Wan­dern in Süd­ti­rol: Sogar noch gesün­der als Sie dach­ten

  • Wandern in Südtirol ist eine wahre Wohltat

    Wan­dern in Süd­ti­rol: Sogar noch gesün­der als Sie dach­ten

    Das Wan­dern ist nicht nur des Mül­lers Lust, son­dern auch seit lan­gem als gesund und kräf­ti­gend für Jung und Alt bekannt. Die Bewe­gung an der fri­schen Luft, meist vor beein­dru­cken­der land­schaft­li­cher Kulis­se, wie man sie beim Wan­dern in Süd­ti­rol ganz sicher vor­fin­det, ist eine Wohl­tat für Kör­per und Geist. In Kom­bi­na­ti­on mit Klet­tern oder Nor­dic Wal­king wird ein voll­wer­ti­ger Sport dar­aus. Wenn Sie schon ein­mal Ihren Wan­der­ur­laub in Süd­ti­rol ver­bracht haben, ist Ihnen das sicher bekannt. Aber wuss­ten Sie, dass das Wan­dern, beson­ders in Süd­ti­rol, sogar noch gesün­der ist, als Sie viel­leicht bis­her ange­nom­men haben? Eine Stu­die der Uni­ver­si­tät Hal­le-Wit­ten­berg hat erstaun­li­che Ergeb­nis­se dazu gelie­fert, und wir vom Wan­der­ho­tel Lin­den­hof in Naturns neh­men dies als Anlass, Ihnen die Vor­tei­le des Wan­derns in Süd­ti­rol für Kör­per und Geist auf einen Blick zu prä­sen­tie­ren:

    Ver­bes­se­rung fast aller Kör­per­wer­te in kur­zer Zeit

    In der oben genann­ten Stu­die tra­fen sich sie­ben Wochen lang 18 berufs­tä­ti­ge, sonst nicht sport­lich akti­ve Pro­ban­den zwei­mal wöchent­lich zum Wan­dern nach einem vor­ge­ge­be­nen Kon­zept. Als Kon­troll­grup­pe dien­ten 16 eben­falls nicht akti­ve Berufs­tä­ti­ge aus der­sel­ben Alters­grup­pe. Eine jede die­ser Wan­de­run­gen dau­er­te ca. ein­ein­halb Stun­den, was abhän­gig von Gelän­de und Höhen­me­tern etwa 3,5 bis 5,5 Kilo­me­tern ent­sprach. Pro Wan­de­rung wur­de zwei­mal ange­hal­ten, um Übun­gen zum Tes­ten und Ver­bes­sern der Koor­di­na­ti­on durch­zu­füh­ren, wie das Ste­hen auf einem Bein oder das Balan­cie­ren von Gegen­stän­den. Ein zer­ti­fi­zier­ter Gesund­heits­wan­der­füh­rer beglei­te­te und über­wach­te die Tou­ren.

    Zwei­mal erfass­ten die For­scher den Gesund­heits­zu­stand bei­der Grup­pen, ein­mal vor Beginn des Expe­ri­ments und dann nach den sie­ben Wochen. Bei der Kon­troll­grup­pe stell­ten sie natür­lich kei­ne Ver­än­de­run­gen fest. Bei der Wan­der­grup­pe jedoch war das Gewicht um durch­schnitt­lich 1,3 Kilo­gramm gesun­ken, die Blut­druck­wer­te sehr viel bes­ser und die Herz­fre­quenz für das­sel­be Wan­der­tem­po von über 131 auf 122 gesun­ken! Auch die soge­nann­te Aus­dau­er­fä­hig­keit, die anhand des Sauer­stoff­ge­halts im Blut ermit­telt wird, war bei eini­gen Pro­ban­den über­ra­schend erhöht. Eben­so wie die Koor­di­na­ti­ons­fä­hig­keit, wie sie eben beim Ein­bein­stand oder beim Balan­cie­ren gefor­dert wird. Das alles über­traf die Erwar­tun­gen der Wis­sen­schaft­ler um eini­ges.

    Viel­leicht kann man die enor­men Ver­bes­se­run­gen der zuvor inak­ti­ven Wan­de­rer zwar nicht direkt mit Ihnen ver­glei­chen, falls Sie schon oft und ger­ne Ihre Zeit in den Ber­gen, oder sogar schon Ihren regel­mä­ßi­gen Aktiv­ur­laub in Süd­ti­rol ver­brin­gen. Es kann aber trotz­dem nicht scha­den, die Vor­tei­le des Wan­derns für einen gesun­den, leis­tungs­fä­hi­gen Kör­per noch ein­mal her­vor­zu­he­ben.

    Herz und Kreis­lauf pro­fi­tie­ren sehr vom flot­ten Gehen über Stock und Stein, eben­so wie das Immun­sys­tem. Durch die mode­ra­te, aber lang anhal­ten­de Bewe­gung wird der Kör­per gefor­dert, aber nicht über­be­las­tet, schäd­li­che Zel­len wer­den schnel­ler besei­tigt und die Abwehr­zel­len des Kör­pers akti­ver bean­sprucht, der Schutz vor Infek­ti­ons­krank­hei­ten ist grö­ßer. Blut­fett- und Cho­le­ste­rin­wer­te sin­ken, zu hoher Blut­druck wird aus­ge­gli­chen, zu nied­ri­ger Blut­druck hin­ge­gen lang­sam auf ein ver­tret­ba­res Maß ange­ho­ben. Über­ge­wicht kann durch den lang­an­hal­ten­den Kalo­ri­en­ver­brauch wäh­rend einer Wan­der­tour sehr gut bekämpft wer­den ja sogar wer an Dia­be­tes lei­det, oder zumin­dest Gefahr läuft dar­an zu erkran­ken, kann sei­nen Insu­lin­stoff­wech­sel ein wenig beein­flus­sen.

    Des wei­te­ren ist das Wan­dern ein Segen für den Bewe­gungs­ap­pa­rat: Durch das Wan­dern wird die Mus­ku­la­tur des unte­ren beim Nor­dic Wal­king sogar des gesam­ten Kör­pers gestärkt, was Kno­chen, Gelen­ke, Bän­der und Seh­nen ent­las­tet und in ihrer Funk­ti­on unter­stützt. Auch die Atem­we­ge pro­fi­tie­ren von der Bewe­gung an der fri­schen Luft: Die Lun­ge wird bes­ser durch­blu­tet und ihr Volu­men auf Dau­er ver­grö­ßert, die Atmung wird regel­mä­ßi­ger, die Atem­fre­quenz weni­ger, pro Atem­zug wird mehr Sauer­stoff auf­ge­nom­men.

    Men­ta­le Leis­tung und gute Lau­ne

    Wer glaubt, die Vor­zü­ge des Wan­derns beschrän­ken sich auf die kör­per­li­che Fit­ness, wird über­rascht sein: Der Ein­fluss des Wan­derns auf Geist und Psy­che wird zu Unrecht oft unter­schätzt. Ein Spa­zier­gang an der fri­schen Luft macht den Kopf frei, das ist bekannt, doch die Aus­wir­kun­gen rei­chen viel wei­ter als das rei­ne Abschal­ten vom All­tags­trott.

    Durch das Wan­dern an der fri­schen Luft wird das Gehirn stär­ker durch­blu­tet und effi­zi­en­ter mit Sauer­stoff ver­sorgt. Die Kon­zen­tra­ti­on, Koor­di­na­ti­on und die geis­ti­ge Leis­tungs­fä­hig­keit wer­den erhöht. Dadurch sinkt das Risi­ko für Demenz und ähn­li­che Lei­den, und in eini­gen Fäl­len kön­nen bereits Erkrank­te sogar leich­te Ver­bes­se­run­gen ver­zeich­nen.

    Das Wan­dern beein­flusst auch den Hor­mon­haus­halt, was sich wie­der­um direkt auf die Stim­mung aus­wir­ken kann. Durch die aus­dau­ern­de Bewe­gung sinkt der Spie­gel des Stress­hor­mons Kor­ti­sol, Boten­stof­fe wie Dopa­min und Sero­to­nin sor­gen für ein Gefühl von Glück und Wohl­be­fin­den. Ver­stim­mun­gen, Kri­sen und Depres­sio­nen wer­den gemil­dert, und man ent­spannt sich und fühlt sich wohl. Der “Alm­rausch”, wie er oft zitiert wird, ist zwar eigent­lich nur der Name einer Pflan­ze, doch die Wel­le der Zufrie­den­heit, die man nach dem Erklim­men eines her­aus­for­dern­den Anstiegs ver­spürt, kann man nicht leug­nen.

    Süd­ti­rol – der per­fek­te Ort für das gesun­de Wan­dern!

    Wir vom 4 Ster­ne-Hotel Lin­den­hof in Naturns haben Ihnen jetzt eine Men­ge Vor­tei­le des Wan­derns auf­ge­zeigt, die in der ein oder ande­ren Wei­se über­all gel­ten. Aber durch die Lage unse­res Wan­der­ho­tels in Naturns im Vinsch­gau, in unmit­tel­ba­rer Nähe der wun­der­schö­nen Texel­grup­pe, las­sen wir es uns nicht neh­men, Ihnen noch mehr zu ver­ra­ten. Alle Eigen­schaf­ten des Wan­derns wer­den näm­lich in den Alpen, und genau­er eben bei uns in Süd­ti­rol, noch um eini­ges inter­es­san­ter.

    Die Alpen­luft ist, beson­ders für Gäs­te, die aus wei­ter ent­fern­ten und/oder nied­ri­ge­ren Lagen zu uns kom­men, ein beson­de­rer Bonus für die Atem­we­ge. Von Abga­sen und ande­ren Ver­un­rei­ni­gun­gen ver­schont ist sie ein Genuss für die Lun­ge. All­er­gi­ker wis­sen die abneh­men­de Pol­len­an­zahl in höhe­ren Lagen mit dün­ne­rer Luft zu schät­zen, woge­gen die rest­li­chen Wan­de­rer gera­de die Viel­falt an Pflan­zen zu schät­zen wis­sen. Von teils medi­ter­ra­nen Sträu­chern und Bäu­men im Mera­ner Land bis hin zu hoch­al­pi­ner Vege­ta­ti­on nahe der Baum­gren­ze im Ort­ler­ge­biet hat das Immun­sys­tem eine Men­ge ver­schie­de­ner Mög­lich­kei­ten, um sich anzu­pas­sen, und viel­leicht gera­de des­halb einer zukünf­ti­gen All­er­gie ent­ge­gen­zu­wir­ken.

    Die male­ri­sche Land­schaft Süd­ti­rols ist ein wei­te­rer Punkt, den man nicht uner­wähnt las­sen soll­te. Ob man nun einem Waal­weg durch dich­ten Wald folgt und Flo­ra und Fau­na beob­ach­tet, oder von einem Höhen­weg oder sogar einem Gip­fel ins Tal blickt, ist dies eine gute Gele­gen­heit, von Com­pu­ter­bild­schir­men und Smart­pho­nes stra­pa­zier­te Augen zu ent­las­ten. Bei leich­ter Kurz­sich­tig­keit kann ein regel­mä­ßi­ger Rund­um­blick in die Fer­ne sogar eine Ver­schlech­te­rung ein wenig auf­hal­ten oder aus­brem­sen.

    Der letz­te, aber kei­nes­wegs unwich­ti­ge Grund war­um Süd­ti­rol beson­ders geeig­net ist, um die gesun­den Vor­tei­le des Wan­derns zu nut­zen: Das Land und sei­ne Bewoh­ner sind per­fekt dafür aus­ge­rüs­tet. Über 16.000 Kilo­me­ter mar­kier­te Wan­der­we­ge, vom gemüt­li­chen Abend­spa­zier­gang bis zur extre­men Joch­que­rung, laden Sie ein sich in der frei­en Natur zu bewe­gen. Geschul­te Wan­der­füh­rer und Gui­des gibt es in jeder grö­ße­ren Ort­schaft, eben­so wie Fach­ge­schäf­te, die Sie ger­ne bei der Wahl von gesun­dem Schuh­werk und ande­rem Zube­hör bera­ten, falls Sie die­ses nicht von zuhau­se mit­ge­bracht haben. Ent­lang aller grö­ße­ren Rou­ten fin­den sich Schutz­hüt­ten und Buschen­schän­ke, die Sie mit gesun­den regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten ver­pfle­gen und der öffent­li­che Nah­ver­kehr sorgt für fast naht­lo­se Erreich­bar­keit der meis­ten Start­punk­te – oder für die beque­me Heim­fahrt nach dem Berg­aben­teu­er. In Ihrem Wan­der­ur­laub in Süd­ti­rol wird es Ihnen wirk­lich an nichts feh­len.

    Wer übri­gens beson­ders auf die Bedürf­nis­se von berg­be­geis­ter­ten Urlau­bern aus­ge­legt ist, sind die vie­len Beher­ber­gungs­be­trie­be in Süd­ti­rol. So las­sen auch wir vom Dol­ce­Vi­ta Resort Lin­den­hof in Naturns kei­ne Wün­sche offen. Wir bie­ten unse­ren Gäs­ten zum Bei­spiel:

    • Täg­li­che Wan­der-Jau­se zum Mit­neh­men vom Buf­fet
    • Kos­ten­lo­ser Ver­leih von Nor­dic Wal­king-Stö­cken und Wan­der­ruck­sä­cken
    • Wan­der­kar­ten zum Mit­neh­men
    • Indi­vi­du­el­le Wan­der-Tou­ren­be­ra­tung durch Hotel­chef Joa­chim Nisch­ler Frei­tag bis Mitt­woch um 21.00 Uhr
    • Erfah­re­ne Gui­des direkt im Hotel, z.B. unser geprüf­ter Wan­der­füh­rer Rudi Alber oder unser Ober­kell­ner und Wan­der­pro­fi Hel­mut Stie­ger
    • Täg­li­ches Fit­ness-Pro­gramm wie Pila­tes, Yoga, Nor­dic Wal­king, Body­Style…
    • Ent­span­nen­de und wohl­tu­en­de Behand­lun­gen, die unser moder­nes Well­ness-Hotel nach den Stra­pa­zen auf dem Berg für Sie anbie­tet

    Bild­quel­le © Huber Micha­el – Dol­ce­Vi­ta Hotels

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