Lifestyle
08. März 2022

Wir kennen den Machospruch: hinter jedem starken Mann steht eine starke Frau. Im Lindenhof standen die starken Frauen von Anfang an an der Seite ihrer starken Männer.

Was wäre der Lindenhof ohne die Nischlerfrauen?

„Ohne Lorella wäre der Lindenhof nicht zu dem geworden, was er heute ist“, sagt zum Beispiel der Hotelchef Joachim Nischler über die Mutter seiner Kinder Chiara und  Emma. Und er sagt das nicht als wohlklingende Abschiedsrede, weil sich die Mailänderin Lorella Longhitano nach 25 Jahren aus dem Hotel zurückziehen wird. Joachim: „Sie war mehr als nur die gute Seele für Mitarbeiter*innen, Gäste und für mich. Sie hat Ideen eingebracht, von morgens bis abends mitgearbeitet – und sie hat mich aus so manchem Tief geholt.“

Vermutlich gilt das für alle drei Frauen, die den Lindenhof geprägt haben. Joachims Mutter Maria Baumgärtner ist heute 74. Sie war in den Anfangsjahren die „Pensionswirtin“ – und kommt auch heute noch „mit meinem neuen Freund Roland“ zum Essen in den Lindenhof. „Roland“ ist ihr Rollator, mit dem sie sich von ihrer Wohnung unten im Dorf hoch in den Kirchweg bewegt. „Am Anfang lastete viel auf ihren Schultern“, sagt Joachim Nischler, der sie auch später mal in der Not zur Aushilfe am Frühstücksbuffet verpflichten konnte.

Doris Nischler, die Ehefrau von Werner Nischler, kennen alle Gästen auch heute noch. Im Lindenhof hat sie ihren Mann bis 1996 mehr als unterstützt. „Mein Vater hatte ja noch einen Beruf – und ohne Doris hätte er das mit dem Lindenhof nie geschafft“, sagt Joachim. Auch er wurde immer wieder von Doris Nischler unterstützt. Zuletzt hat sie den Lindenhof-Shop geführt und immer dann im Service ausgeholfen, wenn jemand fehlte. „Es kommen immer noch viele Gäste wegen Doris und meinem Vater. Ihr Einsatz ist für den Lindenhof unbezahlbar“, sagt der heutige Hotelchef, der sich freut, dass es seinem Vater so gut geht. Auch dank Doris.

Und so ist sich Joachim Nischler ganz sicher, dass die Gäste am besten beurteilen können, wo die starken Frauen des Lindenhofs standen. „Ganz bestimmt auf gleicher Höhe wie mein Vater und ich.“

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