ver­gleich. Die zwei Welt­meis­ter Zül­le und Camenzind ver­an­stal­te­ten einen Wett­kampf, bei dem sie sich nach­ein­an­der auf einer vor­ge­ge­be­nen Stre­cke mes­sen konn­ten. Mög­lich gemacht wur­de die­ser Wett­kampf durch die neue Rad-App, die es zu tes­ten galt. Die­se App ermög­licht es den Usern eine bestimm­te Stre­cke aus­zu­wäh­len und sich dort direkt mit ande­ren zu ver­glei­chen, ohne dass die­je­ni­gen dabei sind. Jeder, der die Stre­cke befährt und dabei die App benutzt, wird „regis­triert“ und in die Daten­bank der App erfasst. Danach kann ein ande­rer Sport­ler, nach­dem er eine Stre­cke aus­ge­wählt hat, sehen, wer bis dato am schnells­ten gefah­ren ist und kann die­sen indi­rekt her­aus­for­dern. Außer­dem errech­net die App live die Fahr­zeit, sodass man direkt mit­ver­fol­gen kann, nach wie viel Zeit sich der Kon­tra­hent an wel­chem Stre­cken­punkt befun­den hat. Die­ser „Live-Effekt“ erwies sich in Naturns durch­aus als span­nend.

    In Anzug und Kra­wat­te aufs Stilfs­er­joch

    Oskar Camenzind war als ers­ter dran und leg­te an der Stre­cke auf das Stilfs­er­joch in einer Demo-Ver­si­on vor. Sei­ne Zeit war also Aus­gangs­punkt für die bei­den Her­aus­for­de­rer und galt es zu schla­gen. Nach Camenzind folg­te Alex Zül­le und war schnel­ler. Die Zuschau­er waren mit Leib und See­le dabei und feu­er­ten die Sport­ler vol­ler Begeis­te­rung an. Nun war noch Joa­chim Nisch­ler an der Rei­he und in Anzug und Kra­wat­te sorg­te die­ser für das High­light des Abends: Er ließ bei­de Rad­sport-Welt­meis­ter hin­ter sich und gewann die­ses Wett­ren­nen, was zwar begeis­tert aber nicht unbe­dingt ver­wun­dert, da er selbst bereits über 300 Mal das „ech­te“ Stilfs­er­joch auf zwei Rädern befah­ren hat.

    Klei­ne App mit viel Poten­zi­al

    Trotz die­ses über­ra­schen­den Ergeb­nis­ses stand schon fest, dass die­se Rad-App eini­ges an Poten­zi­al inne­hat. Die kos­ten­lo­se App, die unter ande­rem auch eine Etap­pe des Giro d’Italia 2014 ein­schließt, wur­de im Rah­men des INTER­REG-Pro­jek­tes „OSTAR“ in Zusam­men­ar­beit mit der EURAG und der Frei­en Unsi­ver­si­tät Bozen ent­wi­ckelt. LINKS:

    • http://tiny.cc/girochallenge
    • http://tiny.cc/girochallengeIOS

    VIDEO:

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