Wer wann Urlaub machen soll­te – unse­re DolceVita-„Experten“ klä­ren auf

  • Familien Lindenhof Naturns

    Wer wann Urlaub machen soll­te – unse­re DolceVita-„Experten“ klä­ren auf

    315 Son­nen­ta­ge gibt es in Naturns – und damit gilt der Ort am Ende des Vinsch­gaus in Süd­ti­rol als idea­les Urlaubs­ge­biet. Selbst das Arbei­ten, so sagen die Mit­ar­bei­ter des Dol­ce­Vi­ta Resorts Lin­den­hof, fällt in einem sol­chen Son­nen­pa­ra­dies nicht schwer. Nur in einem Punkt sind sich die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen nicht einig. Bei der stän­di­gen Fra­ge eini­ger Gäs­te: was ist eigent­lich die schöns­te Jah­res­zeit in Naturns?

    Der Früh­ling?
    Ser­vice­lehr­ling Juli­an und Koch Mar­co schwär­men vom Früh­ling: „Da ist es nicht zu heiß und nicht zu kalt“, sagen die zwei jun­gen Team­mit­glie­der. Tat­säch­lich erlebt man in die­sen ers­ten Urlaubs­mo­na­ten im Jahr ein beson­de­res Spek­ta­kel. Zum einen strömt schon die war­me Süd­luft vom Mera­ner Tal­kes­sel nach Naturns, zum ande­ren sind die umlie­gen­den Berg­gip­fel noch schnee­be­deckt. „Aber die meis­ten Päs­se sind bereits befahr­bar“, sagt der Motor­rad­fah­rer Juli­an, der am liebs­ten den Gam­pen­pass auf 1.518 Meter Höhe ansteu­ert. Der ver­bin­det das Etsch­tal mit dem Non­stal und ist bei den früh­lings­haf­ten Tem­pe­ra­tu­ren für Motor­rad­fah­rer und Rad­fah­rer ein belieb­tes Ziel. Im März wer­den schon Tem­pe­ra­tu­ren von 20 Grad gemes­sen – und auch die Wan­de­rer oder Spa­zier­gän­ger kön­nen sich über fünf oder sechs Son­nen­stun­den am Tag freu­en. Kein Wun­der, dass Lin­den­hof-Hotel­chef Joa­chim Nisch­ler sein Resort bereits Anfang März für Urlau­ber öff­net.Prokuluskirche Naturns

    Der Som­mer?
    Suwan­na vom Ser­vice und Früh­stücks­kö­chin Miri­am lie­ben die­se Jah­res­zeit beson­ders. „Wenn es acht oder neun Son­nen­stun­den am Tag gibt, bekom­men wir in unse­rer Frei­zeit auch noch was ab“, sagen die zwei Damen, die sich auch bei Hit­ze noch wohl­füh­len. Im ver­gan­ge­nen Jahr wur­de eine Höchst­tem­pe­ra­tur von 37 Grad gemes­sen. Viel­leicht ist der Som­mer wirk­lich die Zeit, in der Naturns sei­nen ganz gro­ßen Feri­en-Trumpf aus­spie­len kann: Die Gäs­te kön­nen zum einen an einem der zahl­rei­chen Lin­den­hof-Pools  son­nen­ba­den, sie kön­nen aber auch durch Rad- oder Wan­der­tou­ren ganz schnell in Rich­tung ange­neh­me Tem­pe­ra­tu­ren ent­flie­hen. Auf den höher gele­ge­nen Almen ist die Luft auch im Hoch­som­mer herr­lich frisch. Miri­ams Lieb­lings­ort ist dann die Tar­scher Alm bei Latsch im Vinsch­gau, denn sie ist Aus­gangs­punkt für zahl­rei­che leich­te, fami­li­en­taug­li­che oder anspruchs­vol­le Wan­de­run­gen mit traum­haf­ten Aus­bli­cken auf die umlie­gen­de Berg­welt: Kofl­ras­ter Seen, Joch­waal, Zwöl­fer­kreuz, Hasen­ohr Glet­scher oder Hoher Dieb u.s.w. Belieb­te Start­punk­te für Berg­tou­ren sind auch das Schnal­s­tal, das Mar­tell­tal, Asch­bach bei Rab­land oder der Gig­gl­berg bei Part­sch­ins.
    Auch für Genussradfahrer/innen – wie es zum Bei­spiel unse­re Gou­ver­nan­te Anja eine ist – gibt es bei war­men Tagen alle Mög­lich­kei­ten in und um  Naturns. „Zu steil darf es nicht sein“, sagt Anja. Im Lin­den­hof wer­den unzäh­li­ge Tou­ren für Moun­tain­bi­ker, Renn­rad­fah­rer und Genuss­rad­fah­rer ange­bo­ten. Den stärks­ten Zuwachs haben die E-Biker. Sie sieht man sowohl auf den Almen und Trails als auch auf dem Vinsch­gau­er Rad­weg. Das Frei­zeit­an­ge­bot im Som­mer für Fami­li­en ist nahe­zu gren­zen­los. Es gibt Mini­golf­plät­ze, Hoch­seil­gär­ten, Schwimm­bä­der, Lama­trek­king, Rei­ter­hö­fe, Raf­ting u.v.m.

    Der Herbst?
    „Für mich ist die Natur im Herbst ein­fach am schöns­ten“, sagt Wal­ly vom Früh­stücks­ser­vice. „Der Him­mel ist klar und die Ber­ge leuch­ten. Und abends ist es immer noch so warm, dass man gemüt­lich drau­ßen zusam­men­sit­zen, Kar­ten spie­len und musi­zie­ren kann.“ Dabei denkt die ehe­ma­li­ge Mera­ne­rin sofort ans Törg­ge­len in Lana oder Mar­ling. Ihre Favo­ri­ten: der Bran­dis­kel­ler in Lana oder der Hai­den­hof am Mar­lin­ger Berg. Dort ist es im Okto­ber vor allem wegen der atem­be­rau­ben­den Aus­sicht aufs Etsch­tal so herr­lich – und natür­lich wegen des guten Essens. Das Schwei­ne­fleisch für die ‚Rip­pe­len‘, die Würs­te, die Kas­ta­ni­en, der Wein…alles hof­ei­ge­ne Pro­duk­te. Auch im Lin­den­hof hat der Herbst Hoch­kon­junk­tur. Das Dol­ce­Vi­ta Resort bie­tet den Gäs­ten Gour­met­wo­chen an und Aus­flü­ge zu den bekann­ten Win­zern. „Kuli­na­rik wird in Süd­ti­rol immer groß geschrie­ben, aber ganz beson­ders im Herbst“, sagt der Hotel­chef Joa­chim Nisch­ler.

    Der Win­ter?Skiurlaub Naturns
    „Der Win­ter natür­lich,“ sagt Sarah vom Ser­vice – und zwar nicht nur, weil sie die­sen käl­te­ren Tagen Geburts­tag hat. „Mir gefällt der Schnee, da kann ich ski­fah­ren und snow­boar­den.“ Naturns selbst bie­tet zwar den­Win­ter­sport­freun­den außer Wan­de­run­gen im Schnee nur noch den Eis­platz in der Sport­zo­ne an. Dafür aber sind die Ski­ge­bie­te Schnal­s­tal und Meran 2000 nur knapp 30 Auto­mi­nu­ten ent­fernt. Sarahs Lieb­lings­ort ist jedoch Schö­ne­ben am Reschen, „denn da ist es nicht sooo kalt“, fin­det sie. Dahin fährt man eine Stun­de mit dem Auto, eben­so wie zu den Ski­ge­bie­ten Wat­les, Hai­der Alm oder Nau­ders. Schnee­schuh­freun­de wan­dern hin­auf zum Vigil­joch oder machen einen Aus­flug ins idyl­li­sche Mar­tell­tal. Am Naturser Son­nen­berg kann man ganz­jäh­rig, meist sogar ohne Schnee­schu­he, tol­le Wan­de­run­gen mit Son­nen­ga­ran­tie unter­neh­men.

    Kein Wun­der, dass sich die Stamm­gäs­te, die im ver­gan­ge­nen Jahr Weih­nach­ten und Sil­ves­ter im Lin­den­hof gefei­ert haben, schon auf den nächs­ten Win­ter freu­en. Vor allem des­halb, weil sie im Früh­ling oder Som­mer oder Herbst auch schon gebucht haben. „Naturns ist das gan­ze Jahr eine Rei­se wert“, haben sie fest­ge­stellt – und sich so die Fra­ge nach der schöns­ten Jah­res­zeit erspart.

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