Kulinarik
18. August 2021

Alex Panin hat im Lindenhof die Restaurantleitung von seinem Freund Helmut Stieger übernommen. Gäste kennen ihn als langjährigen Sommelier.

Der Neue ist ein alter Bekannter

Er war fast zwei Jahrzehnte Chef de Rang und Sommelier. Jetzt ist der 51 jährige aus Rabland verantwortlich für den Service im gesamten Restaurantbereich des Lindenhof Lifestyle DolceVita Resorts. SUITE-Online hat mit Alex Panin gesprochen.

 

Wenn Sie sich in drei Worten beschreiben müssten, welche wären das?

Menschlich. Bodenständig. Zielstrebig.

 

Wo kommen Sie her und was hat Sie in den Lindenhof geführt?

Ich komme aus Meran und arbeitete früher in einem Hotel in Naturns. Auf der Suche nach einer neuen Herausforderung besuchte ich einen Sommelier-Kurs mit Helmut Stieger. Er war Oberkellner im Lindenhof, und als er am Ende der Saison nach einem Chef de Rang für den Lindenhof suchte, kontaktierte er mich. Nach knapp 20 Jahren sind wir immer noch Kollegen bei der Arbeit und sogar Freunde in der Freizeit.

Welche Rolle bekleiden Sie heute im Lindenhof?

Die des Maître Sommelier. Also ich leite das Restaurant und bin natürlich auch weiterhin Sommelier.

 

Haben Sie sich schon in die neue Rolle eingelebt? Was war dabei einfach, was schwierig?

Mich einzuleben war relativ einfach. Die Arbeitsabläufe kannte ich mittlerweile fast auswendig. Trotzdem war es für mich eine Umstellung, da viele neue Herausforderungen auf mich gewartet haben.

 

Wie sieht Ihr neuer Tagesablauf im Lindenhof aus? Was gefällt Ihnen besonders?

Mein Tagesablauf ist sehr abwechslungsreich: Ich kümmere mich um den Weinkeller, manage den Frühstücksservice, bestelle Waren, organisiere Schulungen, treffe mich mit anderen Abteilungsleitern zu Meetings, arbeite Dienstpläne aus, unterstütze den Service, gehe zu Tagesmeetings, bin Teil des Abendservice, erstelle Tischpläne … Was mir dabei besonders gefällt: dass ich selbstständig arbeiten kann.

 

Wie ist der jetzige Eindruck von der Atmosphäre im Lindenhof-Team?

Wir befinden uns im Moment in der Hochsaison, das heißt für uns volle Konzentration, Aufmerksamkeit und Professionalität. Natürlich vergessen wir dabei nicht den Spaß bei der Arbeit. Vor dem Service versammeln wir uns im Speisesaal, dort werden die wichtigsten Tagesthemen besprochen und spielerisch unsere Werte und Ziele wiederholt. An oberster Stelle steht für uns der Zusammenhalt des Teams, den versuchen wir auch außerhalb der Arbeitszeiten zu stärken, wie z.B. bei einem Aperitif bei unserem früheren Kollegen Stefan in der Naturnser Sportbar.

 

Was hat Sie dazu inspiriert, diesen Weg einzuschlagen?

Nach einer Ausbildung und kurzen Arbeitserfahrung im Bereich der Informatik wechselte ich fast zufällig in den Service. Ich half für meine damalige Freundin aus, besuchte dann verschiedene Servier- und Sommelier-Kurse und sammelte mehrere Erfahrungen im Ausland, bevor es mich vor 28 Jahren zurück nach Südtirol zog.

 

Welche anderen Talente schlummern in Ihnen? Können Sie diese Talente in Ihrem Berufsalltag einbringen?

Ich bin zielstrebig und offen für Neues. Das erleichtert mir die Organisation der Arbeit und hilft mir gleichzeitig beim Umgang mit meinen Gästen und Kollegen.

 

Wie groß ist Ihr Team? Welches Ziel wollen Sie in diesem Jahr gemeinsam erreichen?

Das Team von Restaurant und Bar besteht aus 24 Mitarbeitern. Wir sind alle bestrebt, dem Gast den Aufenthalt im Lindenhof so angenehm wie möglich zu machen und ihm alle Wünsche zu erfüllen. Und unser Ziel: uns Tag für Tag noch zu steigern.

 

Wo sehen Sie sich in fünf Jahren? Und den Lindenhof?

Ich arbeite seit nunmehr 18 Jahren im Lindenhof. Deshalb ist es schön, jetzt noch eine verantwortlichere Aufgabe bekommen zu haben. Die gilt es zunächst mal auszufüllen, danach sieht man weiter. Und wenn wir immer besser werden, wird auch der Lindenhof immer besser. Sofern das noch geht…

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