Fit blei­ben nach dem Fit­nessur­laub:
Die SMART-For­mel

  • Fitnessurlaub im Sporthotel Lindenhof

    Fit blei­ben nach dem Fit­nessur­laub:
    Die SMART-For­mel

    Die Fit­ness-Feri­en im Sport- und Well­ness­ho­tel Lin­den­hof sind ange­tre­ten und auf Sie war­tet ein umfas­sen­des Pro­gramm gefüllt mit ver­lo­cken­den Ange­bo­ten, etwas für Ihren Kör­per zu tun. Effek­tiv sind sie alle, unter­halt­sam eben­so, aber schließ­lich schaf­fen Sie es, sich für eines oder meh­re­re zu ent­schei­den und ver­brin­gen einen span­nen­den Urlaub ganz im Zei­chen der sport­li­chen Betä­ti­gung. Ger­ne gibt Ihnen unser Fit­ness­ex­per­te Chris­ti­an vor der Abrei­se noch einen Fit­ness­plan für zuhau­se mit auf den Weg, um auch nach dem Fit­nessur­laub im Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort Ihren Kör­per wei­ter gesund, kräf­tig und in Form zu hal­ten.

    So weit, so gut. Sie star­ten moti­viert los, doch der Stress des All­tags macht sich irgend­wann bemerk­bar, der inne­re Schwei­ne­hund pro­tes­tiert laut­stark, die Moti­va­ti­on zu Fit­ness und Sport lässt nach. Was tun?

    Ob Ihnen das bereits bekannt vor­kommt oder Sie dem Moti­va­ti­ons­ver­lust vor­beu­gen wol­len, um ihn gar nicht erst zuzu­las­sen: Wir haben einen sehr effek­ti­ven Tipp für Sie: Die SMART-For­mel! 

    Mit smar­tem Ansatz zum dau­er­haf­ten Fit­ness-Erfolg

    Das Wört­chen smart kommt aus dem Eng­li­schen und bedeu­tet soviel wie schlau oder klug. Zudem ist der Name der For­mel aber auch ein Akro­nym, d.h. ein Buch­sta­be steht für einen Bestand­teil der For­mel. S für spe­zi­fisch, M für mess­bar, A für akzep­tiert, R für rea­lis­tisch, T für ter­mi­niert. Kei­ne Angst, wenn das jetzt noch etwas ver­wir­rend wirkt, Sie erhal­ten gleich anschau­li­che Bei­spie­le. Was Sie wis­sen soll­ten ist, dass die­se Metho­de eigent­lich im Pro­jekt­ma­nage­ment in der Wirt­schafts­bran­che ihren Ursprung hat und mehr oder weni­ger zufäl­lig von einem dort täti­gen, in sei­ner Frei­zeit fit­ness­be­geis­ter­ten US-Ame­ri­ka­ner zweck­ent­frem­det wur­de. Und dies mit erstaun­li­chem, inzwi­schen durch vie­le Stu­di­en beleg­tem Erfolg! 

    Nun also zu den Bestand­tei­len der For­mel. Der Ver­ständ­lich­keit hal­ber wird hier Abneh­men durch Jog­gen als Bei­spiel her­ge­nom­men, sobald sie das SMART-Prin­zip ver­stan­den haben, lässt es sich auf jedes belie­bi­ge Fit­ness­ziel anwen­den. Anstatt ein­fach zu sagen “Ich möch­te mehr Sport machen und viel­leicht ein biss­chen abneh­men”, gehen Sie wie folgt vor: 

    S – Spe­zi­fi­sche For­mu­lie­rung der Zie­le

    Kurz gesagt, sie soll­ten mit sich selbst Klar­text reden. Die Zie­le, die Sie sich ste­cken, soll­ten klar und prä­zi­se for­mu­liert sein, um kei­nen Frei­raum für Inter­pre­ta­tio­nen oder nach­träg­li­ches Her­um­schrau­ben an der Ziel­set­zung zu las­sen. Ger­ne kön­nen hier auch ers­te Ide­en ein­flie­ßen, wie das Ziel erreicht wer­den soll, Details fol­gen aller­dings in den spä­te­ren Punk­ten. Am zufäl­li­gen Bei­spiel des Abneh­mens durch Jog­gen wäre hier das spe­zi­fi­sche Ziel also:

    “Damit ich mein Gewicht redu­zie­ren kann, möch­te ich regel­mä­ßi­ger Sport trei­ben. Am meis­ten gefällt mir dafür das Jog­gen.”

    Das Ziel ist gesteckt (die Gewichts­re­duk­ti­on), und ein ers­tes Mit­tel zum Errei­chen gefun­den (das Jog­gen). 

    M – Mess­bar­keit der Ergeb­nis­se

    Hier geht es weni­ger um das genaue Ver­fol­gen von Daten, son­dern um ein fina­les, mess­ba­res Ziel, das den Abschluss Ihres Fitness”projekts” mar­kiert. Danach kön­nen Sie sich ein neu­es suchen, ent­we­der das­sel­be noch­mal mit ver­än­der­ten Ein­zel­hei­ten, oder ein ganz ande­res. Zurück zu unse­rem Bei­spiel mit dem Abneh­men:

    Momen­tan wie­ge ich 85kg und möch­te mein Gewicht um 10kg auf 75kg ver­rin­gern.”

    (Wenn die For­mel nicht auf das Abneh­men ange­wandt wird, könn­ten hier z.B. Lauf­zei­ten von x km in 20 Minu­ten ste­hen, oder x kg für 5 Wie­der­ho­lun­gen im Kraft­trai­ning.)

    Jetzt haben Sie schon ein Ziel (das Abneh­men), eine Metho­de (das Jog­gen) und ein mess­ba­res Ergeb­nis (10kg weni­ger). Dies bedeu­tet wie erwähnt nicht, dass Sie jedes Gramm, das Sie abneh­men, fest­hal­ten müs­sen. Die 10kg sind ein Ziel, das Sie am Ende Ihres “Pro­jekts” errei­chen möch­ten. Trends in die rich­ti­ge Rich­tung, im Spie­gel oder bei gele­gent­li­chem Wie­gen alle zwei Wochen fest­ge­stellt, sind hier genug.

    A – Akzep­tier­tes Ziel und Vor­ge­hens­wei­se

    Das Ziel und die Art, wie Sie es errei­chen wol­len, soll­te Ihnen per­sön­lich zusa­gen und mach­bar sein. Es hilft nichts, sich sehr schwer erreich­ba­re Vor­ga­ben zu stel­len und sie mit einer Sport­art, die einem gar nicht gefällt, zu erzwin­gen. Sie soll­ten sich her­aus­for­dern, aber nicht über­for­dern. Wie­der unser Bei­spiel:

    Damit ich die­ses Ziel errei­che, gehe ich ab nächs­tem Mon­tag, den (+Datum!) 3 mal die Woche jog­gen.

    Drei Mal in der Woche ist für einen unge­üb­ten Läu­fer anspruchs­voll, aber durch­aus mach­bar. Stün­de hier fünf Mal oder mehr, wür­de Sie das nach spä­tes­tens zwei Wochen zum Auf­ge­ben zwin­gen. Nur ein bis zwei Mal haben nicht den gewünsch­ten Trai­nings­ef­fekt. Hät­ten Sie Rad­fah­ren ver­wen­det, obwohl Sie es (in die­sem Bei­spiel) nicht aus­ste­hen kön­nen, wür­de aus Ihren Zie­len auch nichts.

    R – Rea­lis­ti­sches Ziel und Vor­ge­hens­wei­se

    Die­ser Punkt ist mehr oder weni­ger selbst­er­klä­rend und hängt eng mit der Akzep­tanz oben zusam­men. Ein Ziel muss rea­lis­tisch sein und sei­ne Umset­zung durch­führ­bar, ohne Sie kör­per­lich und men­tal zu rui­nie­ren. Also:

    “Ich gehe 3 mal die Woche jog­gen, um dabei 5km zu lau­fen.”

    Fünf Kilo­me­ter sind viel, aber mit etwas Gewöh­nungs­zeit an die Belas­tung gut mach­bar. Außer­dem steht hier nichts von Zeit­vor­ga­ben; sie müs­sen die 5km nicht in Best­zeit lau­fen, es geht um die Bewe­gung an sich. Viel­leicht machen Sie zuerst ganz vie­le Pau­sen, und nach einer Wei­le lau­fen sie die vol­le Distanz und haben noch Ener­gie übrig. Das ist Ihnen über­las­sen, Haupt­sa­che Sie for­dern sich, ohne sich zu über­for­dern.

    T – Ter­mi­nie­rung eines Zeit­raums

    Zu guter Letzt braucht das gesam­te Vor­ha­ben noch einen Zeit­raum, in dem es abge­schlos­sen wer­den soll. Ist die­ser zu kurz, wird der Druck schnell zu groß, ist er zu lang, ver­lie­ren Sie schnell den Antrieb. Fin­den Sie einen Mit­tel­weg und tei­len Sie ihn viel­leicht sogar in Zwi­schen­zie­le auf, die als klei­nes Erfolgs­er­leb­nis auf hal­bem Weg erreicht wer­den kön­nen:

    Ins­ge­samt möch­te ich für die­ses Ziel nicht län­ger als ein Jahr brau­chen. 5kg im ers­ten Halb­jahr und noch­mals 5kg im zwei­ten abzu­neh­men traue ich mir zu.

    Jetzt hat Ihr Ziel eine zeit­li­che Vor­ga­be, die viel­leicht sogar etwas unter­bo­ten wer­den kann. Dazu noch ein Zwi­schen­ziel, das als Mei­len­stein auf der Hälf­te dient. Per­fekt!

    Fazit Ihrer SMART-Bei­spiel­for­mel zum Abneh­men durch Jog­gen

    Fas­sen wir also noch­mal zusam­men. Anstatt zu sagen “Ich möch­te mehr Sport machen und viel­leicht ein biss­chen abneh­men”, for­mu­lie­ren Sie Ihr Vor­ha­ben wie folgt:

    Um mein Gewicht von 85kg auf 75kg zu redu­zie­ren, möch­te ich regel­mä­ßig jog­gen gehen. Dafür gehe ich ab Mon­tag, dem (Datum) 3 Mal die Woche jog­gen, um 5km zu lau­fen. Im ers­ten hal­ben Jahr möch­te ich 5kg abge­nom­men haben, die noch feh­len­den 5kg im zwei­ten Halb­jahr.

    Die­ses Ziel ist spe­zi­fisch, mess­bar, akzep­tiert, rea­lis­tisch und ter­mi­niert. Das Lau­fen selbst nimmt Ihnen die For­mel zwar auch nicht ab, aber Sie müs­sen sich kei­ne Sor­gen um Details mehr machen, da Sie jetzt ein kla­res Ziel vor Augen haben!

    Übri­gens: Die­se For­mel lässt sich mit Anpas­sun­gen auch auf kurz­fris­ti­ge­re Zie­le anwen­den. Wenn Sie im Aktiv­ur­laub in Süd­ti­rol einen Drei­tau­sen­der bestei­gen wol­len, hilft sie bei der Pla­nung der Etap­pen; wenn Sie vie­le Zwi­schen­stopps auf eine län­ge­re Fahrt auf­tei­len müs­sen eben­so; sogar bei Haus­halts­auf­ga­ben wie Wasch- und Putz­plä­nen fin­det Sie oft Anwen­dung. Sie sehen, Ihre Zie­le SMART zu for­mu­lie­ren bringt nur Vor­tei­le!

     

    Bild­quel­le © Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort

    Tipps für Fit­ness im All­tag


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