Kulinarik
30. September 2014

Auch wenn uns Medien sehr oft etwas anderes mitteilen: Fett trägt zur Gesundheit bei. Alles über Fette und Öle was Sie wissen sollten.

Fette und Öle: Was Sie wissen sollten

Auch wenn uns Medien sehr oft etwas anderes mitteilen: Fett trägt zur Gesundheit bei. Denn Fette haben für den Körper zweifelsohne eine sehr wichtige Funktion, denn viele Vitamine sind fettlöslich und können nur auf diesem Weg in den Körper gelangen. Natürlich hängt es jedoch davon ab, welche Fette der Mensch zu sich nimmt. Im Rahmen einer Diät wird oft auf die Ausdrücke „gesättigte Fettsäuren“ und „ungesättigte Fettsäuren“ gestoßen. Gesättigte Fettsäuren sind eher ungesund, die ungesättigten Fettsäuren sind für den Körper lebensnotwendig. Und Öl ist nicht immer gleich Öl! Worin liegt eigentlich der Unterschied zwischen diesen zwei Arten von Fettsäuren?

 

Gesättigte Fettsäuren mit Maß zu sich nehmen

Gesättige Fettsäuren finden sich in allen tierischen Lebensmitteln, wie Butter, Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren. Zudem sind sie Bestandteil pflanzlicher, fester Fette. In diese Kategorie fallen auch Kokosfett oder andere gehärtete Pflanzenöle, die fast immer in Süßwaren oder Gebäck anzutreffen sind. Fertiggerichte und Fast Food strotzen geradezu vor gesättigten Fettsäuren. Da sie nicht so leicht verdaulich sind, sind gesättigte Fettsäuren, in hohen Maßen zu sich genommen, für den menschlichen Körper als ungesund zu bezeichnen. Diese Art von Fettsäuren verlangsamen den Stoffwechsel und sorgen auf diesem Weg für einen höheren Cholesterinspiegel. Es kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und demzufolge zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko kommen. Auch können Rheumaerkrankungen durch zu viele gesättigte Fettsäuren hervorgerufen werden. Aus diesem Grund sollte nicht mehr als ein Drittel des täglichen Fettbedarfs aus gesättigten Fettsäuren bestehen. Wer sich einer Blutprobe bzw. einem Cholesterintest unterzieht, der findet die gesättigten Fettsäuren als LDL auf der Werteliste.

 

Gesättigte Fettsäuren mit Maß zu sich nehmen

Gesättige Fettsäuren finden sich in allen tierischen Lebensmitteln, wie Butter, Milchprodukte, Fleisch und Wurstwaren. Zudem sind sie Bestandteil pflanzlicher, fester Fette. In diese Kategorie fallen auch Kokosfett oder andere gehärtete Pflanzenöle, die fast immer in Süßwaren oder Gebäck anzutreffen sind. Fertiggerichte und Fast Food strotzen geradezu vor gesättigten Fettsäuren. Da sie nicht so leicht verdaulich sind, sind gesättigte Fettsäuren, in hohen Maßen zu sich genommen, für den menschlichen Körper als ungesund zu bezeichnen. Diese Art von Fettsäuren verlangsamen den Stoffwechsel und sorgen auf diesem Weg für einen höheren Cholesterinspiegel. Es kann zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen und demzufolge zu einem erhöhten Herzinfarktrisiko kommen. Auch können Rheumaerkrankungen durch zu viele gesättigte Fettsäuren hervorgerufen werden. Aus diesem Grund sollte nicht mehr als ein Drittel des täglichen Fettbedarfs aus gesättigten Fettsäuren bestehen. Wer sich einer Blutprobe bzw. einem Cholesterintest unterzieht, der findet die gesättigten Fettsäuren als LDL auf der Werteliste.

 

Ungesättigte Fettsäuren für die Gesundheit

Ungesättige Fettsäuren werden zwischen einfach und mehrfach ungesättigt unterschieden. Die einfach ungesättigten Fettsäuren können den LDL-Cholesterinspiegel senken und das, als das gute Cholesterin bezeichnete HDL steigern. Einfach ungesättigte Fettsäuren befinden sich in Olivenöl sowie Rapsöl, aber auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Avocados, Oliven und Nüsse. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für den Menschen ebenso wichtig, denn diese können nich vom Körper selbst hergestellt werden. Für die Zellstruktur ist beispielsweise die Linolsäure sehr wichtig. Zudem wird noch zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterschieden. Diese sind dafür verantwortlich, Entzündungen abbauen und den Körper vor Rheumaerkrankungen zu schützen. Zu den Lieferanten dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen Lebensmittel wie Lachs, Hering, Makrele und Thunfisch aber natürlich auch Sojaöl, Distelöl oder Sonnenblumöl.

Wie immer und bei allem im Leben gilt auch hier: Die Dosis ist ausschlaggebend. Egal ob gesättigte Fettsäuren oder ungesättigte Fettsäuren, beide sollte in Maßen genossen werden.

Ungesättigte Fettsäuren für die Gesundheit

Ungesättige Fettsäuren werden zwischen einfach und mehrfach ungesättigt unterschieden. Die einfach ungesättigten Fettsäuren können den LDL-Cholesterinspiegel senken und das, als das gute Cholesterin bezeichnete HDL steigern. Einfach ungesättigte Fettsäuren befinden sich in Olivenöl sowie Rapsöl, aber auch in pflanzlichen Nahrungsmitteln wie Avocados, Oliven und Nüsse. Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind für den Menschen ebenso wichtig, denn diese können nich vom Körper selbst hergestellt werden. Für die Zellstruktur ist beispielsweise die Linolsäure sehr wichtig. Zudem wird noch zwischen Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren unterschieden. Diese sind dafür verantwortlich, Entzündungen abbauen und den Körper vor Rheumaerkrankungen zu schützen. Zu den Lieferanten dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren zählen Lebensmittel wie Lachs, Hering, Makrele und Thunfisch aber natürlich auch Sojaöl, Distelöl oder Sonnenblumöl.

18 Kommentare

  1. […] die Spurenelemente Eisen, Zink und Selen machen das Fleisch wertvoll. So wie Fisch enthält Wild ungesättigte Fettsäuren, diese können einen Herzinfarkt und Gefäßerkrankungen vorbeugen. Außerdem gilt Wildfleisch als […]

  2. Avatar Kurt sagt:

    Vielen Dank für diesen super Beitrag! Ich selbst beschäftige mich sehr stark mit dem Thema und kann sagen seit ich auf meine Ernährung achte ist meine Lebensqualität viel besser. Wie Fettsäuren uns nutzen oder schaden, Entwicklung und Funktionsfähigkeit diverser Organe und vieles mehr habe ich in dem Buch Fett. Das Handbuch für einen optimierten Stoffwechsel gelesen und gelernt.

    Viele Grüße
    Kurt

  3. […] zu Nüssen greifen. Vor allem Walnüsse kurbeln die Fettverbrennung an, diese enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren, welche bestimmte Gene, die für die Fettverbrennung zuständig sind, […]

  4. […] Chia-Samen sind nur 4g gesättigte Fettsäuren, 3g ungesättigte Fettsäuren und beachtliche 24g(!) mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese sind Großteils Omega-3-Fettsäuren die die Durchblutung verbessern und somit das […]

  5. […] Chia-Samen sind nur 4g gesättigte Fettsäuren, 3g ungesättigte Fettsäuren und beachtliche 24g(!) mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese sind Großteils Omega-3-Fettsäuren die die Durchblutung verbessern und somit das […]

  6. Avatar Ale sagt:

    Vielen herzlichen Dank für diesen wertvollen Beitrag!

    Ich bin Vegetarier und liebe Avocados was bei mir immer im Kühlschrank vorzufinden ist.
    Für die Omega 3 und 6 Fettsäuren bieten auch Algen eine hervorragende Quelle!

  7. […] Sie: Pflanzliche Öle wie Walnuss-, Soja-, Lein- oder Rapsöl sind gesünder als tierische […]

  8. […] auch wir lie­ben Hasel­nüsse! Vor allem als Zutat in Back­wer­ken sind die an unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren, Vit­amin E sowie Bio­tin rei­chen Hasel­nüsse, wel­che übri­gens bota­nisch sehen zu den […]

  9. […] im Blut nahezu kon­stant. Schlech­ter für die Blut­fett­werte sind dage­gen zu viele gesät­tigte Fett­säu­ren. Gesät­tigte Fett­säu­ren sind in gehär­te­ten Fet­ten ent­hal­ten, wie zum Bei­spiel […]

  10. […] kur­belt Fett nicht das Insu­lin, son­dern die Fett­ver­bren­nung an. Keine Angst, auch gesät­tigte Fette, wie sie in But­ter und Käse vor­kom­men, scha­den der Gesund­heit nicht! Das Wich­tigste […]

  11. […] 3-Fett­säu­ren spie­len für die Gehirn­funk­tion eine wich­tige Rolle. Diese mehr­fach unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren wir­ken sich güns­tig auf die Hül­len der Ner­ven­zel­len sowie auf ihr Zusam­men­spiel […]

  12. […] notwendig, denn er ist ein guter Energielieferant für den Körper. Zudem sollte der Verzehr von gesättigten Fettsäuren eingeschränkt werden. Diese sind vor allem in tierischen Lebensmitteln enthalten und es heißt, […]

  13. Avatar Detlef WELGE sagt:

    Vielen Dank für diese Angaben, ich konnte bis heute nicht zwischen gesättigten und ungesättigten Fetten unterscheiden, Ihr Beitrag hat mir sehr geholfen.

  14. Avatar Hilde Botopoulou sagt:

    Danke fuer die hilfreiche Auskunft.

  15. […] kur­belt Fett nicht das Insu­lin, son­dern die Fett­ver­bren­nung an. Kei­ne Angst, auch gesät­tig­te Fet­te, wie sie in But­ter und Käse vor­kom­men, scha­den der Gesund­heit nicht! Das Wich­tigs­te […]

  16. […] wenn sich der schlech­te Ruf der gesät­tig­ten Fett­säu­ren beharr­lich hält, sind gesät­tig­te Fett­säu­ren nicht unbe­dingt schäd­lich. Daher […]

  17. […] spie­len für die Gehirn­funk­ti­on eine wich­ti­ge Rol­le. Die­se mehr­fach unge­sät­tig­ten Fett­säu­ren wir­ken sich güns­tig auf die Hül­len der Ner­ven­zel­len sowie auf ihr Zusam­men­spiel […]

  18. […] Cholesterinwerte im Blut nahezu konstant. Schlechter für die Blutfettwerte sind dagegen zu viele gesättigte Fettsäuren. Gesättigte Fettsäuren sind in gehärteten Fetten enthalten, wie zum Beispiel Pommes Frites, […]

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