Hetzt ihr noch, oder genießt ihr schon?

  • Joachim Pasta

    Hetzt ihr noch, oder genießt ihr schon?

    Tipps zum Ent­schleu­ni­gen von Joa­chim – Teil 2

    Fühlt Ihr Euch auch manch­mal gestresst, von einem Ter­min zum nächs­ten gejagt?
    Schon mor­gens wenn der Wecker klin­gelt, fängt das Gehirn an zu rat­tern: „um 08.00 Uhr ein Mit­ar­bei­ter­ge­spräch, um 09.45 Uhr Ter­min beim Zahn­arzt – schaf­fe ich das über­haupt bei die­sem Ver­kehr momen­tan? – dann muss ich noch das Geburts­tags­ge­schenk von einem Freund besor­gen, aber ich darf ja nicht zu spät sein, denn um 12.00 Uhr bin ich zum Mit­tag­essen ver­ab­re­det und um halb 2 muss ich wie­der im Büro sein. Da war­tet schon der nächs­te Ter­min auf mich.“ Das alles jagt einem schon vor dem Auf­ste­hen durch den Kopf und man beginnt den Tag schon mit Stress.  Wäh­rend dem Zäh­ne­put­zen wer­den schnell die wich­tigs­ten Mails gecheckt. Zeit für ein Früh­stück bleibt natür­lich auch nicht. Auf der Fahrt ins Büro klin­gelt schon das Smart­pho­ne…

    Ich bin mir sicher, vie­len von Euch geht es genau so. Es wird Zeit, dass wir ver­su­chen unser Leben zu ENT­SCHLEU­NI­GEN. Das bedeu­tet natür­lich nicht, dass wir den gan­zen Tag nur noch im Lie­ge­stuhl chil­len und sich um nichts mehr küm­mern müs­sen. Es geht ein­fach dar­um, dass Ihr ver­sucht eurem All­tag etwas Hek­tik zu neh­men und bewuss­ter zu leben. Ich habe hier ein paar Tipps von Pro­fis für Euch zusam­men­ge­fasst, die auch ich ver­su­chen wer­de umzu­set­zen.

    Bewuss­tes Essen:

    Ich fin­de, in die­ser Kate­go­rie bin ich schon ganz gut. Wer mich kennt weiß, dass ich auf gutes Essen und auch ein gutes Glas Wein, sehr viel Wert lege. Das Wich­tigs­te dabei ist aber, sich Zeit für das Essen zu neh­men. Schlingt nicht einen gan­zen Tel­ler Pas­ta in drei Minu­ten run­ter. Setzt euch an einen Tisch (nicht auf der Couch essen) und legt alles, was euch ablen­ken könn­te, bei Sei­te. Also kein Han­dy, kei­ne Zei­tung, Fern­se­her und Radio aus­schal­ten. Genießt bewusst jeden Bis­sen und jeden Schluck.

    Schließt Auf­ga­ben ab

    Am Mor­gen schie­ßen euch hun­dert Din­ge durch die Kopf die Ihr schon seit lan­gem Erle­di­gen wollt. Bei mir kom­men am Tag dann immer mehr Punk­te dazu: klei­ne und grö­ße­re Weh­weh­chen von Mit­ar­bei­tern, Gäs­ten, Lie­fe­ran­ten… Am Abend folgt dann die nie­der­schmet­tern­de Bilanz: Ihr habt fast nichts geschafft und euch plagt ein unbe­frie­di­gen­des Gefühl. Gleich­zei­tig kommt die Ner­vo­si­tät für den nächs­ten Tag hoch, denn ihr müsst noch sooooo viel machen. Um dem vor­zu­beu­gen schreibt ihr euch am Bes­ten eine To-Do-Lis­te – mit maxi­mal fünf Punk­ten – für jeden Tag, mit der unan­ge­nehms­ten Sache ganz oben. Wenn ihr am Abend dann alles erle­digt habt, wer­det ihr euch bes­ser und zufrie­de­ner füh­len.

    Nicht erreich­bar sein

    Etwas das wir sicher alle ken­nen – ob Chef oder Ange­stell­ter: Ihr liegt abends gemüt­lich auf der Couch oder macht einen Spa­zier­gang und da pas­siert es, das Han­dy klin­gelt. Natür­lich geht ihr ran und natür­lich muss die Auf­ga­be sofort erle­digt wer­den. Ich stel­le mir da die Fra­ge: was hät­ten wir vor 20 Jah­ren gemacht, als es noch kei­ne Han­dys gab? Hät­te die Auf­ga­be da auch so drin­gend erle­digt wer­den müs­sen? Sicher nicht! Und sicher wäre es heu­te auch nicht so drin­gend gewe­sen, aber man ist ja immer erreich­bar und macht ja gera­de nichts Wich­ti­ges! Man ist ja nur beim Spa­zie­ren. Aber gera­de die­se klei­nen Aus­zei­ten brau­chen unser Kör­per und unse­re See­le. Also beim nächs­ten Spa­zier­gang, das Han­dy aus­schal­ten oder gleich zu Hau­se las­sen. Das kos­tet am Anfang zwar ein biss­chen Über­win­dung, aber ihr wer­det fest­stel­len wie befrei­end es sein kann. Soll das Han­dy doch vor sich hin klin­geln.

    Ich hof­fe ich konn­te euch mit die­sen Tipps ein wenig hel­fen. Drei wei­te­re Tipps zum Ent­schleu­ni­gen könnt ihr in mei­nem letz­ten Blog nach­le­sen.

     

     


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