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20. Juni 2017

Fahrradkauf für Kinder: Darauf sollten Sie achten

Südtirol ist das ideale Feriendomizil, wenn es um den Bikeurlaub geht. Egal ob für Erwachsene oder Familie: Die Alpensüdseite bietet fast das ganze Jahr über ideale Bedingungen für Biketouren für jeden Anspruch. Vielleicht sind Sie gerade dabei, Ihre Leidenschaft fürs Biken auch dem Nachwuchs näher zu bringen? Dann haben wir hier einige Tipps für Sie, damit Ihr Hobby auch zum Freizeitspaß für Ihre Kinder wird.

Mit dem Laufrad beginnen

Ab einem Alter von 2 Jahren können Kinder schon auf einem Laufrad üben, das Rad zu lenken, das Gleichgewicht zu halten und zu bremsen. Der Lenker darf auch bei einem vollem Einschlag nicht Füße, Beine und Hände des Kindes einklemmen. Laufrad-Modelle mit Luftreisen sind sinnvoller, weil es sich damit leichter und ruhiger fährt.

Fahrräder ohne Stützräder

Die meisten Kids können es kaum erwarten, endlich ein “richtiges” Fahrrad zu testen. Doch aufgepasst: Lassen Sie die Jüngsten nicht zu früh auf das Fahrrad! Aufgrund der Entwicklung der motorischen Geschicklichkeit ist das Radfahren auf einem Bike erst ab etwa 4 Jahren empfohlen. Dann jedoch von Anfang an ohne Stützräder! Um dem Kind  nicht ein völlig falsches Gleichgewichts- und Fahrgefühl zu vermitteln, sollte auf die Stützräder verzichtet werden. Ein weiterer Nachteil ist, dass Stützräder an Bordsteinkanten oder bei größeren Schlaglöchern die Sturzgefahr um einiges erhöhen.

Das sollten Sie beim Kauf von Laufrädern, Rollen und Kinderbikes beachten

Wer seinem Kind ein Laufrad, einen Roller oder ein erstes Fahrrad schenken möchte, der sollte unbedingt darauf achten, dass die Räder das GS-Zeichen tragen. So dass  dem Kind mindestens keine Unfälle oder Verletzungen aufgrund von Konstruktionsmängeln drohen. Auch diesen Punkten sollten Sie Beachtung schenken:

  • Die Räder dürfen keine scharfen Kanten aufweisen. Alles muss sauber verarbeitet sein.
  • Die vorhandenen Schrauben sollten mit Hutmuttern entschärft sein. Flügelmuttern könnten das Kind verletzen.
  • Es ist wichtig, dass der Lenker über einen Prallschutz verfügt. Außerdem wäre ein gepolsterter Schutz in der Mitte vom Lenker  empfehlenswert, damit ein Sturz darauf gemildert werden könnte. Gummistöpsel schützen ebenfalls vor Verletzungen, da diese die Stöße abfangen.
  • Damit sich das Kind nicht die Finger einklemmen kann, müssen die Abstände zwischen den beweglichen und festen Teilen am Fahrrad ausreichend groß sein.
  • Sollte das Kinderrad über eine Kette verfügen, dann muss diese so verkleidet sein, dass man nicht in die Kette greifen kann.
  • Während Speichenräder Verletzungsgefahr bergen, da das Kind mit den Füßen oder Händen in das laufende Rad geraten kann, sind Scheibenräder am sichersten.
  • Damit das Kind auf den Pedalen mit seinen Füßen sicheren Halt findet, müssen die Pedale groß und vor allem rutschfest sein.
  • Der Sitz sollte möglichst tief liegen, damit das Rad nicht kippt, auch sollte das Fahrzeug einen weiten Radstand aufweisen. Der Sitz sollte nie außerhalb der Achsen liegen.
  • Die Bremse sollte vom Kind ohne besonderen Kraftaufwand betätigt werden können. Außerdem muss die Bremse problemlos zu erreichen sein.
  • Roller  sollten über eine Fußbremse am Hinterrad verfügen. Kinderfahrräder sollten mit einer Rücktrittbremse ausgestattet sein.

Sollten Sie alle diese Tipps und Ratschläge zum Radkauf für Kinder beachten, dann werden sich die Jüngsten mit Sicherheit auch bald auf ihren ersten Bikeurlaub in Südtirol freuen.

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