Ver­natsch – Was man über den Wein aus Süd­ti­rol wis­sen soll­te

  • Kalterer Weintage

    Ver­natsch – Was man über den Wein aus Süd­ti­rol wis­sen soll­te


    Der fruch­tig-fri­sche Ver­natsch ist ein Wein, der Leich­tig­keit ver­mit­telt und zu jeder Gele­gen­heit passt, nicht nur zu der typi­schen Süd­ti­ro­ler Maren­de mit Speck, Wurst­wa­ren und Käse oder zu tra­di­tio­nel­ler Süd­ti­ro­ler Haus­manns­kost! Egal ob der all­seits bekann­te Kal­terer­see, Mera­ner, St. Mag­da­le­ner oder Grau­ver­natsch: eines haben alle die­se Ver­natsch Wei­ne gemein­sam, sie alle bie­ten Wein­lieb­ha­bern einen unkom­pli­zier­ten Genuss!

    Geruch

    Der Ver­natsch duf­tet ange­nehm frisch und ver­fügt über Duft­no­ten von Him­bee­re und Kir­sche. Auch las­sen sich mehr oder weni­ger star­ke Töne von Bit­ter­man­deln sowie ein zar­tes Vanil­le­aro­ma erken­nen.

    Far­be

    Die Far­be des Ver­natsch reicht von einem hel­len, kla­ren bis hin zu einem leuch­ten­den Rubin­rot. Oft­mals zei­gen sich auch gra­nat­ro­te Nuan­cen.

    Geschmack

    Der Ver­natsch ver­fügt über einen gerin­gen Säu­re- und Gerb­stoff­ge­halt. Weich, tro­cken und sam­tig im Geschmack sowie von einer kräf­ti­gen Struk­tur, hin­ter­lässt der bekann­te Süd­ti­ro­ler Wein im Gau­men eine ange­neh­me Emp­fin­dung.

    Wie Sie einen Ver­natsch aus Süd­ti­rol ser­vie­ren soll­ten

    Der Ver­natsch schmeckt am bes­ten, wenn er noch jung ist, das heißt er soll­te im Opti­mal­fall in den ers­ten Jah­ren nach der Lese getrun­ken wer­den. Die emp­foh­le­ne Ser­vier­tem­pe­ra­tur liegt zwi­schen 12 und 14 Grad, also nied­ri­ger wie bei ande­ren Rot­wei­nen. Der Wein schmeckt am bes­ten kühl, aber nicht kalt. Noch etwas zeich­net den Süd­ti­ro­ler Ver­natsch aus: Er kann nahe­zu zu fast allen Gerich­ten ser­viert wer­den. Auf­grund sei­ner Bekömm­lich­keit ist der Ver­natsch auch außer­halb der Mahl­zei­ten ein Genuss.

    Der ursprüng­li­che Name die­ser auto­chtho­nen Reb­sor­te lau­tet Far­nat­zer oder Ver­netzer. Erst­mals schrift­lich erwähnt wur­de die Sor­te am Ende des Mit­tel­al­ters und spielt seit dem 16. Jahr­hun­dert eine zen­tra­le Rol­le im Süd­ti­ro­ler Wein­bau. Heu­te wird in Süd­ti­rol auf etwa 846 Hekt­ar Ver­natsch ange­baut. Als typi­sches Ver­natsch-Anbau­ge­biet gilt die Süd­ti­ro­ler Wein­stra­ße im Über­etsch, wel­ches für den „Kal­terer­see“ bekannt ist. Der „St. Mag­da­le­ner“ hin­ge­gen stammt aus den Lagen in und um Bozen.


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