Schlem­mer­rei­se:
Knö­del­glück und Kräu­ter­zau­ber in Süd­ti­rol

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    Schlem­mer­rei­se:
    Knö­del­glück und Kräu­ter­zau­ber in Süd­ti­rol

    Ita­li­en, das Land „wo die Zitro­nen blühn, im dunk­len Laub die Gold­oran­gen glü­hen“, ist das wohl belieb­tes­te Ziel für eine Schlem­mer­rei­se. Jede der ita­lie­ni­schen Regio­nen bil­det für sich ein kuli­na­ri­sches Uni­ver­sum, das es in sei­ner unglaub­li­chen Viel­falt zu ent­de­cken gilt. Man neh­me eine belie­bi­ge Regi­on – etwa Pie­mont – und ver­kos­te sich durch Baro­lo und Bar­be­ra, durch die Käse­spe­zia­li­tä­ten „Bra“ und „Toma“, durch Taglia­tel­le mit Spar­gel oder Pes­to und süße Trüf­fel.

    Schlem­mer­rei­se durch Süd­ti­rol: Auch der Nor­den kann kochen

    Den Ita­lie­nern selbst galt die Küche des Nor­dens – auch jene Süd­ti­rols – lan­ge als etwas zu def­tig und „grob“. Die fei­nen Geschmä­cker und der zar­te Genuss, so dach­ten vie­le, sind dem Süden vor­be­hal­ten. Doch in den ver­gan­ge­nen drei­ßig Jah­ren hat sich viel getan: Süd­ti­rols Zuge­hö­rig­keit zu Ita­li­en hat auch die Küche ver­än­dert. In Süd­ti­rols Haus­hal­ten hat das Oli­ven­öl heu­te genau­so selbst­ver­ständ­lich sei­nen Platz wie die But­ter, der Speck genau­so wie die Cop­pa, der Ver­natsch eben­so wie der Baro­lo.

    Die kuli­na­ri­schen Spu­ren der Welt­po­li­tik: Alpen­län­di­sche Wür­ze trifft ita­lie­ni­sche Fines­se

    Die­se Viel­falt ist das Span­nen­de an einer Schlem­mer­rei­se durch Süd­ti­rol: Die Welt­po­li­tik hat hier kuli­na­ri­sche Spu­ren hin­ter­las­sen. Mit dem Abschluss des Ver­tra­ges von Saint-Ger­main im Jahr 1919 wur­de Süd­ti­rol von Ita­li­en annek­tiert, seit­dem paart sich jen­seits des Bren­ners die alpen­län­di­sche Wür­ze mit ita­lie­ni­scher Fines­se und gebiert raf­fi­nier­te neue Gerich­te. Der aktu­el­le Miche­lin-Füh­rer zollt die­ser Ent­wick­lung Tri­but und hat unlängst 19 Restau­rants in Süd­ti­rol mit ins­ge­samt 24 Miche­lin-Ster­nen aus­ge­zeich­net. Auch die Restau­rants unse­rer Dol­ce­Vi­ta Hotels wer­den immer wie­der mit Erwäh­nun­gen in Euro­pas Gour­met­fi­beln bedacht. So schrieb der Miche­lin-Tes­ter über die Dol­ce­Vi­ta Stu­be des Dol­ce­Vi­ta Hotels Preidl­hof in Naturns:

    „Der Küchen­chef lässt sei­ner Phan­ta­sie bei der Ver­ar­bei­tung der loka­len, teils aus dem Gar­ten des Hau­ses
    stam­men­den Pro­duk­te frei­en Lauf. Das begrenz­te Ange­bot an Spei­sen ist ein wei­te­rer Garant für deren
    Fri­sche. Qua­li­täts­pro­duk­te, fach­kun­dig zube­rei­tet: ein­fach ein gutes Essen!“

    Dol­ce­Vi­ta Gour­met Wochen­en­de in Süd­ti­rol: 5 x Spit­zen­kü­che genie­ßen

    Ihr Gour­met Wochen­en­de in Süd­ti­rol ist bereits gebucht? Das Zim­mer oder die Sui­te in einem der Dol­ce­Vi­ta Hotels schon reser­viert? Glück­wunsch – dann kön­nen Sie sich auf eine fan­tas­ti­sche Küche freu­en. Das Abend­essen in den Dol­ce­Vi­ta Hotels wird aufs Schöns­te zele­briert: Dol­ce­Vi­ta eben!

    Dol­ce­Vi­ta Gour­met­ho­tels: Lasa­gne, Knö­del und Kräu­ter

    Die Dol­ce­Vi­ta Küche begeis­tert Gour­mets und Ken­ner – wie auch der Miche­lin-Tes­ter fest­stell­te – vor allem durch fri­sche und regio­na­le Zuta­ten, die gekonnt zube­rei­tet wer­den. Vie­le Gerich­te ent­stam­men der ita­lie­ni­schen und der Süd­ti­ro­ler Küche: Knö­del wer­den genau­so ser­viert, wie Lasa­gne. Und immer kom­men fri­sche Kräu­ter zum Ein­satz!

    Fünf fami­li­en­geführ­te Gour­met­ho­tels haben unter der Dach­mar­ke „Dol­ce­Vi­ta“ zusam­men­ge­fun­den: Das Dol­ce­Vi­ta Sport & Spa Hotel Jagd­hof in Latsch, das Dol­ce­Vi­ta ALPIA­NA RESORT in Völ­l­an, sowie das Luxu­ry Dol­ce­Vi­ta Resort Preidl­hof, das Fami­li­en­ho­tel Feld­hof und das Dol­ce­Vi­ta Erleb­nis & Genuss Resort Lin­den­hof in Naturns.

    Das Bes­te: Sie kön­nen jedes der fünf Hotel­re­stau­rants aus­pro­bie­ren! Dafür muss zwar das Gour­met Wochen­en­de in Süd­ti­rol zur Schlem­mer­rei­se aus­ge­wei­tet wer­den – aber es zahlt sich aus! Das Pro­gramm „Din­ner Around“ ermög­licht es den Gäs­ten eines Dol­ce­Vi­ta Hotels auch in den vier jeweils ande­ren Restau­rants zu spei­sen. Ein­fach früh­mor­gens an der Rezep­ti­on Bescheid geben und schon erhal­ten Sie einen Platz in einem der ande­ren Dol­ce­Vi­ta Hotels.

    Herbst­li­che Schlem­mer­rei­se  à la Dol­ce­Vi­ta

    Jedes Dol­ce­Vi­ta Hotel bie­tet, meist im Okto­ber oder Novem­ber, auch spe­zi­el­le Gour­met­wo­chen oder ein Gour­met Wochen­en­de mit ganz beson­de­ren kuli­na­ri­schen Erleb­nis­sen. Und so sieht etwa eine Wein- & Gour­met­wo­che mit Joa­chim Nisch­ler, dem Chef des Erleb­nis & Genuss Resorts Lin­den­hof, aus:

    • Will­kom­mens­ape­ri­tif mit Fin­ger­food
    • Acht-Gän­ge-Cock­tail­din­ner mit Wein­de­gus­ta­ti­on (zwei Aben­de)
    • Erst Gip­fel­tour, dann Gour­met­abend­essen zum The­ma Ita­li­en
    • Wein­ver­kos­tung auf dem Pan­oram­a­pla­teau Unter­stell
    • Besuch diver­ser Wein­gü­ter im Vinsch­gau und Mera­ner Land
    • Besuch renom­mier­ter Wein­kel­ler

    Süd­ti­rols Spe­zia­li­tä­ten: Die­se Gerich­te soll­ten Sie auf Ihrer Schlem­mer­rei­se pro­bie­ren

    Neben den klas­si­schen Pro­duk­ten, z. B. Speck und Schüt­tel­brot, gibt es aller­hand Spe­zia­li­tä­ten auf der Spei­se­kar­te, die Sie wäh­rend Ihrer Schlem­mer­rei­se durch Süd­ti­rol unbe­dingt pro­bie­ren soll­ten. Fol­gend eine klei­ne Aus­wahl an Gerich­ten, die traum­haft schme­cken und mit regio­na­len Pro­duk­ten zube­rei­tet wer­den.

    • Schlutz­krap­fen: Frisch zube­rei­tet, sind die gefüll­ten Teig­ta­schen aus Wei­zen- und Rog­gen­mehl ein wah­res Gedicht. Je nach Lust und Lau­ne der Köchin bzw. des Kochs wer­den sie mit Spi­nat, Top­fen oder pas­sier­ten Kar­tof­feln gefüllt.
    • Knö­del: Typi­scher geht’s nicht: Der alpi­ne Klas­si­ker darf auf kei­ner Hüt­te und in kei­nem Restau­rant feh­len. Frü­her war der Knö­del in Süd­ti­rol ein Arme-Leu­te-Essen. Alles, was die Bau­ern zur Ver­fü­gung hat­ten, wur­de im Knö­del ver­ar­bei­tet: Altes Brot, Eier, Zwie­bel, Käse- oder Speck­res­te. Heu­te gibt es die Knö­del in zahl­rei­chen unter­schied­li­chen Vari­an­ten.
    • Schöp­ser­nes: Zuge­ge­ben, den inten­si­ven Geruch von Schaf- und Lamm­fleisch muss man mögen. Wer ihn mag, der soll­te beim Schöp­ser­nen nach Her­zens­lust zugrei­fen. Das Fleisch kommt oft direkt vom Süd­ti­ro­ler Bau­ern (im Gegen­satz zum Kalb- und Schwei­ne­fleisch!), die Zube­rei­tung mit Rot­wein, Zwie­bel, Knob­lauch und fri­schen Kräu­tern wie Thy­mi­an, Majo­ran und Ros­ma­rin, ist tra­di­tio­nell und ein­fach – aber sehr „gschma­ckig“!
    • Maril­len­knö­del: Erst die Krus­te, dann das fluffi­ge Inne­re und zu guter Letzt die süße Maril­le… Maril­len­knö­del sind ein ech­ter Genuss! Am bes­ten schme­cken sie natür­lich im Juli und August, wenn die Maril­len geern­tet wer­den. Die süßen Knö­del kom­men aus der böh­misch-öster­rei­chi­schen Küche und erfreu­en sich in ganz Öster­reich gro­ßer Beliebt­heit.
    • Vinsch­ger Schne­a­m­ilch: Die­se loka­le Nach­spei­se aus dem Vinsch­gau hat ganz Süd­ti­rol in Win­des­ei­le erobert – ein­fach weil sie so lecker ist. Tra­di­tio­nell wird das Des­sert aus Weiß­brot, Rosi­nen, Wal­nüs­sen und Sah­ne im Win­ter ser­viert.

    Bild­quel­le © kab-visi­on – stock.adobe.com

    Schlem­men im Lin­den­hof

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