Life­style Hotel mit flie­ßen­dem Chi – Feng Shui im Lin­den­gar­ten

  • Der Lindengarten im Lifestyle Hotel Lindenhof

    Life­style Hotel mit flie­ßen­dem Chi – Feng Shui im Lin­den­gar­ten

    Es ist kein Geheim­nis: Das Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort in Naturns bei Meran ist kein gewöhn­li­ches Hotel. Von den hohen Qua­li­täts­stan­dards, die 4 Ster­ne Supe­ri­or Hotels in Süd­ti­rol erfül­len müs­sen (beson­ders wenn es zudem Bel­vi­ta-Hotels sind), mal abge­se­hen. Denn der Zusatz im Namen kommt nicht von unge­fähr – das Sport- und Well­ness­ho­tel Lin­den­hof ist wahr­lich auch ein Life­style-Hotel. Ein mon­dä­nes archi­tek­to­ni­sches Kon­zept zwi­schen Tra­di­ti­on und Moder­ne, dazu geschmack­vol­le Ein­rich­tung und ein Herz für Kunst und Musik, abge­run­det von einem umfas­sen­den Well­ness- und Spa-Ange­bot, exzel­len­tem Ser­vice für Sport­ler aller Art und Gour­met­kü­che, die begeis­tert. Wir las­sen kei­ne Wün­sche offen!

    Ein beson­de­rer Aspekt unse­res Hotels, dem wir hier die Beach­tung schen­ken möch­ten die er ver­dient, ist der Lin­den­gar­ten. Zum Life­style-Kon­zept gehört mehr als nur die Aus­stat­tung und der Ser­vice, auch wenn wir stolz auf bei­des sind. Bei uns sol­len sich Gäs­te rund­um wohl­füh­len, Kör­per und Geist in Ein­klang brin­gen und Oasen der Ruhe und des Kom­forts fin­den, die sie die Sor­gen des All­tags ver­ges­sen las­sen. Jeder Teil unse­res 5000m² gro­ßen Gar­tens ist für sich allein schon bezau­bernd, doch das Gesamt­kon­zept ist es, das wirk­li­che Har­mo­nie ver­spricht. Gar­ten­ge­stal­ter Johann Bau­er plan­te den Lin­den­gar­ten bei sei­ner Ent­ste­hung nach den Regeln des fern­öst­li­chen Feng Shui, also der Leh­re vom Ener­gie­fluss im Lebens­raum des Men­schen. So wie unse­re Shi­atsu-Behand­lun­gen die Ener­gi­en im Inne­ren beein­flus­sen, so wirkt auch die Gestal­tung unse­res Gar­tens von außen auf unser Wohl­be­fin­den. Denn wie schon ein altes chi­ne­si­sches Sprich­wort besagt:

    Willst du für eine Stun­de glück­lich sein, dann betrin­ke dich.

    Willst du drei Tage glück­lich sein, dann hei­ra­te.

    Willst du aber für immer glück­lich sein, dann wer­de Gärt­ner.

    Tipp: Feng Shui ist kein fest­ge­fah­re­nes Regel­werk, son­dern eine locke­re Samm­lung an Richt­li­ni­en, wie man dem Chi den bes­ten Fluss in sei­nem Lebens­raum ermög­licht. Auch wenn Ihr Gar­ten zuhau­se nicht so groß oder viel­fäl­tig wie unser Lin­den­gar­ten ist, kön­nen eini­ge die­ser Prin­zi­pi­en ohne wei­te­res dar­auf ange­wandt wer­den! 

    Was ist eigent­lich Feng Shui?

    Der Name Feng Shui setzt sich direkt aus dem chi­ne­si­schen Wort für Wind (Feng) und dem chi­ne­si­schen Begriff für Was­ser (Shui) zusam­men. Das Was­ser steht sym­bo­lisch die alles durch­drin­gen­de Ener­gie des Chi (auch Qi genannt), deren rich­ti­ger Fluss im Feng Shui, wie auch im Shi­atsu, der Aku­punk­tur und wei­te­ren fern­öst­li­chen Metho­den, das Um und Auf des mensch­li­chen Wohl­be­fin­dens ist. Der Wind steht für die Kräf­te, die es beein­flus­sen und den Fluss stö­ren oder len­ken kön­nen, wie es im Fal­le des Feng Shui die Anord­nung und Aus­wahl von Pflan­zen, Gegen­stän­den und Far­ben tut. 

    Die Ursprün­ge des Feng Shui rei­chen über 3000 Jah­re zurück, bereits um 770 v. Chr. wur­den ers­te inhalt­lich ähn­li­che Kon­zep­te schrift­lich fest­ge­hal­ten. Trotz der Ein­flüs­se vie­ler Gelehr­ter und ver­schie­de­ner “Schu­len” des Feng Shui und somit einer Unmen­ge an Infor­ma­tio­nen las­sen sich die Grund­prin­zi­pi­en in weni­gen ein­fa­chen Punk­ten zusam­men­fas­sen.

    Die Feng Shui Prin­zi­pi­en kurz erklärt:

    Ord­nung

    Im Feng Shui hat jeder Gegen­stand eine Ener­gie. Ent­we­der eine posi­ti­ve oder eine nega­ti­ve. Je her­un­ter­ge­kom­me­ner und chao­ti­scher der Gegen­stand, des­to nega­ti­ver sei­ne Ener­gie. Kaput­te Mau­ern und Zaun­lat­ten, tote Pflan­zen, zer­bro­che­ne Töp­fe und seit Ewig­kei­ten nicht weg­ge­räum­te Werk­zeu­ge sind vol­le chao­ti­scher Ener­gie. Des­halb ist Auf­räu­men und Instand­hal­tung das A und O eines Feng Shui-Gar­tens

    Dar­um müs­sen Sie sich bei uns kei­ne Sor­gen machen, wir legen Wert dar­auf, dass unser Lin­den­gar­ten stets für­sorg­lich gepflegt und in Best­form ist. Unter den Punkt der Ord­nung fal­len aber auch zu vie­le Spit­zen und har­te, schrof­fe Kan­ten, die dem Chi wort­wört­lich den Weg “abschnei­den” kön­nen. Des­halb haben wir uns bemüht, die­se in unse­rem Gar­ten zu ver­mei­den. Wo eine gera­de Kan­te oder recht­ecki­ge Form von­nö­ten ist, wird sie ent­we­der selbst leicht abge­run­det oder durch run­de und far­ben­fro­he Desi­gnele­men­te oder Pflan­zen in der Nähe aus­ge­gli­chen. 

    Den Chi-Fluss in die rich­ti­gen Bah­nen len­ken

    Der Fluss des Chi wird maß­geb­lich von der grund­sätz­li­chen Pla­nung des Gar­tens beein­flusst. Schnur­ge­ra­de Lini­en sind in der Natur nur sel­ten vor­han­den. Sie “beschleu­ni­gen” das Chi, das dann wie auf einer Schnell­stra­ße durch den Gar­ten hin­durch­saust und nicht gehal­ten wer­den kann, um alle Win­kel zu errei­chen. Des­halb ach­tet man beim Ent­wer­fen eines Feng Shui-Gar­tens auf sanft geschwun­ge­ne Wege, damit das Chi rei­bungs­los flie­ßen kann. Eine Ver­an­schau­li­chung, die man gern benutzt ist die Bewe­gung der Ener­gie durch den Gar­ten ähn­lich einem tan­zen­den Wal­zer-Paar.

    Im Feng Shui ist man “ego­is­tisch” und will die Ener­gie auf dem eige­nen Grund­stück hal­ten. Des­halb wer­den die Gren­zen zu Nach­bar­grund­stü­cken klar und erkenn­bar defi­niert. Das Grund­stücks­ni­veau soll­te hier nicht abfal­len (z.B. durch einen Gra­ben), denn das pas­siert dann auch mit der Ener­gie.

    Wege soll­ten von Pflan­zen­wu­che­rung befreit sein, Pflan­zen mit spit­zen Dor­nen am Weg­rand mög­lichst ver­mie­den wer­den, damit das Chi nicht ins Sto­cken kommt. Das heißt nicht, dass kei­ne frei wach­sen­den Klet­ter­pflan­zen oder Büsche vor­han­den sein dür­fen und man auf Rosen und der­glei­chen ganz ver­zich­ten soll­te; nur direkt neben den Wegen haben sie nichts zu suchen oder soll­ten mög­lichst aus­ge­gli­chen wer­den.

    Ins­ge­samt soll­te man bei der Pla­nung des Chi-Flus­ses im Feng Shui-Gar­ten nicht nur die rei­ne Bepflan­zung berück­sich­ti­gen, son­dern das Gebäu­de selbst, die Weg­füh­rung, ja sogar die Blu­men­kü­bel und die Gar­ten­mö­bel für ein har­mo­ni­sches Gesamt­bild auf­ein­an­der abstim­men. Wie es sich für ein Design-Hotel gehört, haben wir des­halb kei­ne Mühen gescheut, um dies zu errei­chen und auch zu einem opti­schen Genuss wer­den zu las­sen. Von der Außen­ge­stal­tung unse­rer Fas­sa­de bis hin zu den klei­nen Details der Deko­ra­ti­on ist alles har­mo­nisch und schlüs­sig durch­dacht wor­den.

    Im Feng Shui plant man vie­le Plät­ze zum Aus­ru­hen im Gar­ten ein, wo die See­le bau­meln und die Gedan­ken schwei­fen kön­nen, um das Chi frei zir­ku­lie­ren zu las­sen. Die­sem Punkt wird im Lin­den­gar­ten mehr als genug Rech­nung getra­gen. Mit unzäh­li­gen Lie­gen, Bän­ken, Sitz­mög­lich­kei­ten und Rück­zugs­or­ten zum Kuscheln und Ent­span­nen ist die nächs­te Mög­lich­keit für frei­en Chi-Fluss immer nur ein paar Schrit­te ent­fernt! 

    Yin und Yang & die 5 Ele­men­te

    Yin und Yang und deren aus­ge­gli­che­nes Ver­hält­nis sind DAS Grund­prin­zip im Feng Shui. Dabei gilt: Yin sym­bo­li­siert den weib­li­chen, Yang den männ­li­chen Aspekt. Bei­de soll­ten in einem Gar­ten vor­han­den sein, um sich gegen­sei­tig zu berei­chern. Und das nicht zwin­gend als getrenn­te Kon­zep­te. Ein Laub­baum kann zum Bei­spiel auch bei­des sein. Hoch auf­stre­bend (Yang) mit kugel­för­mi­ger Kro­ne (Yin). Das Ziel soll­te jedoch nicht sein, ein will­kür­li­ches „Yin-Yang-Misch­masch“ zu schaf­fen. Denn damit die Ener­gie in Bewe­gung bleibt, soll­te man dafür sor­gen, dass in eini­gen Berei­chen mehr Yin ist, in ande­ren mehr Yang und umge­kehrt.

    Dies bedeu­tet ein Spiel mit den Gegen­sät­zen. Licht und Schat­ten. Weich und hart. Spitz und rund. Schnell und lang­sam. Hell und dun­kel. Auch bei der Bepflan­zung selbst: Yin steht zum Bei­spiel für klei­ne, zier­li­che, rund­li­che Blät­ter und Blü­ten in dunk­le­ren Far­ben, Yang für gro­ße, aus­la­den­de, spit­ze in hel­len, bun­ten Far­ben. Hier sämt­li­che Eigen­schaf­ten der bei­den auf­zu­zäh­len wür­de den Rah­men die­ses Tex­tes spren­gen, sie sind aller­dings online und in ent­spre­chen­der Lite­ra­tur leicht nach­zu­le­sen. In jedem Fal­le wur­de beim Ent­wurf unse­res Lin­den­gar­tens auf ein har­mo­ni­sches Ver­hält­nis geach­tet. Die Ver­tei­lung von Yin und Yang wird näm­lich in pri­va­ten Gär­ten auch von Anzahl und Geschlecht der Bewoh­ner beein­flusst. Da im Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort stets eine unter­schied­li­che Anzahl an männ­li­chen und weib­li­chen Gäs­ten woh­nen, wur­de ver­sucht, bei­den Kräf­ten eine ange­mes­se­ne Rol­le in der Ver­tei­lung des Chi zukom­men zu las­sen.

    Eben­so wie mit Yin und Yang ver­hält es sich mit den fünf Ele­men­ten des Feng Shui. Holz, Feu­er, Erde, Metall und Was­ser befin­den sich in einem ste­ti­gen Schlag­ab­tausch, sie schwä­chen und näh­ren sich je nach Kom­bi­na­ti­on. Was­ser nährt das Holz, löscht jedoch das Feu­er. Auch steht wie beim Yin und Yang jedes der Ele­men­te für gewis­se Eigen­schaf­ten der Pflan­zen und Deko­ra­ti­ons­ele­men­te, die es sym­bo­li­sie­ren. Holz für auf­stre­ben­de, hoch­ge­wach­se­ne Pflan­zen und Desi­gnele­men­te aus Natur­ma­te­ria­li­en, Metall für wei­ße oder gol­de­ne Deko­ra­ti­on und run­de oder halb­run­de Pflan­zen­schnit­te, Was­ser für Glas und unre­gel­mä­ßig wach­sen­de Pflan­zen. Wie auch beim Yin und Yang ist die gesam­te Lis­te der Eigen­schaf­ten sehr umfang­reich, jedoch ein­fach nach­zu­le­sen. Sei­en Sie aber gewiss, dass im Lin­den­gar­ten ein jeder Win­kel auf Har­mo­nie der Ele­men­te aus­ge­legt ist. Die Schloss­sauna ver­eint zum Bei­spiel Was­ser, Feu­er und Erde (Stein); unse­re Wein­re­ben Erde und Holz; unse­re gro­ße Ter­ras­se am Pool­be­reich Metall, Holz und Was­ser. 

    Das Was­ser ver­dient zudem noch einen eige­nen Punkt. Als grund­sätz­lich insta­bi­les und beweg­tes Ele­ment muss sei­ne Plat­zie­rung beson­ders gut gewählt wer­den, um das Chi nicht zu sehr abzu­len­ken. Es soll sich sam­meln kön­nen und klar und rein blei­ben. Wo könn­te es sich bes­ser sam­meln als in unse­ren vie­len Pools? Und dass es rein und unver­schmutzt bleibt, ist für ein 4 Ster­ne Hotel in Süd­ti­rol unse­res For­mats selbst­ver­ständ­lich 😉

    Ent­de­cken Sie die Kraft des Feng Shui!

    Für die Umset­zung Ihres eige­nen Feng Shui-Gar­tens holen Sie sich am bes­ten Rat­schlä­ge bei einem aus­ge­bil­de­ten Feng Shui-Bera­ter. Wir hof­fen jedoch, unser klei­ner Ein­blick in den Chi-Fluss unse­res Lin­den­gar­tens hat Sie neu­gie­rig gemacht. Zögern Sie nicht und genie­ßen Sie die Pracht und den har­mo­ni­schen Fluss der Ener­gie bei uns im Life­style-Hotel Lin­den­hof – wir freu­en uns auf Sie!

     

    Bild­quel­le © Lin­den­hof Life­style Dol­ce­Vi­ta Resort

    Kunst im Lin­den­hof


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