Yoga Hotel: 5 unge­wöhn­li­che Yoga-Arten, die Sie viel­leicht noch nicht ken­nen

  • Yoga-Urlaub im Yoga-Hotel Lindenhof in Naturns

    Yoga Hotel: 5 unge­wöhn­li­che Yoga-Arten, die Sie viel­leicht noch nicht ken­nen

    Seit das Anwen­den von bestimm­ten Kör­per­hal­tun­gen wäh­rend der Medi­ta­ti­on um 700 v. Chr. das ers­te Mal schrift­lich in indi­schen Tex­ten erwähnt wur­de, hat sich Yoga welt­weit eta­bliert. Immer mehr Men­schen erken­nen die Vor­zü­ge für Kör­per und Geist. Ob Sie nun wegen der kör­per­li­chen Stär­kung und Straf­fung oder den viel­fäl­ti­gen spi­ri­tu­el­len Aus­wir­kun­gen inter­es­siert an Yoga sind, es ist für jeden etwas.

    Auch wir im Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort in Naturns bei Meran haben die posi­ti­ven Eigen­schaf­ten der tra­di­tio­nel­len indi­schen Leh­re schon lan­ge erkannt. Die nach­fol­gend beschrie­be­nen unge­wöhn­li­chen Yoga-Arten fin­den Sie bei uns im Yoga-Hotel Lin­den­hof zwar nicht im Ange­bot – unse­re Leh­re­rin Moni­ka Chi­tra Pedross prak­ti­ziert jedoch vie­le ver­schie­de­ne Yoga-Arten und Sti­le, um in Ihren Yoga­fe­ri­en in Süd­ti­rol ein umfas­sen­des Pro­gramm zum Wohl­füh­len und Ent­span­nen anbie­ten zu kön­nen. Wir sind uns sicher, Sie fin­den auch das Ihre!

    Aeri­al-Yoga

    Kurz gesagt, Aeri­al Yoga ist Yoga in der Luft. Die Teil­neh­mer hän­gen in spe­zi­el­len, an der Decke befes­tig­ten Tüchern frei im Raum. Was zuerst nach Gefahr abzu­stür­zen klingt, ist bei kor­rek­ter Aus­füh­rung und auf das Gewicht ange­pass­ter Tuch­stär­ke ziem­lich harm­los. Das Aus­füh­ren von ver­schie­de­nen Yoga-Stel­lun­gen (Asa­nas) in der Luft bringt Anfor­de­run­gen an die Koor­di­na­ti­on und Balan­ce mit sich, die sich von denen am Boden erheb­lich unter­schei­den. Die Schwer­kraft erleich­tert eini­ge Stel­lun­gen sehr, dafür macht sie ande­re für Unge­üb­te fast unmög­lich. Man akti­viert Mus­kel­grup­pen, die man im All­tag mehr oder weni­ger links lie­gen lässt und för­dert das Zusam­men­spiel von Ner­ven und Mus­keln. Das Gefühl der Schwe­re­lo­sig­keit hilft bei der Tiefen­ent­span­nung, das “Über­ge­ben” des Kör­per­ge­wichts an das Tuch die Fähig­keit los­zu­las­sen und Ver­trau­en in den eige­nen Kör­per.

    Ein inter­es­san­ter Neben­ef­fekt: Aeri­al Yoga macht Spaß und reizt zum Lachen. Das Her­um­schwin­gen im Tuch, sofern man es nicht über­treibt, ist wirk­lich ein spie­le­ri­sches Ver­gnü­gen.

    Padd­le­board-Yoga

    Wem die Tücher noch zu wenig sind, der kann sich ger­ne an Padd­le­board-Yoga ver­su­chen. Anstatt auf einer Yoga­mat­te wer­den die Übun­gen – die sich ansons­ten nicht von den gän­gi­gen des gewähl­ten Stils unter­schei­den – auf einem Surf­brett auf dem Was­ser durch­ge­führt, meist mit­ten in der Natur. Lie­gen­de und sit­zen­de Asa­nas sind mit etwas Geschick gut zu bewäl­ti­gen. Spä­tes­tens bei den ste­hen­den braucht es aber voll­kom­me­ne Acht­sam­keit und Kon­zen­tra­ti­on auf das Jetzt, ansons­ten wird man nass. Das hilft, sich ganz auf die Yoga-Stun­de ein­zu­las­sen und die medi­ta­ti­ven Ele­men­te eini­ger Yoga-Arten wir­ken zu las­sen. Der Sprung ins küh­le Nass kann natür­lich spe­zi­ell im Som­mer als Beloh­nung nach Abschluss der Stun­de die­nen. Wäh­rend der Aus­übung der Asa­nas soll­te man sich aller­dings kon­zen­trie­ren und so stand­fest wie mög­lich blei­ben.

    Nackt-Yoga

    Viel­leicht nicht für jeden etwas, doch ganz sicher eine neue Erfah­rung ist das Nackt-Yoga. In der Sau­na gehört das Feh­len von Klei­dung zum guten Ton und zur Effek­ti­vi­tät dazu, abge­se­hen viel­leicht von der Dress-On-Fami­ly-Sau­na unse­res Sport- und Well­ness­ho­tels. Auch im Urlaub am FKK-Strand stört sich nie­mand so wirk­lich dar­an, wenn jemand hül­len­los die Son­ne genießt. Das Nackt-Yoga baut auf den­sel­ben Prin­zi­pi­en auf und beinhal­tet genau das, wonach es sich anhört: Yoga-Übun­gen ohne Klei­dung. Asa­nas und Pra­na­ya­mas (Atem­übun­gen), wie die Natur uns schuf. Wer sich das Nackt-Yoga viel­leicht in der Pri­vat­sphä­re sei­nes Zim­mers noch zutrau­en wür­de, dem sei gesagt: es wird in der Grup­pe aus­ge­führt. Das klingt auf den ers­ten Moment nach Scham und Pein­lich­keit, hat aber Metho­de. Eitel­keit ist beim Nackt-Yoga vor der Tür zu las­sen, jeder soll sich so prä­sen­tie­ren und akzep­tie­ren, wie er oder sie ist. Schön­heits­ma­kel, ob real oder ein­ge­bil­det, zu ver­ber­gen ist ohne Klei­dung nun mal abso­lut unmög­lich. Die eige­nen zuzu­ge­ben und zu sehen, dass ande­re auch nicht 100% per­fekt sind, stärkt das Selbst­be­wusst­sein und Selbst­wert­ge­fühl. Angst vor irgend­wel­cher sexu­el­ler Kon­no­ta­ti­on des Nackt­seins braucht auch nie­mand zu haben, denn offen­sicht­li­che Span­ner und ande­re Stö­ren­frie­de wer­den sofort ent­fernt und ver­bannt. 

    Ein wei­te­rer Vor­teil der nack­ten Übun­gen: Ohne Klei­dung zwickt und spannt nichts, was den Bewe­gungs­spiel­raum erhöht und ein Gefühl von purer Frei­heit für Kör­per und Geist gibt.

    Fahr­rad-Yoga

    Klingt auf den ers­ten Blick wie ein Scherz, bezie­hungs­wei­se eine gute Gele­gen­heit sich im Stra­ßen­ver­kehr ernst­haft zu ver­let­zen, ist aber ernst gemeint: Yog­a­Cy­cling. Das Absol­vie­ren von leich­ten, nicht unbe­dingt beim Fah­ren behin­dern­den Übun­gen auf dem Draht­esel soll spe­zi­ell sehr gestress­ten Yogis, die mit dem Fahr­rad zur Arbeit fah­ren, hel­fen zu ent­span­nen. Schließ­lich hat nicht jeder auch außer­halb des Urlaubs im Yoga-Hotel Lin­den­hof die Zeit für ein­ein­halb Stun­den auf der Mat­te plus Anfahrt. Son­nen­gruß, Schmet­ter­ling oder Krie­ger haben auf dem Fahr­rad nichts zu suchen, um sich und ande­re nicht zu gefähr­den. Es bie­ten sich aber trotz­dem eine über­ra­schen­de Men­ge an Stel­lun­gen, die Sie beim War­ten an der Ampel, beim Schie­ben über einen stei­len Abschnitt oder mor­gens beim Auf­schlie­ßen und Auf­sit­zen absol­vie­ren kön­nen. Oder sogar beim Fah­ren selbst: Rech­tes Bein anspan­nen, tre­ten, lin­kes locker las­sen. Auf die Atmung kon­zen­trie­ren: Vier­mal tre­ten für das Ein­at­men, sechs­mal für das Aus­at­men. Nur ein Bei­spiel von vie­len, wie man Atem- und Ent­span­nungs­tech­ni­ken in die Zeit auf zwei Rädern inte­grie­ren kann, wenn man ansons­ten kei­ne Zeit dazu fin­det.

    Yoga mit Tie­ren

    Inzwi­schen gibt es eine Unzahl von Yoga-Sti­len mit Tie­ren, des­halb beschrän­ken wir uns auf die bei­den bekann­tes­ten, Yoga mit Hund und Yoga mit Zwerg­zie­gen. Prin­zi­pi­ell ist Yoga mit Tie­ren aber mit jedem Tier mög­lich, das zum Mit­ma­chen bereit ist und Sie oder sich selbst dabei nicht Gefahr läuft zu ver­let­zen.

    Das Hun­de-Yoga oder Doga (engl. dog = “Hund”) ist ein Trend aus den USA, der inzwi­schen auch in Euro­pa Fuß gefasst hat. Der Hund ist bekannt­lich der bes­te Freund des Men­schen, war­um soll er also nicht auch beim Yoga dabei sein? Die inni­ge Bin­dung zwi­schen Besit­zer und Wau­wau wird gefes­tigt, bei­de ent­span­nen sich und haben Spaß. Eine typi­sche Hun­de-Yoga-Stun­de beginnt mit Atem­übun­gen für Frau­chen und Herr­chen, wäh­rend die Vier­bei­ner her­um­tol­len kön­nen. Dann fol­gen Übun­gen, bei denen die Hun­de mit­ma­chen dür­fen und sol­len. Wäh­rend der Mensch bekann­te Asa­nas mit leich­ten Abwand­lun­gen durch­führt, bekommt der Vier­bei­ner Mas­sa­gen, wird lieb­kost und sei­ne Glie­der behut­sam gedehnt. Wenn die Hun­de still­hal­ten, für Übun­gen bei denen sie in die Luft gestemmt wer­den nicht zu schwer sind und sich auf die neue Erfah­rung ein­las­sen kön­nen, ist Ent­span­nung und Spaß für bei­de garan­tiert.

    Noch eine Spur unge­wöhn­li­cher als Doga ist das Yoga mit Zie­gen, genau­er gesagt einer gewis­sen Art von Zwerg­zie­gen. Die Idee, eine klei­ne Zie­gen­her­de als Umge­bung für eine Yoga-Ses­si­on zu neh­men, hat­te die Ame­ri­ka­ne­rin Lai­ney Mor­se. Sie lebt auf einer Farm mit vie­len Zwerg­zie­gen und züch­tet die­se auch. Nach der erschre­cken­den Dia­gno­se einer Stoff­wech­sel­krank­heit (die sie inzwi­schen übri­gens im Griff hat) merk­te sie schnell, dass Stress, Depres­sio­nen, leich­te kör­per­li­che Beschwer­den und Kopf­schmer­zen abnah­men, wenn sie ihre Yoga­stun­de in das Zie­gen­ge­he­ge ver­leg­te. Beim Goat-Yoga tol­len die Zie­gen um die Yogis her­um, kuscheln sich an sie und sprin­gen sogar auf ihren Rücken. Da die klei­nen Tie­re nur wenig wie­gen und ein unfass­bar kusche­li­ges Fell besit­zen, wird die Erfah­rung oft mit “Yoga mit leben­den Plüsch­tie­ren” beschrie­ben, was von der Rea­li­tät gar nicht so weit ent­fernt ist. Humor ist hier an der Tages­ord­nung, denn beim unwei­ger­li­chen Cha­os, das die Zick­lein ver­an­stal­ten, bleibt kein Auge tro­cken. Die exak­te Aus­füh­rung von Posi­tio­nen wie Rad, Kobra oder Son­nen­gruß kann dank der klei­nen tie­ri­schen Mit-Yogis schon mal dane­ben gehen, aber Ent­span­nung und ein glück­li­ches Lächeln auf dem Nach­hau­se­weg sind garan­tiert.

    Tra­di­tio­nel­le­re Yoga­for­men im Yoga-Hotel Lin­den­hof

    Wie ein­gangs erwähnt, fin­den Sie kei­ne der obi­gen Yoga-For­men in unse­rem Ange­bot, außer viel­leicht das Fahr­rad-Yoga, falls Sie sich mit einem unse­rer Leih­bikes auf den Weg machen. Ihre Yoga-Feri­en im Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort wer­den dank unse­rer geschul­ten Leh­re­rin Moni­ka Chi­tra Pedross auch ohne Zie­gen und Schwing­tü­cher zum vol­len Erfolg. Ob Yoga auf dem Schloss­turm oder in unse­rem Feng Shui-Gar­ten, ob tiefen­ent­spann­tes Nidra Yoga oder kraft­vol­les Straf­fen des gesam­ten Kör­pers mit Power Yoga – hier fin­den auch Sie Ihr per­fek­tes Ange­bot. 

    Tipp: Wenn Sie nicht wis­sen, ob Yoga über­haupt etwas für Sie ist, bie­ten wir jeden Mon­tag gra­tis Schnup­per­stun­den!

     

    Bild­quel­le © Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort

    Spe­zi­al-Yoga-Woche


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