König­li­che Her­aus­for­de­rung:
Berg­wan­dern in der Ort­ler-Grup­pe

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    König­li­che Her­aus­for­de­rung:
    Berg­wan­dern in der Ort­ler-Grup­pe

    Im Süd­wes­ten Süd­ti­rols erhebt sich steil und schroff, bedeckt von Eis und Schnee, der „König der Ber­ge“: Der 3.905 Meter hohe Ort­ler. Er ist die höchs­te Erhe­bung der gleich­na­mi­gen Gebirgs­grup­pe, an der sowohl die Pro­vin­zen Bozen-Tri­ent, Son­d­rio und Grau­bün­den ihren Anteil haben. Der höchs­te Berg Süd­ti­rols prägt den Ober­vinsch­gau und gilt als Feu­er­pro­be für jeden Berg­stei­ger.

    Nur für kon­di­ti­ons­star­ke Pro­fis: Berg­wan­dern am Ort­ler

    Die Bestei­gung des Ort­lers ist gene­rell nur etwas für sehr geüb­te, erfah­re­ne und kon­di­ti­ons­star­ke Berg­stei­ger. Selbst der Auf­stieg über den Nor­mal­weg, also über die Payer­hüt­te, ist schwie­rig. Bei ungüns­ti­gen Ver­hält­nis­sen wird aus der schwie­ri­gen hoch­al­pi­nen Glet­scher­tour eine sehr schwie­ri­ge hoch­al­pi­ne Glet­scher­tour. Gemüt­li­ches Berg­wan­dern sieht anders aus: Ins­ge­samt dau­ert der Auf­stieg zwi­schen 7 und 8 Stun­den. Erst geht es vom Berg­stei­ger­dorf Sul­den in drei Stun­den zur Payer­hüt­te – dabei müs­sen 1.170 hm über­wun­den wer­den. Von der Payer­hüt­te aus beginnt dann der vier- bis fünf­stün­di­ge Auf­stieg zum Gip­fel. Erst geht es über den Fel­sen­weg ent­lang der NW-Flan­ke zur Taba­retta­spit­ze, dann über eine Fel­spas­sa­ge zum „Wandl“, anschlie­ßend über die Eis­rin­ne zum Tschier­fegg und dem Lom­bar­di-Biwak und schluss­end­lich über spal­ten­rei­ches, stei­les Gelän­de wei­ter zum Gip­fel.

    Und auch tech­nisch ist die Bestei­gung anspruchs­voll: Im Fels gibt es eini­ge Schwie­rig­kei­ten zu über­win­den, dar­un­ter Hän­ge mit einer Nei­gung von bis zu 40 Grad und Spal­ten. Das heißt, die gesam­te Glet­scher­aus­rüs­tung muss mit auf den Ort­ler – vom Helm bis zum Steig­ei­sen. Erfah­rung mit klas­si­schem Berg­wan­dern reicht nicht aus, um die Tour zu bewäl­ti­gen. Uner­fah­re­ne Alpi­nis­ten soll­ten den Ort­ler nur mit Berg­füh­rer erklim­men.

    Für durch­schnitt­li­che Wan­de­rer: Berg­wan­dern im Berg­stei­ger­dorf Sul­den

    Doch es muss nicht immer der Ort­ler sein. Wer ent­spannt Berg­wan­dern möch­te, ohne sich all­zu gro­ßen Gefah­ren aus­zu­set­zen, der wan­dert ein­fach am Fuße des mäch­ti­gen Ber­ges durch das Sul­den­tal. Rund um den Berg­rie­sen füh­ren wun­der­schö­ne Wan­de­run­gen durch eine unbe­rühr­te, wil­de Natur.

    Go West: Von den Dol­ce­Vi­ta Wan­der­ho­tels in Süd­ti­rol aus nach Sul­den

    Idea­ler Aus­gangsunkt für die­se Tou­ren ist das Berg­stei­ger­dorf Sul­den, das auf 1.900 hm liegt. Von den drei Dol­ce­Vi­ta Wan­der­ho­tels in Süd­ti­rol, Naturns, aus – dem Fami­li­en­ho­tel Feld­hof, dem Luxu­ry Dol­ce­Vi­ta Resort Preidl­hof und unse­rem Dol­ce­Vi­ta Erleb­nis & Genuss Resort Lin­den­hof, liegt Sul­den etwa eine Stun­de Fahrt ent­fernt. Vom Dol­ce­Vi­ta Hotel Jagd­hof in Latsch aus, dau­ert die Anfahrt weni­ger lang, wäh­rend das Dol­ce­Vi­ta ALPIA­NA RESORT in Völ­l­an noch wei­ter ent­fernt liegt. Doch trotz der län­ge­ren Anfahrt lohnt sich ein Aus­flug ins Sul­den­tal. Ort­ler, Königs­spit­ze und Zebrù bil­den eine über­wäl­ti­gen­de Berg­ku­lis­se.

    Wan­de­rung zu den Grat­se­en unter­halb des Ort­lers in Sul­den

    Die Ber­ge spie­geln sich in den Grat­se­en wie­der, die unterm Ort­ler lie­gen. Die Wan­de­rung zu den Grat­se­en ist mit­tel­schwer und dau­ert ca. drei Stun­den. Auf 8,5 km müs­sen 350 Höhen­me­ter über­wun­den wer­den. Erst geht es mit dem Ses­sel­lift von Sul­den zum 2.330 m hohen Lan­gen­stein, dort über den Moro­si­ni­weg M3 leicht anstei­gend wei­ter bis zu einer Geröll­flan­ke. Die­se que­rend bis zur bewirt­schaf­te­ten Hin­ter­grat­hüt­te auf 2.661 m und zum See. Für den Abstieg ent­lang der Mar­kie­rung Nr. 2 zum unte­ren See, über den Weg 2 A nach Inner­sul­den und wei­ter über den Weg Nr. 7 zum Aus­gangs­punkt der Wan­de­rung.

    Die fünf Dol­ce­Vi­ta Wan­der­ho­tels in Süd­ti­rol

    Unser Dol­ce­Vi­ta Erleb­nis & Genuss Resort Lin­den­hof und unse­re vier Dol­ce­Vi­ta Part­ner­ho­tels – das Dol­ce­Vi­ta ALPIA­NA RESORT, das Fami­li­en­ho­tel Feld­hof, das Luxu­ry Dol­ce­Vi­ta Resort Preidl­hof und das Dol­ce­Vi­ta Hotel Jagd­hof – sind erfah­re­ne Wan­der­ho­tels in Süd­ti­rol, die eine Rei­he von Vor­tei­len für Berg­stei­ger bie­ten, wie unter ande­rem:

    • Zwei geführ­te Wan­de­run­gen pro Woche
    • Per­sön­li­che Wan­der­be­ra­tung und Wan­der­tipps
    • Kos­ten­lo­ser Ver­leih von Wan­der­stö­cken & Ruck­sä­cken
    • Kos­ten­lo­se Wan­der­füh­rer & Wan­der­kar­ten für Ihre Tou­ren
    • Seil­bah­nen für den raschen Auf­stieg in unmit­tel­ba­rer Nähe

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    Wan­der­plus im Lin­den­hof

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