Küchen­kräu­ter: Genuss-Heil­mit­tel aus dem Gar­ten

  • Ungesättigte Fettsäuren

    Küchen­kräu­ter: Genuss-Heil­mit­tel aus dem Gar­ten

    Ob Ore­ga­no, Basi­li­kum, fri­scher Schnitt­lauch oder Peter­si­lie: Die Gär­ten Süd­ti­rols sind zur Zeit voll von aro­ma­ti­schen Kräu­tern, die bei ver­schie­de­nen Beschwer­den und Schmer­zen für Lin­de­rung sor­gen kön­nen.

    Basi­li­kum & Co. als Heil­mit­tel auch im Süd­ti­rol Urlaub

    Bereits seit vie­len ist die Heil­kraft von Kräu­tern bekannt. Und so wer­den auch heu­te noch rund 600 Heil­kräu­ter zu Pil­len, Pul­ver und Sal­ben ver­ar­bei­tet. Den­noch geht nichts über die Ver­wen­dung und den Genuss von fri­schen Kräu­tern. Die in den Kräu­tern ent­hal­te­nen sekun­dä­ren Pflan­zen­stof­fe, Vit­ami­ne und äthe­ri­sche Öle sor­gen für eine gesun­de Rund­um­ver­sor­gung. Wer an bestimm­ten klei­nen Zip­per­lein lei­det, der soll­te ver­mehrt auf eini­ge Kräu­tern zurück­grei­fen und die­se auch als Heil­tee auf­gie­ßen.

    Basi­li­kum ist vor allem in medi­ter­ra­nen Län­dern eine belieb­te Gewürz­pflan­ze. So gehört die “Insa­la­ta Cap­re­se” zu den Klas­si­kern der ita­lie­ni­schen Küche. Doch Basi­li­kum ist auch eine wert­vol­le Heil­pflan­ze: Es beru­higt die Ner­ven, sorgt für Lin­de­rung bei Kopf­schmer­zen, stärkt die Ver­dau­ungs­or­ga­ne und wird auch in der Frau­en­heil­kun­de ange­wandt.

    Auf­ge­gos­sen als Tee kann Dill bei Schlaf­pro­ble­men hel­fen. Wird er roh ver­zehrt, lin­dert er Ver­dau­ungs­be­schwer­den und regt den Appe­tit an. Zudem wird Dill, wel­ches bereits im alten Rom von den Gla­dia­to­ren ver­wen­det wur­de, bei Blä­hun­gen und Mens­trua­ti­ons­be­schwer­den ver­wen­det.

    Estra­gon ver­fei­nert häu­fig Gerich­te der fran­zö­si­schen Küche. In der Natur­heil­kun­de ist Estra­gon in ers­ter Linie als Ver­dau­ungs­mit­tel bekannt. Durch sei­ne vie­len Bit­ter­stof­fe regt er die Bil­dung von Magen­säf­ten an. Zudem kön­nen mit dem Tee auch Was­ser­ein­la­ge­run­gen besei­tigt und die Nie­ren­tä­tig­keit effek­tiv ange­regt wer­den.

    Kres­se peppt nicht nur Spei­sen geschmack­lich, son­dern gilt als wah­rer Alles­kön­ner! Von Indi­en aus erober­te die Kres­se die Welt und konn­te auch in Euro­pa schnell durch ihre gesund­heits­för­dern­de Wir­kung über­zeu­gen. Gar­ten­kres­se ist reich an Fol­säu­re, Kal­zi­um, Eisen und Vit­amin C, wirkt anre­gend und macht fit, wenn man sich müde und schlapp fühlt.

    Ore­ga­no oder wil­der Majo­ran wer­den oft als Piz­za­ge­würz ein­ge­setzt, dabei wuss­te bereits Hip­po­kra­tes von der Wir­kung der Kräu­ter und setz­te sie zur Geburts­be­schleu­ni­gung ein. Als Tee wirkt Ore­ga­no bei Magen- und Darm­krämp­fen.

    Peter­si­lie ist reich an Vit­amin C und hat eine beru­hi­gen­de Wir­kung auf Magen und Darm. Außer­dem stärkt sie das Immun­sys­tem. Das ent­hal­te­ne Chlo­ro­phyll rei­nigt das Blut und unter­stützt die Leber und die Nie­ren bei der Ent­gif­tung. In der Pflan­zen­heil­kun­de wird Peter­si­lie auch zur all­ge­mei­nen Akti­vie­rung von Bla­se, Nie­ren und den Harn­we­gen ein­ge­setzt.
    Ob frisch oder getrock­net: Pfef­fer­min­ze wirkt krampf­lö­send und lin­dert Übel­keit.

    Ros­ma­rin eig­net sich zum Trock­nen, aber kann auch gut erhitzt wer­den. Tee aus Ros­ma­rin hilft bei Kreis­lauf­be­schwer­den, Kopf­schmer­zen, Stress und Depres­sio­nen. Die im Ros­ma­rin ent­hal­te­nen äthe­ri­schen Öle sind schleim- und krampf­lö­send.

    Auch Sal­bei ver­trägt hohe Hit­ze. Sal­bei­tee hilft bei Hals­schmer­zen und kann den Magen beru­hi­gen. Zudem wird Sal­bei gegen über­mä­ßi­ges Schwit­zen ein­ge­setzt.

    Schnitt­lauch soll­te immer frisch ver­wen­den wer­den. Wie alle ande­ren Lauchsor­ten wirkt auch Schnitt­lauch anti­bak­te­ri­ell, harn­trei­bend und schützt vor Arte­ri­en­ver­kal­kun­gen. Außer­dem ent­hält er neben Vit­amin-C auch das für die Augen wich­ti­ge Vit­amin A.

    Thy­mi­an ist der Pro­fi in Sachen Erkäl­tung, er hilft bei Hus­ten und Asth­ma. Er gilt durch sei­ne anti­bak­te­ri­el­len, anti­bio­ti­schen und schleim­lö­sen­den Eigen­schaf­ten als gesun­de Alter­na­ti­ve zu Anti­bio­ti­ka.

    Vor allem bei Ein­schlaf­stö­run­gen und zur Beru­hi­gung wird Zitro­nen­me­lis­se ein­ge­setzt. Außer­dem beru­higt  Melis­se das Ner­ven­sys­tems, hilft bei ner­vö­sen Herz­be­schwer­den, Unru­he und Reiz­bar­keit. Auch kann die süd­eu­ro­päi­sche Pflan­ze Infek­tio­nen vor­beu­gen.

    Set­zen auch Sie auf Ihr per­sön­li­ches Power­food aus dem Gar­ten, denn wie Sie sehen: Fri­sche Gar­ten­kräu­ter sor­gen nicht nur in Ihrem Süd­ti­rol Urlaub für geschmack­li­che Abwechs­lung auf dem Tel­ler, son­dern ver­sor­gen den gesam­ten Kör­per mit zahl­rei­chen wich­ti­gen Inhalts­stof­fen.

     


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