Kulinarik
27. Juli 2021

Unser Chefkoch hat schon in vielen Ländern gelernt.

Ein Künstler am Kochtopf

Wenn Sie sich in drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Teamplayer. Zielstrebig, Kreativ.

 

Wo kommen Sie her und was hat Sie in den Lindenhof geführt?
Ich bin gebürtiger Vinschger, habe aber lange Zeit im Ausland gelebt und so viele berufliche und kulturelle Erfahrungen sammeln können.

 

Wie war der erste Eindruck vom neuen Arbeitsplatz und vom Lindenhof-Team?
Ich war sofort von der Professionalität und der zukunftsorientierten Arbeitsweise des Lindenhof-Teams und der Familie Nischler begeistert und ich bin stolz, heute Teil dieses Teams zu sein.

Haben Sie sich schon eingelebt? Was war dabei einfach, was schwierig?
Schwierig waren für mich die COVID-bedingten Lockdowns und die damit verbundene Ungewissheit. Umso mehr freue ich mich jetzt,  endlich durchstarten und das Beste aus der derzeitigen Situation machen zu können. Mich im Hotel selbst einzuleben war relativ einfach, mühsam war nur das frühe Aufstehen.

 

Welche Rolle bekleiden Sie im Lindenhof?
Die Rolle des Küchenchefs.

 

Wie sieht Ihr beruflicher Werdegang aus? Was hat Sie dazu inspiriert, diesen Weg einzuschlagen?
Nachdem ich die Kochlehre in Südtirol absolviert hatte, sammelte ich in München wertvolle Erfahrungen und arbeitete dann auch einige  Jahre in England. Dazu inspiriert hatte mich der elterliche Gastronomiebetrieb. Bereits in der Lehrzeit war für mich klar, dass ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Bei meinen verschiedenen Stationen im In- und Ausland habe ich sehr viele verschiedene Kochstile kennengelernt. Meinen eigenen Stil, den würde ich als „klassisch französisch in der Zubereitung und modern mediterran im Anrichten“ beschreiben.

 

Welche anderen Talente schlummern in Ihnen? Können Sie diese Talente in Ihrem Berufsalltag einbringen?
Während des Lockdowns habe ich das Gärtnern für mich entdeckt: Ich habe Gemüse, Obst, Beeren und Pilze ausgesät und angepflanzt. Die praktische Arbeit liegt mir seit jeher. In meinen jungen Jahren habe ich auch gerne gemalt und davon geträumt, einmal Künstler zu werden. Mein Drang, immer wieder Neues auszuprobieren, zeugt noch heute davon – und kommt mir in meinem Beruf sehr zugute.

 

Wie sieht Ihr Tagesablauf im Lindenhof aus? Was gefällt Ihnen besonders?
Wir starten jeden Tag mit einem Team Meeting, bei dem das gesamte Menü besprochen und der Tagesablauf geplant wird. Ist der Arbeitstag dann vorbei, freue ich mich besonders, wenn alles gut gelaufen ist, sich das Team gegenseitig unterstützt hat und ich gut gelaunt in den Feierabend starten kann.

 

Wie groß ist Ihr Team? Welches Ziel wollen Sie in diesem Jahr gemeinsam erreichen?
Wie groß das Team ist, hängt davon ab, wie viel gerade zu tun ist. Im Durchschnitt sind wir 18 Personen. Gemeinsam wollen wir für mehr Nachhaltigkeit sorgen: Neue Recyclingprogramme implementieren, Abfälle reduzieren sowie Wasser und Strom sparen. Ebenso streben wir einen verantwortungsvollen Umgang mit unseren Nahrungsmitteln und unserer Umwelt an.

 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren?
Als Koch hat man nie wirklich ausgelernt. Deshalb will ich für Unternehmen arbeiten, die mir dies erlauben. Ich möchte meine Skills und mein Fachwissen kontinuierlich ausbauen und zugleich spannende Projekte umzusetzen – am liebsten natürlich in einem tollen Team, in dem man sich gut versteht und von dem jeder Einzelne profitiert. Im Lindenhof, so mein Gefühl, bin ich genau richtig. Ich kann hier eine Menge dazulernen, mich weiterbilden und ein ganz neues Niveau als Koch erreichen. Gleichzeitig will ich natürlich auch die Werte des Unternehmens verkörpern und vorantreiben. Zum einen, um die Wirtschaftlichkeit zu verbessern, zum anderen, um Gutes zu bewirken.

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