Koko­söl – Wah­res Super­food oder nur ein Trend mehr?

  • Lindenhof Wellness

    Koko­söl – Wah­res Super­food oder nur ein Trend mehr?

    Bei gesund­heits­be­wuss­ten Men­schen ist Koko­söl schon längst der Ren­ner, wie auch Chia Samen oder Goji Bee­ren, gehört es zu den soge­nann­ten Super­foods und soll wahre Schön­heits­wun­der bewir­ken. Doch wie gut ist es wirk­lich und was ist eigent­lich dran am Koko­söl-Hype?

    5 gute Gründe Koko­söl zu ver­wen­den

    Wäh­rend Koko­söl in der west­li­chen Welt zuneh­mend an Popu­la­ri­tät gewinnt, gehört es in der Süd­see schon seit Jahr­tau­sen­den zu den Grund­nah­rungs­mit­teln. Das bei Raum­tem­pe­ra­tur feste Öl wird aus dem getrock­ne­ten Frucht­flei­sch der Kokos­nüsse gewon­nen – dem so genann­ten Kopra. Heute fin­det Koko­söl im Bereich Beauty, aber auch als Nah­rungs­mit­tel Ver­wen­dung. Wen wundert’s? Schließ­lich gehört es zu den natür­lichs­ten Ölen der Welt, das weit mehr als nur einen gesund­heit­li­chen Vor­teil zu bie­ten hat.

    Leicht ver­dau­lich und kalo­ri­en­arm

    Kokos­nuss-Öl besteht zu 90 % aus gesät­tig­ten Fett­säu­ren. Diese mit­tel­ket­ti­gen Fett­säu­ren sind was­ser­lös­lich und gelan­gen so über die Blut­bahn direkt in die Leber. Dort wer­den sie anstatt in Fett­de­pots in Ener­gie umge­wan­delt – das macht sie auch leicht ver­dau­lich und kalo­ri­en­är­mer als andere Fett­säu­ren.

    Schützt das Herz

    Wis­sen­schaft­li­che Stu­dien haben bewie­sen, dass der Kon­sum von Kokos­nussöl das Risiko für Herz­er­kran­kun­gen mini­mie­ren kann. Das Öl hat näm­lich eine posi­tive Wir­kung auf die Cho­le­ste­rin­werte und beugt dadurch Schlag­an­fäl­len und Herz­in­fark­ten vor. Dafür ver­ant­wort­lich ist die im Öl ent­hal­tene Lau­r­in­säure, die im Kör­per zu Mono­lau­rin umge­wan­delt wird.

    Bekämpft Pilze, Bak­te­rien und Viren

    Viren wie Grip­pe­vi­ren oder Her­pes, wel­che von einer spe­zi­el­len Lipidhülle umge­ben sind, wer­den eben­falls von der Lau­r­in­säure unschäd­lich gemacht. Die im Kör­per zu Mono­lau­rin umge­wan­delte Säure ist näm­lich imstande, die Hülle die­ser Krank­heits­er­re­ger auf­zu­lö­sen und die Viren dadurch zu zer­stö­ren. Bei äußer­li­cher und bei inner­li­cher Anwen­dung wir­ken die gesät­tig­ten Fett­säu­ren zudem anti­vi­ral und anti­mi­kro­bi­ell und kön­nen bei Pilz­er­kran­kun­gen und bei bak­te­ri­el­len Erkran­kun­gen Abhilfe schaf­fen.

    Für glän­zende Haare und schöne Haut

    Koko­söl kann auf die Kopf­haut ein­ge­rie­ben wer­den und dadurch gegen Schup­pen, Tro­cken­heit und Pilz­er­kran­kun­gen hel­fen. Außer­dem kann man die Haare durch Koko­söl vor Spliss bewah­ren. Als Lotion beschleu­nigt Koko­söl die Bil­dung neuer Haut­zel­len, dies sorgt für ein jun­ges Haut­bild. Auf die Haut auf­ge­tra­gen schützt das Öl vor freien Radi­ka­len und kann dadurch Fal­ten vor­beu­gen und das Gewebe straf­fen. Trotz des hohen Fett­ge­halts dringt das Koko­söl schnell in tie­fere Haut­schich­ten ein, aber den­noch soll­ten Per­so­nen, die an fet­ti­ger Haut lei­den, die Fin­ger vom Öl las­sen. Der hohe Fett­ge­halt kann näm­lich die Haut­po­ren ver­stop­fen und dadurch zu läs­ti­gen Pickeln füh­ren.

    Nor­ma­li­siert Kör­per­fett­werte

    Neu­este Unter­su­chun­gen besa­gen, dass natür­li­ches Kokos­fett zu einer Nor­ma­li­sie­rung der Kör­per­fett­werte führt. Als Bestand­teil der Ernäh­rung schützt es die Leber vor Alko­hol­schä­den und ver­bes­sert die ent­zün­dungs­hem­mende Reak­tion des Immun­sys­tems.

    Gesät­tigte Fett­säu­ren im Koko­söl gesund oder unge­sund?

    Auch, wenn sich der schlechte Ruf der gesät­tig­ten Fett­säu­ren beharr­lich hält, sind gesät­tigte Fett­säu­ren nicht unbe­dingt schäd­lich. Daher soll­ten gesät­tigte Fett­säu­ren und auch unge­sät­tigte Fett­säu­ren auf unse­rem Spei­se­plan ste­hen. Mag Koko­söl auch noch so gesund sein, raten Exper­ten den­noch dazu das Öl dosiert zu genie­ßen und abwech­selnd auch auf andere pflanz­li­che Öle wie Wal­nuss-, Raps- oder Sojaöl zurück­zu­grei­fen. Dar­auf wird auch in den Hotels in Süd­ti­rol geach­tet.

    Augen auf beim Kauf von Koko­söl

    Das Koko­söl sollte immer nativ und aus einem kon­trol­liert bio­lo­gi­schen ­Anbau stam­men. Wich­tig ist eben­falls, auf kalt­ge­press­tes Koko­söl zu ach­ten, da hier noch alle guten Inhalts­stoffe des Öls ent­hal­ten sind. Die Bezeich­nung „Vir­gin Coco­nut Oil“ steht für beson­ders hoch­wer­tige Qua­li­tät.

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