Bike­ho­tel Süd­ti­rol:
5 Tipps rund ums Rad­fah­ren

  • Ihre Bikeferien in Südtirol

    Bike­ho­tel Süd­ti­rol:
    5 Tipps rund ums Rad­fah­ren

    Das Bike Hotel Lin­den­hof in Naturns ist Exper­te, wenn es ums Rad­fah­ren geht. Der Gast­ge­ber Joa­chim Nisch­ler ist pas­sio­nier­ter Renn­rad­fah­rer und gibt den Gäs­ten nicht nur Tipps & Tricks rund ums Rad­fah­ren, son­dern unter­nimmt ger­ne geführ­te Tou­ren durch die ein­zig­ar­ti­ge Land­schaft, die das Bike Hotel in Naturns umgibt.

    Das Biken hat sich neben dem Wan­dern als Lieb­lings­sport eta­bliert und die sagen­haf­te Natur Süd­ti­rols muss man ein­fach erlebt haben, egal auf wel­cher Art und Wei­se. Doch eines vor­weg: Beim Fah­ren mit dem Rad gibt es eini­ges zu beach­ten. Wir vom Dol­ce­Vi­ta Resort Lin­den­hof in Naturns haben Ihnen wich­ti­ge Tipps & Tricks rund ums Biken zusam­men­ge­tra­gen.

    Tipp 1: Auf die Tech­nik kommt es an – Bike­fe­ri­en in Süd­ti­rol

    Beim Biken kommt es auf die Tech­nik an. Auf die rich­ti­ge Aus­füh­rung der Fahr­tech­nik, um genau zu sein. Die­se ist beim Biken, und vor allem auch beim Moun­tain­bi­ken, aus­schlag­ge­bend. Vor dem Biken auf den zahl­rei­chen Trails, die sich abwech­selnd durch Wald- und Wie­sen­flä­chen schlän­geln, gibt es eini­ges zu beach­ten. Und vor allem: Man muss nicht Pro­fi sein, um sich auf das Moun­tain­bike schwin­gen zu kön­nen, denn die kilo­me­ter­lan­gen Sin­gle­trails, die zahl­rei­chen Son­nen­ta­ge und das mil­de Kli­ma rufen förm­lich nach Spaß, Action und Genuss.

    Was gilt es also zu beach­ten, bevor man sich in den Sat­tel schwingt?

    Die rich­ti­ge Fahr­tech­nik ist vor allem im alpi­nen und stei­len Gelän­de ein wich­ti­ger Fak­tor, damit es nicht zu Stür­zen kommt. Grund­vor­aus­set­zung ist vor allem das Gleich­ge­wicht, denn je bes­ser das Gleich­ge­wicht auf dem Moun­tain­bike oder all­ge­mein beim Rad­fah­ren ist, des­to siche­rer ist man im Gelän­de unter­wegs. Um das Gleich­ge­wicht auf dem Rad zu trai­nie­ren, stellt man sich ein­fach mit dem Bike an ein Hin­der­nis, wie etwa an einem Baum­stamm oder an eine Wand und ver­sucht dabei den Druck auf das Pedal, das Bike so lan­ge wie nur mög­lich auf das Hin­der­nis aus­zu­üben. Dabei gilt fol­gen­des zu beach­ten:

    • Die Peda­le soll­ten waa­ge­recht aus­ge­rich­tet sein
    • Der Druck auf das Pedal las­tet auf jenem Bein, bei dem das Pedal nach vor­ne aus­ge­rich­tet ist
    • Das Gleich­ge­wicht erfolgt über lang­sa­me und kon­trol­lier­te Gewichts­ver­la­ge­rung nach links und rechts
    • Bein­stel­lung hin und her­wech­seln (zuerst lin­kes Bein vor­ne, dann rech­tes Bein, etc.)

    Berg­auf­fah­ren 

    Beim Berg­auf­fah­ren wird das Kör­per­ge­wicht nach vor­ne ver­la­gert und die Ell­bo­gen soll­ten immer nach innen zei­gen, die wenn nötig etwas Druck nach unten geben sol­len.

    Das rich­ti­ge Abstei­gen in stei­len Pas­sa­gen

    Auch das rich­ti­ge Abstei­gen im stei­len, alpi­nen Gelän­de will gelernt sein, denn in den meis­ten Fäl­len pas­sie­ren Stür­ze, wenn der Moun­tain­bi­ker Angst ver­spürt. Soll­te dies der Fall sein, gilt es hier­bei die Geschwin­dig­keit durch gleich­mä­ßi­ges Brem­sen zu ver­rin­gern und das Kör­per­ge­wicht nach hin­ten zu ver­la­gern. Das Pedal, das zum Tal gerich­tet ist, geht nach unten und mit dem “Berg­fuß” wird vom Rad abge­stie­gen. Beim Fah­ren ins Tal wird der Sat­tel gesenkt und auf dem Bike gestan­den, die Peda­le soll­ten waa­ge­recht aus­ge­rich­tet und die Hal­tung locke­rer sein. Zwi­schen­durch wird gebremst, damit kei­nes der bei­den Räder blo­ckiert wird.

    Tipp 2: Rad­fah­ren ist gesund

    Rad­fah­ren ist vor allem dann vor­teil­haft, wenn regel­mä­ßig in die Peda­le getre­ten wird. Beson­ders eig­net sich die­ser Sport zum Ankur­beln des Herz-Kreis­lauf-Sys­tems, aber auch zur Stär­kung der Gelen­ke und Mus­ku­la­tur, zum Lin­dern von Depres­sio­nen, bei der Gewichts­ab­nah­me und vie­les mehr. Also nichts wie ab auf den Sat­tel und tre­ten, tre­ten, tre­ten!

    Tipp 3: Die Aus­wahl des rich­ti­gen Fahr­rads

    Fahr­rad ist nicht gleich Fahr­rad. Bei der Aus­wahl des rich­ti­gen Fahr­rads kommt es in ers­ter Linie dar­auf an, wie Sie das Rad ver­wen­den möch­ten. Sind Sie ger­ne und viel in der Stadt unter­wegs und möch­ten es für Erle­di­gun­gen nut­zen, emp­fiehlt sich ein City­bike. Im alpi­nen Gelän­de ist ein Moun­tain­bike von Vor­teil. Ein Cross­bike ist gelän­de­gän­gig und bei Ver­wen­dung für die Stadt kann das Bike durch ent­spre­chen­der Modi­fi­zie­rung stra­ßen­zu­läs­sig umge­rüs­tet wer­den.

    Tipp 4: Die rich­ti­ge Aus­rüs­tung

    Beim Rad­fah­ren kommt es, wie auch bei ande­ren ver­gleich­ba­ren Sport­ar­ten, auf die rich­ti­ge Aus­rüs­tung an. Hier­bei wird rela­tiv wenig Equip­ment benö­tigt. Grund­vor­aus­set­zung ist das Tra­gen eines Fahr­rad­helms, der bei Stür­zen vor Ver­let­zun­gen schüt­zen kann. Außer­dem soll­ten Sie beim Rad­fah­ren eine Trink­fla­sche, bei gutem Wet­ter eine Son­nen­bril­le, ein Fahr­rad­schloss, Flick­zeug und eine Fahr­rad­pum­pe mit­füh­ren.

    Tipp 5: Das Vor­beu­gen eines Mus­kel­ka­ters

    Mus­kel­ka­ter kennt jeder. Die­ser fie­se Schmerz kann bei­spiels­wei­se durch das unzu­rei­chen­de Auf­wär­men vor der Trai­nings­ein­heit oder bei zu inten­si­ver Gestal­tung der Ein­heit ent­ste­hen. Doch wie beugt man einen Mus­kel­ka­ter vor? Zu beach­ten ist hier­bei: Lang­sam anfan­gen und sich dann stei­gern. Bevor man sich mit Schwung und Moti­va­ti­on mit dem Rad ins Gelän­de stürzt, soll­te vor dem Radeln ein Warm-Up erfol­gen, damit sich die Mus­keln dar­auf ein­stel­len kön­nen. Nach dem Biken soll­ten die Mus­keln wie­der “abküh­len”, es soll­te ein Cool-Down mit Dehn­übun­gen erfol­gen. Dadurch ent­span­nen sich die bean­spruch­ten Mus­kel­par­ti­en und auch die Achil­les­seh­ne und Knie wer­den ent­las­tet.

    Mit die­sen Tipps & Tricks kön­nen Sie Ihre Bike­fe­ri­en bei uns ohne Beden­ken genie­ßen!

    Bild­quel­le © Phil­ipp Rei­ter – Dol­ce­Vi­ta Hotels

    Gesund­heit­li­che Vor­tei­le des Rad­fah­rens

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