Qui­noa – Gold der Inkas

  • Ungesättigte Fettsäuren

    Qui­noa – Gold der Inkas

    Wäh­rend Qui­noa in Süd­ame­ri­ka bereits seit 6000 Jah­ren als Haupt­nah­rungs­mit­tel gilt, hat es in den Restau­rants in Süd­ti­rol erst die letz­ten Jah­re Ein­zug gehal­ten. Qui­noa gilt als idea­ler Nähr­stoff­lie­fe­rant mit einem hohen Eiweiß­ge­halt, ist über­dies glu­ten­frei und kann auch von Men­schen mit einer Getrei­de­un­ver­träg­lich­keit pro­blem­los ver­zehrt wer­den!

    Qui­noa – das Gold der Inkas

    Qui­noa ist viel­leicht eine der bes­ten pflanz­li­chen Eiwei­ß­quel­len auf der Welt. Beson­ders an den Körn­chen ist, dass jedes neun essen­ti­el­le Ami­no­säu­ren ent­hält, was für ein pflanz­li­ches Lebens­mit­tel sehr außer­ge­wöhn­lich ist. Der Mine­ra­li­en­reich­tum von Qui­noa schlägt ande­re Getrei­de­sor­ten bei Wei­tem. Außer­dem ist das lecke­re Inka-Korn glu­ten­frei und kann daher bei Zölia­kie pro­blem­los geges­sen wer­den.

    Fit mit Qui­noa

    Qui­noa stammt aus Süd­ame­ri­ka und wird dort haupt­säch­lich in Ecua­dor, Peru und Boli­vi­en ange­baut. Bereits seit 6.000 Jah­ren ist die­se Pflan­ze eines der Grund­nah­rungs­mit­tel die­ser Anden­völ­ker. Qui­noa ist kein Getrei­de, gehört also nicht zu der Fami­lie von Wei­zen, Hafer und Rog­gen. Das klei­ne Inka-Korn ist ein Gän­se­fuß­ge­wächs und gehört damit zur sel­ben Pflan­zen­fa­mi­lie wie Rote Bete und Spi­nat. Wenn Sie Qui­noa zu sich neh­men pro­fi­tie­ren Sie eben­falls von der Wider­stands­fä­hig­keit und der Kraft die­ser Pflan­ze.

    Qui­noa: Per­fek­tes Grund­nah­rungs­mit­tel

    Durch die vie­len Ami­no­säu­ren ist das Gewächs beson­ders Vega­nern zu emp­feh­len, da ihr Spei­se­plan beson­ders pro­tein­arm sein kann. Doch auch für Nicht-Vega­ner ist die­ses Korn ein gutes Lebens­mit­tel. Neben dem pflanz­li­chen Eiweiß ent­hält das Korn vie­le Vit­ami­ne, Mine­ra­li­en und Nähr­stof­fe. Es lie­fert zum Bei­spiel mehr Kal­ci­um und dop­pelt so viel Eisen wie Wei­zen oder Rog­gen. Zudem ist es reich an Man­gan und Kup­fer das wich­tig für die Kraft­wer­ke unse­res Kör­pers ist. Qui­noa sorgt zudem für gute Stim­mung, da es ein beson­ders tryp­tophan­rei­ches Lebens­mit­tel ist. Tryp­tophan ist eine Ami­no­säu­re, die im Gehirn für die Her­stel­lung des Glücks­hor­mons Sero­to­nin gebraucht wird. Ein Man­gel an Sero­to­nin führt häu­fig zu Depres­sio­nen, Schwer­mut und Trüb­sin­nig­keit.

    Die Zube­rei­tung von Qui­noa

    Qui­noa kann fast wie Getrei­de, also roh oder gekocht ver­zehrt wer­den. Die bekann­tes­te und belieb­tes­te Art des Qui­no­age­nus­ses ist jedoch, es wie Reis zu kochen. Dazu wird das Korn kurz in der dop­pel­ten Was­ser­men­ge auf­ge­kocht und dann bei nied­ri­ger Tem­pe­ra­tur etwa 10 Minu­ten gekö­chelt. Man nimmt es anschlie­ßend vom Herd und lässt es abge­deckt noch wei­te­re 10 Minu­ten oder auch län­ger nach­quel­len. Wenn Sie alles rich­tig machen, hat Qui­noa einen wun­der­voll nussi­gen Geschmack. Gerich­te mit Qui­noa sind unglaub­lich schnell zube­rei­tet, sät­ti­gen und hin­ter­las­sen ein leich­tes, aber äußerst zufrie­de­nes Gefühl im gan­zen Kör­per.

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