„Darf mein Papa auch ins Schwimm­be­cken?“, fragt Kin­der-Repor­te­rin Rubi

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    „Darf mein Papa auch ins Schwimm­be­cken?“, fragt Kin­der-Repor­te­rin Rubi

    Die Kids-Repor­te­rin­nen der SUI­TE, Lilith (13) und Rubi (9) Schür­mann, spre­chen mit der Lin­den­hof-Juni­or­che­fin Chia­ra – über den Umbau des Hotels, über Fami­li­en­ur­laub und die neu­en Mög­lich­kei­ten für Jugend­li­che.

    Chia­ra, 23, Toch­ter des Hotel­chefs Joa­chim Nisch­ler, war auf alles vor­be­rei­tet. Sie hat­te die Plä­ne des neu­en Kin­der­pa­ra­die­ses stu­diert, die Län­ge der Rutsch­bahn ins Plansch­be­cken aus­wen­dig gelernt, sich extra noch mal nach den neu­en Spiel­mög­lich­kei­ten erkun­digt – und dann das. „Was wird denn für die Erwach­se­nen im nächs­ten Jahr neu?“, fragt die SUI­TE-Kin­der­re­por­te­rin Lilith – und Chia­ra stockt. „War­um inter­es­siert Dich das”, fragt sie ver­wun­dert, und das 13-jäh­ri­ge Mäd­chen erklärt ihr die Wich­tig­keit der Fra­ge. „Wenn mein Papa rich­tig beschäf­tigt ist, muss ich nicht immer hören: ,Lilith, sei lei­se‘; ,Lilith, was machst Du‘; ,Lilith, lass uns ins Dorf gehen‘.“

    Es ist der Moment, in dem die Erleich­te­rung groß ist. Ja, auch die Erwach­se­nen wer­den ihren Platz im neu­en Lin­den­hof- Hotel fin­den. Und der ist, Joa­chim Nisch­ler sei Dank, nicht immer da, wo sich die Kin­der aus­to­ben kön­nen. „Das wird schön“, sagt die neun­jäh­ri­ge Rubi – und meint die Rutsch­bahn, die sie gera­de auf Chia­ras Plan ent­deckt. Test bestan­den. Die ers­ten Kin­der, die über das neue Kin­der­pa­ra­dies infor­miert wer­den, sind begeis­tert. Oder, wie es Lilith immer aus­drückt. „Das wird cool.“

    Tat­säch­lich bekom­men im Anbau des Lin­den­hofs, der selbst­ver­ständ­lich mit dem Haupt­haus ver­bun­den ist, Kin­der und Jugend­li­che ein eige­nes Reich. „Vie­le Erwach­se­ne wol­len Ruhe – und ihr wollt spie­len und her­um­to­ben. In ers­ter Linie wer­den wir des­halb unser Hotel ver­grö­ßern“ erzählt Chia­ra Nisch­ler den Repor­te­rin­nen bei einer Par­tie Mini­golf auf der Anla­ge in Naturns.

    Lilith hat es vor allem der getrenn­te Bereich für Jugend­li­che ange­tan. Eige­ner Raum, Com­pu­ter­spie­le, Rück­zugs­mög­lich­keit. „End­lich sagt mir kei­ner mehr, dass ich zu laut bin. Und end­lich kann ich auch mal mit mei­ner Freun­din Fran­zi abchil­len, ohne dass mei­ne klei­ne Schwes­ter wie eine Klet­te an uns hän­gen kann“, sagt die jun­ge Duis­bur­ge­rin, die mit ihrer Fami­lie seit eini­gen Jah­ren in den Lin­den­hof kommt. „Das Hotel war ja bis­her schon cool, sonst wäre ich nicht immer wie­der hier­her gekom­men. Aber jetzt wird es mega­cool.“

    Lilith und Rubi stau­nen. Ein Kino wird es geben („Läuft da auch Vam­pirsch­wes­tern 3?“, fragt Rubi und die Augen glän­zen) und jede Men­ge Was­ser­spaß. „Wir haben nach­her fünf Schwimm­bä­der und drei Whirl­pools – für Erwach­se­ne, für Kin­der, für Gäs­te, die sport­lich Län­gen schwim­men wol­len, für die Klei­nen, die nur plan­schen kön­nen. Und eine Rie­sen­rut­sche in das Becken für Kin­der und Jugend­li­che“, sagt die Juni­or­che­fin des Lin­den­hofs und muss sogar an Bahn 17 auf dem Mini­golf­platz den Plan aus­brei­ten. So fas­zi­niert sind die zwei Mäd­chen. Nur Rubi zögert kurz: „Darf dann mein Papa gar nicht mehr zu mir ins Kin­der­be­cken?“, fragt sie leicht ent­setzt, doch Chia­ra gibt Ent­war­nung. Er darf. Er darf als Erwach­se­ner nur nicht erwar­ten, dass es dort so ruhig ist wie in ande­ren Schwimm­be­cken. „Wer eine Toch­ter wie Rubi hat, erwar­tet viel, aber bestimmt kei­ne Ruhe“, sagt ihre Schwes­ter Lilith – und die Neun­jäh­ri­ge ist zufrie­den: Papa wird auch im neu­en Lin­den­hof kei­ne Aus­re­den fin­den. Er muss mit ihr im Schwimm­bad spie­len.

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