Urlaub in Süd­ti­rol: 3 Grün­de, war­um Süd­ti­rol
Sie ein­fach begeis­tern wird

  • Entdecken Sie in Ihrem Urlaub in Südtirol die Facetten der Region

    Urlaub in Süd­ti­rol: 3 Grün­de, war­um Süd­ti­rol
    Sie ein­fach begeis­tern wird

    Süd­ti­rol nimmt in der Alpen­re­gi­on einen ein­zig­ar­ti­gen Platz ein. Durch die Kom­bi­na­ti­on aus jahr­hun­der­te­al­tem Tiro­ler Kul­tur­gut und dem ita­lie­ni­schen Ein­fluss seit Anfang des 20. Jhd., aber auch durch sei­ne Lage süd­lich des Bren­ners ist Süd­ti­rol ein ganz spe­zi­el­ler Fleck in Euro­pa. Alpi­nes und medi­ter­ra­nes Flair ver­eint sich in Kuli­na­rik, Sprach­ge­brauch und Lebens­art, um Ihnen eine Mischung zu prä­sen­tie­ren, die ihres­glei­chen sucht.

    Alle Vor­zü­ge Süd­ti­rols auf­zu­zäh­len wür­de Bücher fül­len (und hat es teil­wei­se bereits), aber wir vom Dol­ce­Vi­ta Resort Lin­den­hof haben uns erlaubt, Ihnen 3 Grün­de für einen Urlaub in Süd­ti­rol zusam­men­zu­stel­len. Ob Sie sich erst für Feri­en in Süd­ti­rol ent­schei­den möch­ten, oder bereits begeis­ter­ter Süd­ti­rol-Fan sind und nach Geheim­tipps suchen hier wer­den Sie fün­dig:

    1. Sehens­wür­dig­kei­ten an jeder Ecke
      Süd­ti­rol blickt auf eine lan­ge, ereig­nis­rei­che Geschich­te zurück, die ihre Spu­ren hin­ter­las­sen hat. Unzäh­li­ge Schlös­ser, Bur­gen, ehe­ma­li­ge Her­ren­sit­ze und Klös­ter ver­tei­len sich über das gan­ze Land. Aber auch neue­re Bau­ten wie Muse­en, Ther­men, Kon­zert­häu­ser und Sport­stät­ten tra­gen ihren Teil dazu bei, den Urlaub in Süd­ti­rol nie lang­wei­lig wer­den zu las­sen.
      Falls Sie schon ein­mal über den Reschen­pass nach Süd­ti­rol gekom­men sind, haben Sie ihn sicher schon bemerkt: den Turm im Reschen­see, der ein­sam und majes­tä­tisch aus dem Was­ser ragt. Die Geschich­te dahin­ter ist weit weni­ger idyl­lisch: Der ita­lie­ni­sche Groß­kon­zern Mon­te­ca­ti­ni plan­te Anfang des 20. Jhd. ein Pro­jekt zur Stau­ung des Reschen­sees, wel­ches nach Ende des II. Welt­kriegs auch durch­ge­führt wur­de. Die Bevöl­ke­rung von Reschen und Graun, die auf dem Gebiet leb­te, wur­de ver­trie­ben. Heu­te ist der Turm Wahr­zei­chen des Dor­fes Graun und zu Recht Aus­flugs­ziel und male­ri­sches Post­kar­ten­mo­tiv, das sie von unse­rem 4 Ster­ne-Hotel Lin­den­hof in Naturns aus in einer knap­pen Stun­de errei­chen.

      Wenn Ihnen der Sinn ein­mal nicht nach einer so lan­gen Fahrt steht, wer­den sie auch in der Umge­bung von Naturns fün­dig. Ober­halb des Dor­fes, auf einem Hügel am Ein­gang des Schnal­s­ta­les, thront Schloss Juval. Im 13. Jhd. erst­mals urkund­lich erwähnt und zwi­schen­zeit­lich fast kom­plett ver­fal­len, wur­de es schließ­lich 1983 vom Süd­ti­ro­ler Extrem­berg­stei­ger Rein­hold Mess­ner erwor­ben und auf­wän­dig restau­riert. Heu­te beher­bergt Schloss Juval des­halb, neben dem pri­va­ten Wohn­sitz Mess­ners, eines sei­ner sechs Mess­ner Moun­tain Muse­en, die welt­größ­te pri­va­te Samm­lung an Tibe­ti­ka, das Restau­rant Schloss­wirt sowie ein Bau­ern­la­den mit u.a. Pro­duk­ten von Mess­ners Wein­gut Unter­ortl.

      Etwas wei­ter im Süd­os­ten, genau­er gesagt im 25 Auto­mi­nu­ten ent­fern­ten Meran, begeis­tert der bota­ni­sche Gar­ten von Schloss Trautt­mans­dorff jähr­lich hun­dert­tau­sen­de Besu­cher – und das zu Recht: In Form eines natür­li­chen Amphi­thea­ters erstre­cken sich auf über 12 Hekt­ar Flä­che und einem Höhen­un­ter­schied von 100 Metern über 80 Gar­ten­land­schaf­ten mit ver­schie­dens­ten Pflan­zen aus aller Welt. The­men­gär­ten, Künst­ler-Pavil­lons, infor­ma­ti­ve Füh­run­gen, musi­ka­li­sche und kul­tu­rel­le Ver­an­stal­tun­gen und nicht zuletzt das Tou­rise­um mit Aus­stel­lun­gen zu 200 Jah­ren Tou­ris­mus­ge­schich­te las­sen wirk­lich kei­ne Wün­sche offen. Abge­run­det wird das Erleb­nis noch durch den atem­be­rau­ben­den Aus­blick auf die umlie­gen­den Ber­ge und die Kur­stadt Meran.

    1. Schlem­men und Genie­ßen nach Her­zens­lust
      In unse­rem 4 Ster­ne-Hotel Lin­den­hof in Naturns sind wir stets bemüht, Ihnen köst­li­che kuli­na­ri­sche Höhe­punk­te zu prä­sen­tie­ren, aber auch im rest­li­chen Süd­ti­rol wird gro­ßer Wert auf Essen und Trin­ken gelegt. Von der Bäue­rin im Buschen­schank mit ihren tra­di­tio­nel­len Apfel­küch­lein bis zum Hau­ben­koch mit Sie­ben-Gän­ge-Menü gefer­tigt aus regio­na­len Pro­duk­ten der Sai­son – in Süd­ti­rol geht Lie­be defi­ni­tiv durch den Magen!

      Das bes­te Bei­spiel für den Hang der Süd­ti­ro­ler zu gutem Essen ist und bleibt wahr­schein­lich das Törg­ge­len (von lat. “tor­que­re”, “pres­sen”). Ent­stan­den in Gebie­ten mit gro­ßen Wein­gü­tern, erfreut es sich heu­te über­all in Süd­ti­rol gro­ßer Beliebt­heit. Damals wie jetzt wird tra­di­tio­nell im Herbst nach dem Wein­pres­sen der “neue” noch unge­gär­te Wein, der soge­nann­te Suser ver­kos­tet. Da die­ser allein natür­lich nur halb so gut schmeckt, wird er beglei­tet von üppi­gen Ban­ket­ten mit Kraut, Knö­deln und Geräu­cher­tem. Haus­würs­te, Speck, Kamin­wur­zen und Käse und noch eini­ges mehr dür­fen natür­lich auf nicht feh­len. Genau­so­we­nig wie die “Keschtn”, gebra­te­ne Kas­ta­ni­en mit But­ter, denn es ist eine alte Volks­weis­heit, dass der Suser zu die­sen am bes­ten mun­det!

      Aus dem Suser wird nach sorg­fäl­ti­ger Rei­fung und Lage­rung dann schließ­lich der berühm­te Süd­ti­ro­ler Wein, und auch der soll nicht uner­wähnt blei­ben. Inter­na­tio­nal bekann­te Sor­ten wie der Gewürz­tra­mi­ner dürf­ten Ihnen sicher ein Begriff sein, aber neben ihm wer­den in Süd­ti­rol noch über 20 wei­te­re Reb­sor­ten kul­ti­viert; und dar­über hin­aus noch eini­ge sehr spe­zi­el­le, die nur in gewis­sen Höhen und Böden gedei­hen. Nicht zu ver­ges­sen der Ver­natsch und der Lag­rein, bei­de in Süd­ti­rol hei­mi­sche, seit Jahr­hun­der­ten fast unbe­rührt wach­sen­de Sor­ten. Bei über 5.000 Wein­gü­tern und knapp 170 Kel­le­rei­en kla­re Favo­ri­ten zu fin­den ist fast unmög­lich, aber las­sen Sie sich davon umso mehr anspor­nen, sich quer durch die Wein­land­schaft Süd­ti­rols zu pro­bie­ren!

      Die ein­zi­ge Frucht, die die Trau­be in Süd­ti­rol in Sachen Anbau­flä­che noch bei wei­tem über­trifft, ist der Apfel. Das ist auch gut so! Im Wes­ten und Süden des Lan­des wer­den auf fast 18.500 Hekt­ar, also 2,5% der Gesamt­flä­che Süd­ti­rols, jedes Jahr eine knap­pe Mil­li­on Ton­nen Äpfel geern­tet und haupt­säch­lich ins rest­li­che Ita­li­en und nach Deutsch­land, aber auch welt­weit expor­tiert. Durch den Gegen­satz zwi­schen 2.000 Son­nen­stun­den im Jahr und meist rela­tiv küh­len Näch­ten wer­den die Süd­ti­ro­ler Äpfel unver­gleich­lich kna­ckig, und durch die vie­len Geschmacks­nu­an­cen zwi­schen kräf­ti­ger Süße und her­ber Säu­re wer­den auch Sie eine Sor­te fin­den, die Ihren Geschmacks­knos­pen schmei­chelt! Wenn Sie mehr Infor­ma­tio­nen über den Apfel­an­bau oder eine Kost­pro­be möch­ten, ste­hen Ihnen von Mals im Vinsch­gau bis nach Sal­urn im Etsch­tal rund 8.000 Fami­li­en­be­trie­be, vie­le davon Bio-zer­ti­fi­ziert, zur Ver­fü­gung.

    1. Aktiv­ur­laub – Es lebe der Sport!
      Für Sport­be­geis­ter­te, die ihren Aktiv­ur­laub in Süd­ti­rol ver­brin­gen möch­ten, bie­ten sich eine Men­ge tol­ler Mög­lich­kei­ten, den Puls nach oben zu trei­ben und sich an der fri­schen Luft zu bewe­gen. Das Bike-Hotel Lin­den­hof in Naturns ist hier natür­lich die bes­te Adres­se für pas­sio­nier­te Rad­fah­rer und sol­che, die es wer­den wol­len. Der Gast­ge­ber Joa­chim Nisch­ler ist selbst lei­den­schaft­li­cher Renn­rad­fah­rer und steht sei­nen Gäs­ten hilf­reich mit Rat und Tat bei allem rund ums Rad zur Sei­te. Zudem ist er ger­ne bereit, Ihnen bei geführ­ten Rad­tou­ren die wun­der­schö­ne Land­schaft in Naturns und Umge­bung näher­zu­brin­gen.

      Auch abseits unse­res Bike-Hotels kom­men Rad­ler voll auf ihre Kos­ten. Der Süd­ti­ro­ler Rad­weg ver­bin­det durch­ge­hend die sie­ben Städ­te Süd­ti­rols von Glurns im Vinsch­gau bis nach Bru­neck im Pus­ter­tal und ent­führt Sie auf eine abwechs­lungs­rei­che Tour durch quer durch das Land. Unab­hän­gig von Fahr­plä­nen und Ter­min­stress kön­nen Sie das gan­ze Land in Ihrem eige­nen Tem­po erkun­den, und sich ent­lang des Ver­laufs auf Sehens­wer­tes und Inter­es­san­tes freu­en.

      Für all jene Biker, die ihre Stre­cken etwas rau­er und action­ge­la­de­ner mögen, ist auch für Moun­tain­bi­ker beim Urlaub in Süd­ti­rol natür­lich sehr gut gesorgt. Ob Sie nun eine ange­neh­me Fami­li­en-Rund­fahrt über das Vigil­joch pla­nen, oder mit atem­be­rau­ben­der Geschwin­dig­keit über hals­bre­che­ri­sche Trails wie den “Holy Han­sen” im Vinsch­gau oder das Hüh­ner­spiel bei Meran bret­tern wol­len, hier ist für jeden Geschmack etwas dabei!

      Wer die Berg­welt etwas lang­sa­mer erkun­den und das Bike gegen gute Wan­der­schu­he und evtl. Nor­dic Wal­king-Stö­cke tau­schen möch­te, dem bleibt die Qual der Wahl: Über 16.000 Kilo­me­ter mar­kier­te Wan­der­we­ge und Stei­ge gibt es in Süd­ti­rol. Vom gemüt­li­chen Spa­zier­gang für die gan­ze Fami­lie auf einem alten Waal­weg im Vinsch­gau bis zur mehr­tä­gi­gen Rund­wan­de­rung über meh­re­re Päs­se gibt es für jeden Wan­de­rer das Rich­ti­ge. Berg­füh­rer und Gui­des ste­hen Ihnen gern in jeder grö­ße­ren Ort­schaft zur Ver­fü­gung, und auf knapp 140 Schutz­hüt­ten kön­nen Sie sich nach geta­nem Auf­stieg nach Her­zens­lust stär­ken und aus­ru­hen, bevor es wie­der ins Tal, oder sogar wei­ter nach oben geht. 

    Bild­quel­le © Manu­el Schön­feld – stock.adobe.com

    Wei­te­re Aus­flugs-Tipps in Süd­ti­rol


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.