Aktiv
03. Mai 2018

Die perfekten Bergschuhe für Ihren Wanderurlaub: 5 Tipps für den Kauf

Der Wanderurlaub in Südtirol steht bevor? Dann muss natürlich auch die passende Ausrüstung mit! Ein bequemer Wanderschuh ist der wohl wichtigste Gebrauchsgenstand für das Trekking in Südtirol, denn mit einem schlecht sitzenden Schuh wird auch die schönste Tour schnell zur Tortur. Wir vom DolceVita Erlebnis & Genuss Resort Lindenhof haben einige Tipps zusammengetragen, damit Sie vor Ihrem Aufenthalt bei uns die passenden Schuhe finden und Ihren Wanderurlaub in Südtirol so richtig genießen können.

Wanderurlaub in Südtirol ohne Blasen: Die perfekten Schuhe

Wanderschuhe sollen Wanderern auf diversen Untergründen und bei verschiedenen Witterungen Halt geben. Ein guter Wanderschuh hält zehn Jahre oder noch länger. Es macht also Sinn, für den Kauf ein Fachgeschäft aufzusuchen und sich umfassend beraten zu lassen. Wer bei den Schuhen spart, spart am falschen Ende!

1.) Anforderung und Einsatzbereich abklären
Klären Sie vor dem Kauf den Einsatzbereich ab. Als Einsteiger werden Sie kaum einen Schuh für das Hochgebirge brauchen, ganz im Gegensatz zu erfahrenen Alpinisten. Die einfache Klassifizierung von A bis D der Firma Meindl hilft, den passenden Schuh für den Wanderurlaub in Südtirol zu finden.

Wanderschuhe der Klasse A/B sind leichte Multifunktionsschuhe für das Flachland, die nicht über die Knöchel reichen. Für den „durchschnittlichen“ Wanderer – und in diese Kategorie fallen wohl die meisten von uns – eignen sich Bergschuhe der Kategorien B/C. Der klassische feste Trekkingschuh (B) ist ideal für kurze Wanderungen durchs Mittelgebirge. Der feste Alpinstiefel (C) eignet sich für anspruchsvolle Touren ins Mittel- und Hochgebirge, für wenig befestigte Pfade und Wege mit Geröll.  Fortgeschrittene Bergsteiger greifen zu Bergschuhen der Kategorie C und D: Die festen oder gar steigeisenfesten Alpinstiefel sind perfekt für Hochgebirgs-, Gletscher- und Firnistouren.

Tipp: Wer längere Zeit, also einen oder mehrere Tage im Gebirge unterwegs ist, sollte zu knöchelhohen Schuhen greifen. Sie geben Stabilität und entlasten die Füße.

2.) Die ideale Passform und Größe finden
Wandern ist keine Modenschau! Die Optik sollte bei der Auswahl der Bergschuhe nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wichtig ist eine sehr gute Passform: Der Schuh soll die Ferse fest umschließen, der Fuß darf im Schuh nicht rutschen. Weder soll man im Schuh schwimmen, noch unangenehmen Druck verspüren. Grundsätzlich gilt: Der Bergschuh sollte etwa eine halbe bis eine ganze Nummer größer ausfallen als der Alltagschuh!
Dafür gibt es mehrere Gründe: Zum einen trägt man beim Wandern meist dickere Socken. Zum anderen braucht es etwas Platz für das Bergabgehen, denn auch wenn der Schuh gut sitzt, rutscht man beim Wandern leicht nach vorne. Außerdem schwellen die Füße beim Trekking oft etwas an, da man den ganzen Tag über auf den Beinen ist.

3.) Die Wahl des Obermaterials
Bergschuhe sind meist entweder aus Leder oder aus Kunststoff. Beide Materialien haben Vor- und Nachteile:

  • Bergschuhe aus Leder sind, werden sie richtig gepflegt werden, extrem langlebig und können bis zu zwanzig Jahre halten. Sie passen sich sehr gut an den Fuß an und haben meist weniger Nähte – ergo auch weniger Druckstellen. Lederschuhe sind allerdings teurer. Nachteile der Wanderstiefel aus Leder sind ihr höheres Gewicht und die langsame Trocknung.
  • Wanderschuhe aus Kunststoff bestehen aus Polyamid-Verbindungen und sind leichter und weniger pflegeintensiv. Sie trocknen schneller als Lederschuhe. Nachteile der Schuhe sind die geringere Haltbarkeit. In der Öko-Bilanz schneiden die Wanderschuhe aus Kunststoff zudem schlechter ab als die Lederschuhe.

4.) Material für das Innenfutter und die Sohle
Für das Innenfutter ist generell Leder empfehlenswert, da dieses atmungsaktiver ist, Temperaturen ausgleichen kann und Feuchtigkeit besser aufnimmt. Wer viel schwitzt, ist mit Innenfutter aus Leder besser bedient. Kunst-Membranen haben den Vorteil, dass sie wasserdichter sind. Für die Sohle gilt: Je einfacher und kürzer die Wanderung, desto weicher darf die Sohle sein. Für felsige Wege und lange Touren braucht es eine härtere Sohle – sie entlastet den Fuß.

5.) Tipps für die Anprobe

  • Schuhe am Nachmittag oder am Abend anprobieren. Am frühen Morgen sind die Füße kleiner, über den Tag hinweg schwellen sie etwas an. Damit der Schuh beim Trekking in Südtirol dann auch passt, also besser nachmittags das Fachgeschäft besuchen.
  • Die eigenen Wandersocken für die Anprobe ins Geschäft mitnehmen und anziehen.
  • In guten Fachgeschäften gibt es oft einen kleinen Parcours, um die Schuhe auszuprobieren. Steigen Sie bei der Anprobe Stufen oder gehen Sie über eine Böschung auf und ab, um die passende Größe zu finden.
  • Lassen Sie sich genügend Zeit für die Entscheidung und besuchen Sie, falls nötig, mehrere Fachgeschäfte.

Die DolceVita Hotels: Ihr Experte für den Wanderurlaub in Südtirol

Wir von den DolceVita Hotels stehen Ihnen nicht nur mit Ratschlägen für die passende Ausrüstung, sondern auch mit Wandertipps zur Seite. Damit wird Ihr Wanderurlaub in Südtirol bestimmt unvergesslich!  Die fünf familiär geführten DolceVita Hotels in Südtirol – das Luxury DolceVita Resort Preidlhof, das Erlebnis & Genuss Resort Lindenhof, das Family & Spa Hotel Feldhof, das Sport & Spa DolceVita Hotel Jagdhof und das Green luxury, Gourmet & Spa ALPIANA RESORT – liegen allesamt in idealer Lage für ausgedehnte Wanderungen durch die vielfältige Landschaft Südtirols. Dabei beginnen die Wanderwege direkt vor Ihrer Hoteltüre und führen hinauf zu sattgrünen Almen und einsamen Gipfeln. Wir wünschen viel Spaß beim Trekking in Südtirol!

Bildquelle © lassedesignen – stock.adobe.com

Südtirol Wanderurlaub

Das könnte Sie
auch interessieren

Ähnliche Beiträge zu diesem Thema