Kulinarik
21. Dezember 2016

Wärme von innen durch Gewürze

Einige kühlere Tage haben wir bereits hinter uns, aber mit Sicherheit stehen uns noch einige ungemütliche Wintertage bevor. Kalte Hände und Füße werden uns noch durch die nächsten Winterwochen begleiten. Versuchen Sie die Kälte doch einmal mit wärmenden Gewürzen zu besiegen!

Wärmende Gewürze für kalte Wintertage

Ingwer ist nicht nur gut für das Immunsystem, sondern ist auch ein wahres Wärmewunder! Ein – vor allem in der Früh genossener Ingwertee – hält für mehrere Stunden warm. Ingwer passt natürlich hervorragend zu asiatischen Gerichten und wird eingesetzt, um Schmerzen zu lindern und um Reiseübelkeit zu bekämpfen.

Kaum ein Gewürz weckt mehr Weihnachtserinnerungen, als der Duft von Zimt. In der indischen Küche wird Zimt nicht zum Süßen, sondern auch zum Würzen von Hauptgerichten verwendet. Zimt kann außerdem den Cholesterinspiegel und die Blutzuckerwerte senken.

Kein Lebkuchen ohne Gewürznelken – auch Gewürznelken lassen an Weihnachten erinnern! Sie sind im Geschmack nicht zu unterschätzen und sollten daher nur ganz dezent eingesetzt werden. Das Kauen von Gewürznelken gilt außerdem seit jeher als Hausmittel gegen Zahnschmerzen.

Chili gilt weltweit als die Nummer eins der wärmenden Gewürze. Das durchblutungsanregende Gewürz verfügt über den Inhaltsstoff Capsaicin und passt gut zu den verschiedensten Speisen wie Fleisch und Geflügel, es verleiht Nudelsaucen eine gewisse Schärfe und macht den Genuss von Schokolade zu einem würzigen Erlebnis. Zudem gilt Chili als stimmungsaufhellend.

Ähnlich wie Chili wirkt auch Pfeffer, welcher den durchblutungsfördernd Stoff Peperin enthält. Erst durch das Mahlen in einer eigenen Mühle, entfaltet Pfeffer sein richtiges Aroma. Beim Genuss der beiden Gewürze – Pfeffer und Chili – erwärmt sich der Körper von selbst. Pfeffer wirkt zudem entkrampfend und verdauungsfördernd.

Muskat wärmt ebenfalls und schmeckt zusammen mit Zimt hervorragend zu Wildgerichten. Auch Muskat wirkt bei verschiedensten Leiden, hier nur einige davon: bei Magenkrämpfen, Gicht, Rheuma,  Leber- und Gallenschwäche oder Schlaflosigkeit

– Kardamom, welches zur Familie des Ingwer gehört, entfaltet sein Aroma am besten, wenn die ganzen, aber leicht zerdrückten Kapseln verwendet werden. Das Gewürz sollte sparsam verwendet werden und passt am besten zu Gemüse-, Fleisch-, Fischgerichten, aber auch zu Süß-Pikantem. Die im Kardamon enthaltenen Stoffe gelten als als schleimlösend und antibakteriell.

Es muss nicht immer nur Salz sein – seien Sie kreativ in der Küche und greifen Sie vor allem im Winter auf wärmende Gewürze zurück!

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