Wis­sens­wer­tes über den Süd­ti­ro­ler Vinsch­gau

  • famous historic bell tower at the reschenpass - italy

    Wis­sens­wer­tes über den Süd­ti­ro­ler Vinsch­gau

    Wie gut ken­nen Sie Ihr Urlaubs­land, bes­ser gesagt Ihre Urlaubs­re­gi­on, näm­lich den Vinsch­gau? Auch wenn Sie bis­her viel­leicht schon die ein oder ande­re Rei­se in unse­re Gegend geführt hat, so ist es für den nächs­ten Urlaub im Vinsch­gau sicher nütz­lich, sich bereits vor­ab ein wenig über Geschich­te, Lage und Geo­gra­phie des Tales zu infor­mie­ren.
    Wir haben eini­ge wis­sens­wer­te Fak­ten rund um den obers­ten Teil des Etsch­tals in Süd­ti­rol für Sie zusam­men­ge­fasst:

    • Der Name Vinsch­gau wur­de frü­her Vint­sch­gau geschrie­ben und lei­tet sich vom Stamm der Ven­os­tes ab, daher auch die ita­lie­ni­sche Bezeich­nung Val Ven­os­ta. Der Zusatz „Gau“ bezieht sich auf den Vinsch­gau als ehe­ma­li­ge Ver­wal­tungs­ein­heit des Fran­ken­rei­ches.
    • Die geo­gra­fi­schen Gren­zen des Vinsch­gau sind am Reschen­pass sowie an der Töll nahe Part­sch­ins fest­ge­legt. Der Ober­vinsch­gau beginnt am Reschen und endet in Laas. Der Unter­vinsch­gau wie­der­um reicht von Schlan­ders bis nach Sta­ben. Die Gemein­den im unters­ten Vinsch­gau gehö­ren gemein­de­ver­wal­tungs­tech­nisch zur Bezirks­ge­mein­schaft von Meran.
    • Ent­lang des Vinsch­gau gibt es vie­le grö­ße­re Sei­ten­tä­ler zu erkun­den: das Rojen­tal, da Schli­nig­tal, das Müns­ter­tal, das Sul­den­tal, das Mar­tell­tal und das Laa­ser Tal auf der rech­ten Tal­sei­te sowie das Langtau­fe­rer Tal, das Plan­eil­tal, das Mat­scher Tal, das Schland­raun­tal sowie das Schnal­s­tal auf der lin­ken Tal­sei­te.
    • Beim Vinsch­gau han­delt es sich um ein ver­gleichs­wei­se nie­der­schlags­ar­mes Tal – ledig­lich 481 mm Nie­der­schlag gibt es jähr­lich im Durch­schnitt zu ver­zeich­nen. Die nied­rigs­te Tem­pe­ra­tur im zen­tral lie­gen­den Schlu­derns beträgt durch­schnitt­lich -0,9 °C (Janu­ar), die Höchs­te 19,2 °C (Juli).
    • Die meis­ten Vinsch­gau-Urlau­ber ver­bin­den mit dem Tal vor allem den Reschen­pass und natür­lich den Reschen­see mit sei­nem Kirch­tum, der stolz aus dem Was­ser her­aus­ragt. Ein über­aus belieb­tes Foto­mo­tiv und doch in ers­ter Linie ein Mahn­mahl. Für den Bau des Stau­sees im Jahr 1950 muss­ten die Bewoh­ner von Graun und Tei­len des Dor­fes Reschen sowie der Wei­ler Piz, Arlund, Gorf und Stock­erhö­fe näm­lich ihre Höfe ver­las­sen, ehe die Gebäu­de gesprengt und das Are­al über­flu­tet wur­den. Nur der Kirch­turm von Alt-Graun ragt bis heu­te aus dem Was­ser und erin­nert an die­se Zeit.
    Bildquelle © fottoo - stock.adobe.com

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