Kei­ne Angst vor dem Trail – Tipps & Tricks unse­res MTB Hotels Lin­den­hof

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    Kei­ne Angst vor dem Trail – Tipps & Tricks unse­res MTB Hotels Lin­den­hof

    Bald schon beginnt rund um unser Bike­ho­tel in Süd­ti­rol die Rad­sai­son von neu­em. Dank der über 300 Son­nen­ta­ge im Vinsch­gau und Mera­ner Land und dem­nach auch bei uns im Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort in Naturns kön­nen sich Bik­e­be­geis­ter­te von März bis Novem­ber nach Her­zens­lust aus­to­ben. Ob Genuss­rad­ler, Renn­rad­fans oder Trail­hel­den, im Aktiv­ur­laub auf zwei Rädern wird es Ihnen bei uns an nichts feh­len!

    Gera­de den letz­te­ren wol­len wir uns heu­te wid­men. Fast jeder, ob Sin­gle­trail-Süch­ti­ger oder Hob­by­sport­ler, kennt die Situa­ti­on, wenn wäh­rend einer gefähr­li­chen Abfahrt auf ein­mal alles blo­ckiert und der Kopf dem rest­li­chen Kör­per die Zusam­men­ar­beit ver­wei­gert. Der Flow ist dahin, man fühlt sich unwohl, ver­gisst die eigent­lich schon längst ver­in­ner­lich­te Tech­nik, malt sich haar­sträu­ben­de Sze­na­ri­en aus, die einem pas­sie­ren könn­ten. 

    Pro­fis ken­nen die­se Situa­tio­nen und arbei­ten gezielt dar­an, sich durch sie durch­zu­bei­ßen und das Ver­trau­en in die eige­nen Fähig­kei­ten zurück­zu­ge­win­nen. Nur weni­ge Hob­by- und Gele­gen­heits­bi­ker hal­ten es aber eben­so; die meis­ten trai­nie­ren brav Kon­di­ti­on, Kraft und Tech­nik, gehen aber davon aus dass die men­ta­le Stär­ke schon mit der Rou­ti­ne des Fah­rens kom­men wird. Das tut sie aller­dings nicht, oder zumin­dest längst nicht im gewünsch­ten Aus­maß.

    Wenn auch Ihnen oft plötz­lich das Selbst­ver­trau­en auf dem Trail ver­pufft und sie an Ihren Fähig­kei­ten zwei­feln, sind die fol­gen­den Tipps unse­res MTB Hotels in Süd­ti­rol genau das rich­ti­ge für Sie! Lesen Sie wei­ter, wie Sie der Angst vor (und auf) dem Trail trot­zen und in fast jeder Situa­ti­on Ihren gelieb­ten Flow erhal­ten kön­nen: 

    Tipp 1: Die Angst ver­in­ner­li­chen und hin­ter­fra­gen

    Eigent­lich kon­tra­pro­duk­tiv, die Angst will man schließ­lich los­wer­den. Doch sie ist auch evo­lu­tio­när gese­hen ein ein­deu­ti­ges Warn­si­gnal, dem man Beach­tung schen­ken muss. Haben Sie Respekt vor einer Situa­ti­on, hat dies sei­nen Grund. Wenn Sie Angst ver­spü­ren, beob­ach­ten Sie genau, in wel­chen Situa­tio­nen sie auf­tritt, notie­ren Sie sich die Umstän­de (men­tal oder sogar schrift­lich) und hin­ter­fra­gen Sie genau, was sie denn nun aus­ge­löst haben könn­te. Ist der Aus­lö­ser gefun­den (was oft ein wenig dau­ern kann, bis Sie genug “For­schungs­ma­te­ri­al” haben), kann er bes­ser gezielt aus­ge­he­belt wer­den.

    Tipp 2: Klei­ne Schrit­te füh­ren auch zum Ziel

    Das heißt nun aber nicht, dass jedes Mal, wenn Ihnen flau im Magen wird, gleich ein tief­sit­zen­des grund­le­gen­des Pro­blem dahin­ter­steckt. Oft ent­steht Angst näm­lich nicht nur auf­grund kla­rer Gefahr, son­dern ist auch eine Instinkt­re­ak­ti­on des Unter­be­wusst­seins auf Unbe­kann­tes. Dabei ist es ziem­lich hart­nä­ckig und lässt sich nicht bewusst aus­trick­sen. Auch wenn Sie bereits in der Theo­rie Meter für Meter genau wis­sen, wie ein Trail zu fah­ren ist, ersetzt Ihnen aus Sicht Ihres Unter­be­wusst­seins nichts das effek­ti­ve Fah­ren. Begin­nen Sie als Anfän­ger oder nach län­ge­ren Pau­sen mit leich­ten Stre­cken und meis­tern sie die­se zuerst, auch wenn Sie sich eigent­lich schwie­ri­ge­re zutrau­en. 

    Tipp 3: Die nöti­ge Balan­ce fin­den

    Für das Sicher­heits­emp­fin­den des Kör­pers ist Sta­bi­li­tät und Balan­ce aus­schlag­ge­bend. Auch wenn Ihre Fahr­tech­nik prin­zi­pi­ell feh­ler­frei ist, wenn Sie dau­ernd Ihre Spur kor­ri­gie­ren und klei­ne Ände­run­gen Ihrer Hal­tung vor­neh­men müs­sen, lenkt das ab und braucht unnö­ti­ge Ener­gie. Glück­li­cher­wei­se lässt sich Ihre Balan­ce und Sta­bi­li­tät fast über­all för­dern. Ste­hen Sie im All­tag zwi­schen­durch auf einem Bein. Oder stel­len Sie das Hin­ter­rad Ihres Moun­tain­bikes auf eine hüft­ho­he Erhö­hung und ver­su­chen Sie nur mit den Ober­schen­keln das Gleich­ge­wicht zu hal­ten, optio­nal wäh­rend ein Hel­fer ein wenig am Rah­men wackelt. 

    Tipp 4: Den Spaß nicht zu kurz kom­men las­sen 

    Ein Neben­ef­fekt von Punkt 2: Erfolgs­er­leb­nis­se (und als sol­ches gilt auch das Absol­vie­ren von leich­ten Stre­cken) schüt­ten Glücks­hor­mo­ne im Gehirn aus, die das Ler­nen und Ver­in­ner­li­chen von Neu­em ver­ein­fa­chen. Fah­ren Sie Stre­cken, die Sie mit Bra­vour meis­tern, fes­ti­gen Sie ins­ge­samt Ihre Fahr­tech­nik auch für spä­te­re, schwe­re. An einer zu kna­cki­gen Rou­te stets zu schei­tern wür­de dage­gen das Gegen­teil bewir­ken. Apro­pos Spaß haben: Behal­ten Sie stets Humor! Auch wenn Sie mal einen Direkt­flug in die Büsche spen­diert bekom­men, solan­ge Sie sich nicht ernst­haft ver­let­zen soll­ten Sie herz­haft dar­über lachen. Das hilft, es das nächs­te Mal bes­ser zu machen. 

    Zudem soll­te das Bezwin­gen eines Trails nie­mals zum alles beherr­schen­den Haupt­au­gen­merk wer­den. Natür­lich, Sie sind im Aktiv­ur­laub bei uns in Süd­ti­rol, Sie wol­len ihn auch nut­zen; aber wenn Sie mer­ken, dass Sie sich nur mehr aufs Rad zwin­gen, um unbe­dingt einen schwie­ri­gen Abschnitt zu bezwin­gen, machen Sie etwas ande­res. Genie­ßen Sie einen Tag lang die Vor­zü­ge unse­rer Well­ness­welt, erkun­den Sie das Land auf einem der vie­len gut aus­ge­bau­ten mar­kier­ten Wan­der­we­ge, oder wid­men Sie sich einer der kurz­wei­li­gen Fun­sport­ar­ten, die in der Umge­bung gebo­ten wer­den. Spaß ist obers­tes Gebot! 

    Tipp 5: Immer schön locker blei­ben

    Wir die Balan­ce ist auch die gene­rel­le Kör­per­hal­tung wich­tig für Selbst­ver­trau­en und Sicher­heit auf dem Trail. Nicht ver­kramp­fen und den Kopf ein­zie­hen, son­dern locker in den Peda­len ste­hen, den Kopf hoch hal­ten und anstatt auf das Vor­der­rad zu star­ren weit vor­aus in Fahrt­rich­tung schau­en. Auch wenn Ihnen das Herz im Hals schlägt, immer ruhig und gleich­mä­ßig atmen. Sie wer­den sehen, wel­chen Unter­schied eine gute Kör­per­hal­tung und Atmung macht, nicht nur bei kniff­li­gen Stel­len. 

    Tipp 6: Erfol­ge mehr­mals durch­le­ben

    Sie haben eine Pas­sa­ge, die Ihnen Herz­klop­fen und Respekt ein­flößt, erfolg­reich gemeis­tert? Glück­wunsch! Nun fah­ren Sie sie gleich noch fünf­mal. Sie haben rich­tig gehört, Sie soll­ten sich nicht auf dem Erfolg aus­ru­hen, son­dern ihn mehr­mals aus­kos­ten. Zum einen sagt ein ein­ma­li­ges Erfolgs­er­leb­nis noch nichts über Ihre Fer­tig­kei­ten aus – auch Glück ist ein Fak­tor – und zum ande­ren, wie erwähnt, fes­ti­gen Glücks­hor­mo­ne Ihre Fahr­küns­te. Wenn Sie einen erfolg­rei­chen Trail absol­vie­ren, dann aber am nächst­schwie­ri­gen auf Anhieb drei­mal schei­tern, ver­pufft die Wir­kung des posi­ti­ven Erleb­nis­ses bald wie­der. 

    Tipp 7: Den Trail nicht “zer­den­ken”

    Die­ser Punkt ist mit einer der wich­tigs­ten. Wenn Sie in einer ver­zwick­ten Situa­ti­on fest­ste­cken, soll­ten Sie kurz inne­hal­ten, sich auf eine ruhi­ge Atmung und kor­rek­te Kör­per­hal­tung kon­zen­trie­ren und kurz grob den wei­te­ren Stre­cken­ver­lauf über­bli­cken. Dann aber muss eine Blitz­ent­schei­dung getrof­fen wer­den: Abstei­gen oder pro­bie­ren? Je län­ger Sie über­le­gen, des­to mehr Grün­de fin­den Sie, war­um es schief­ge­hen könn­te. Im Ide­al­fall haben Sie sich den Trail­ver­lauf vor­her ange­se­hen und wis­sen in etwa, was Sie sich zutrau­en kön­nen. Alles wei­te­re ist nur unnö­ti­ger Bal­last für Ihren Kopf, wenn er doch eigent­lich den Flow genie­ßen soll­te. 


    Hal­ten Sie sich an die­se Tipps und Sie wer­den sehen, dass die Angst vor schwie­ri­gen Trails sich bald in Vor­freu­de ver­wan­deln wird. Und für spe­zi­el­le Tech­nik­fra­gen, die im Wege ste­hen könn­ten, gibt es natür­lich noch die emp­feh­lens­wer­ten Kur­se und Fahr­tech­nik­trai­nings der Bike Aca­de­my Naturns!

     

    Bild­quel­le © IDM Süd­ti­rol – Matt Che­ru­bi­no

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