Feri­en in Süd­ti­rol: 4 No-Gos auf der Alpen­süd­sei­te

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    Feri­en in Süd­ti­rol: 4 No-Gos auf der Alpen­süd­sei­te

    Es gibt eini­ge No-Gos, die Sie wäh­rend Ihrer Feri­en in Süd­ti­rol tun­lichst ver­mei­den soll­ten. Natür­lich sind wir vom Dol­ce­Vi­ta Erleb­nis & Genuss Resort Lin­den­hof in Naturns tole­rant und bewir­ten Sie auch dann wei­ter­hin, wenn Sie die Knö­del mit dem Mes­ser schnei­den! 😉 

    Damit Sie wäh­rend Ihrer Feri­en in Süd­ti­rol eine gute Figur machen, haben wir vom Dol­ce­Vi­ta Erleb­nis & Genuss Resort Lin­den­hof bereits in der Ver­gan­gen­heit schon eini­ge Faux­pas zusam­men­ge­tra­gen, wel­che Sie hier nach­le­sen kön­nen. Dabei waren wir selbst über­rascht, wie vie­le davon mit dem Essen zu tun haben. Nun ja, über hun­dert Jah­re Zuge­hö­rig­keit zu Ita­li­en, dem Fein­schme­cker­land Nr. 1, gehen nicht spur­los vor­über. In der heu­ti­gen Aus­ga­be geht es dafür mehr um die Lebens­art, Kul­tur und den All­tag in Süd­ti­rol.

    PS: Ver­ste­hen Sie unse­re Tipps bit­te nicht als Anwei­sun­gen, son­dern als lieb­ge­mein­te Hin­wei­se und lesen Sie die­se No-Gos mit einem Augen­zwin­kern.

    Vier wei­te­re No-Gos für Ihre Feri­en in Süd­ti­rol

    1.) Die ita­lie­ni­schen Orts­na­men ver­wen­den: Wer in Süd­ti­rol Urlaub macht, weiß bestimmt auch, dass Süd­ti­rol nach dem ers­ten Welt­krieg als Kriegs­beu­te Ita­li­en zuge­spro­chen wur­de. Nach der Anne­xi­on Süd­ti­rols über­trug der ita­lie­ni­sche Natio­na­list Tolom­ei zahl­rei­che gewach­se­ne deut­sche und ladi­ni­sche Flur­na­men ins Ita­lie­ni­sche – in teil­wei­se haar­sträu­ben­den Über­set­zun­gen. So sind die Orts­na­men seit Jahr­zehn­ten immer wie­der Zank­ap­fel poli­ti­scher Aus­ein­an­der­set­zun­gen. Die mehr­heit­lich deutsch­spra­chi­gen Süd­ti­ro­ler hören lie­ber die alt­ein­ge­ses­se­nen deut­schen Orts­be­zeich­nun­gen. Eine Aus­nah­me stel­len die Städ­te, etwa Meran, Bozen oder Ster­zing, dar.

    2.) Die Ver­kehrs­re­geln miss­ach­ten: Dies gilt natür­lich für jedes Land. Wäh­rend der Feri­en in Süd­ti­rol soll­ten Sie sich aller­dings sehr genau an die Ver­kehrs­re­geln hal­ten. Die Stra­fen für Ver­kehrs­sün­der sind z. T. deut­lich höher als in Deutsch­land und tun rich­tig weh: Mit dem Han­dy am Steu­er ertappt? Dann wird eine Stra­fe zwi­schen 322 und 1.294 Euro fäl­lig. Auch für Alko­hol am Steu­er sind dras­ti­sche Stra­fen vor­ge­se­hen. Ab einem Alko­hol­ge­halt über 0,8 Pro­mil­le han­delt es sich um ein straf­recht­li­ches Ver­ge­hen, das mit einer Haft­stra­fe geahn­det wer­den kann.

    3.) Wer in Süd­ti­rol Urlaub macht, möch­te meist auch mit den Ein­hei­mi­schen in Kon­takt tre­ten, um mehr über Land und Leu­te zu erfah­ren. Und auch die Süd­ti­ro­ler sind ein recht offe­nes Völk­chen, das sich ger­ne mit Gäs­ten unter­hält. Was die Süd­ti­ro­ler aber gar nicht mögen und Sie des­halb wäh­rend Ihrer Feri­en in Süd­ti­rol eher ver­mei­den soll­ten, ist die Fra­ge: „Füh­len Sie sich deutsch? Oder ita­lie­nisch?“ Poli­tisch gese­hen sind die Süd­ti­ro­ler ita­lie­ni­sche Staats­bür­ger, die eine öster­rei­chi­sche Min­der­heit in Ita­li­en bil­den und einen dem Baye­ri­schen ähn­li­chen Dia­lekt spre­chen. Grund­sätz­lich füh­len sich die meis­ten Süd­ti­ro­ler ein­fach als Süd­ti­ro­ler, ob Sie nun deutsch- oder ita­lie­nisch­spra­chig sind.

    4.) Im Süd­ti­rol Urlaub sehr lang­sam über Berg­stra­ßen fah­ren, um die Land­schaft aus­zu­kos­ten. Ja, die Ber­ge sind wirk­lich ein­drucks­voll. Und ja, bes­ser zu lang­sam als zu schnell. Doch bit­te dar­an den­ken: Für vie­le Men­schen ist die hüb­sche Berg­stra­ße der Weg zur Arbeit – oder zurück nach Hau­se. Vie­le fah­ren die Stra­ße mehr­mals täg­lich und sind geüb­te Auto­fah­rer. Auf den meis­ten Berg­stra­ßen ist es zudem schwer mög­lich, zu über­ho­len. Falls Sie also hin und wie­der einen Blick in den Rück­spie­gel ris­kie­ren und evtl. in eine Bucht aus­wei­chen, um den Hin­ter­mann über­ho­len zu las­sen, sind Ihnen der Dank und ein gro­ßes „Vergelt’s Gott“ gewiss.

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    Süd­ti­rol Urlaub im Lin­den­hof

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