Wil­der Herbst­ge­nuss

  • Gourmethotel Südtirol

    Wil­der Herbst­ge­nuss

    Ein Reh­bra­ten oder ein Gulasch vom Wild­schwein gehö­ren zum kuli­na­ri­schen Herbst­ge­nuss! Außer­dem ist das Fleisch mager, vit­amin­reich und sehr gesund. Vie­le scheu­en sich vor der Wild­zu­be­rei­tung, weil sie als kom­pli­ziert gilt, aber dem ist nicht so. Wild­fleisch wird wie jedes ande­re Fleisch zube­rei­tet und auch bei uns im Lin­den­hof Gour­met­ho­tel in Süd­ti­rol ste­hen zur Zeit herr­li­che Wild­ge­rich­te auf der Menü­kar­te!

    Gesun­des Wild­fleisch

    Wild­fleisch ist mager und cho­le­ste­rin­arm, es ent­hält viel Eiweiß, zahl­rei­che B-Vit­ami­ne und Mine­ral­stof­fe. Vor allem die Spu­ren­ele­men­te Eisen, Zink und Selen machen das Fleisch wert­voll. So wie Fisch ent­hält Wild unge­sät­tig­te Fett­säu­ren, die­se kön­nen einen Herz­in­farkt und Gefäß­er­kran­kun­gen vor­beu­gen. Außer­dem gilt Wild­fleisch als unbe­las­tet, da sich die Tie­re natür­lich ernäh­ren und nicht mit Fer­tig­fut­ter­mi­schun­gen gefüt­tert wer­den.

    Bei­zen macht Wild­fleisch zart!

    Eine belieb­te Zube­rei­tungs­me­tho­de von Wild ist das Ein­le­gen und Bei­zen in Essig, Rot­wein oder But­ter­milch, so wird auch das Fleisch von älte­ren Tie­ren zart und saf­tig. Wild­fleisch soll­te min­des­tens eine Nacht in der Bei­ze blei­ben.

    Aber­glau­be: Ist Wild­fleisch radio­ak­tiv belas­tet?

    Eine weit ver­brei­te­te Sor­ge betrifft die radio­ak­ti­ve Belas­tung von Wild­fleisch, die aber nicht stimmt. Ledig­lich Wild­schwein­fleisch könn­te bedenk­lich sein, da die Tie­re vom Boden fres­sen und in der Erde wüh­len. Hier könn­te es even­tu­ell noch Res­te von radio­ak­ti­ven Strah­len geben, aber in Euro­pa wird das Fleisch gründ­lich getes­tet.

    Rezept: Hirsch­bra­ten mit Thy­mi­an und Sal­bei

    • 1,3 kg Hirsch­schul­ter ohne Kno­chen
    • 1⁄2 Bund­Sal­bei
    • 1⁄2 Bund­Thy­mi­an
    • Salz
    • Pfef­fer
    • Papri­ka­pul­ver
    • 2 Zwie­beln
    • 4 EL Öl
    • 250ml Rot­wein
    • 250 ml Wild­fond
    • 2 Nel­ken
    • 1 TL Honig
    • 150 g Crè­me fraîche
    • 2cl Wachol­der­schnaps

    Zube­rei­tung:

    Den Hirsch­bra­ten waschen und tro­cken tup­fen. Die Kräu­ter eben­falls waschen und in das Loch im Hirsch­bra­ten, in dem der Kno­chen saß, fül­len. Den Bra­ten zubin­den und mit Salz, Pfef­fer und Papri­ka­pul­ver wür­zen. Den Back­ofen auf 200 °C vor­hei­zen (Umluft 160 °C). Die Zwie­beln schä­len und fein hacken. Das Öl erhit­zen und das Fleisch mit den Zwie­beln dar­in kräf­tig anbra­ten, mit Rot­wein und Wild­fond auf­gie­ßen und die Nel­ken dazu­ge­ben. Das Fleisch mit Honig bestrei­chen und im Ofen etwa 1 Stun­de schmo­ren las­sen, dabei immer wie­der mit etwas Bra­ten­fond über­gie­ßen. Den Bra­ten­fond mit Crè­me fraîche und dem Wachol­der­schnaps auf­ko­chen las­sen und dann mit Salz und Pfef­fer abschme­cken.

    Wir wün­schen gutes Gelin­gen und guten Appe­tit!

     

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